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Montag, 25. September 2017

Beleuchtete Wasserspiele im Bergpark Wilhelmshöhe



Wie meine treuen Leser bereits wissen, bin ich ein großer Fan vom Kassler Bergpark Wilhelmshöhe. Auch wenn es eigentlich eine künstlich angelegte Parkanlage ist, ist der Park ein sehr schönes Fleckchen Natur in Kassel wo es auch als Natur und Tierliebhaber viel zu entdecken gibt ...

Ich bin dort sehr gerne zum fotografieren ... sei es die Anlagen oder die zahlreichen Vögel und andere kleinere Wildtiere, die sich dort immer wieder mal finden lassen ... Doch bei meinem letzten Besuch, des Bergparks ging ich nicht ganz so glücklich und erfreut Heim...

Letztes Jahr hatte ich mir im Sommer die Wasserspiele tagsüber am Steinhöfer Wasserfall angesehen und war über die Menschenmengen schon erstaunt gewesen und auch wenn die Stelle zum fotografieren nicht ganz so optimal an dem Tag war, behielt ich dieses Ereignis positiv in Erinnerung.


Für die, die nicht aus der Region sind, muss ich sagen, dass die beleuchteten Wasserspiele meiner Meinung nach sehr stark "angeworben" werden und als eine große Attraktion dargestellt werden. Was aber auch daran liegt, dass die beleuchteten Wasserspiele auch nur an wenigen Tagen in den Sommermonaten stattfinden. Soweit ich mich erinnere vier oder fünf Mal im Jahr ...

Über Facebook hatte ich ein Veranstaltungstipp bekommen, dass am 05.08.2017 die "Cour de Cassel" auch im Bergpark sein werden. Cour de Cassel ist eine Interessengemeinschaft für historische Darstellungen (17. und 18. Jahrhundert, Barock und Rokoko). Schwerpunkt der Darstellung ist die Regierungszeit Friedrich II. von Hessen-Kassel. 


Ich hatte mir ihre Seite auf Facebook angesehen und war von den stilechten Kostümen sehr angetan und beschloss mir die Wasserspiele auch an den Abend anzuschauen... zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen, dachte ich ...

Leider kamen wir zum späten Nachmittag erst in Kassel an, weswegen wir nicht viel von den Aufführungen und Spielerein der "Cour de Cassel" Gemeinschaft sehen konnten.

Da ich nicht ganz wusste, wie es die Gemeinschaft handhabt, wenn sie in ihren Zelten sitzen, traute ich mich auch nicht viele anzusprechen um Fotos zu machen. 
"Larp" Spieler (Live Action Role Playing (LARP) oder Live-Rollenspiel ) sind manchmal sehr empfindlich und mögen es zum Beispiel nicht, wenn man sie dann bei ihrem Spiel rausholt um sie dann zu fotografieren ... also fotografierte ich aus der Ferne und nutze die eine oder andere wenige Gelegenheiten wo andere Besucher um ein Foto baten ...



Aber ein paar Fotos konnte ich doch machen, die ich entsprechend auch bearbeiten wollte.
Dafür musste ich auch erstmal selbst recherchieren, denn ich wusste nicht seit wann es die Lochkamera gibt ... was ein Glück, dass die Lochkamera schon so alt ist, dass es auch zu diesen Stil passt ...

Dadurch gehen zwar viele schöne Details der Kostüme verloren, aber ich finde es einfach schöner, da das ganze so viel authentischer wirkt. Auch habe ich bei den Fotos auf mein normales Wasserzeichen verzichtet ;-) 
















Da die Cour de Cassel in ihrem Cricket Spiel so vertieft waren und ich mich dann doch nicht traute mehr Leute anzusprechen, beschlossen wir schon mal zur Teufelsbrücke zu gehen.

Es war eh ein kleines Stückchen zu laufen und ich wollte mir schon einen Platz sichern ... Hatte ja von letztes Jahr gelernt ... Auf dem Weg dahin gab es auch weitere Motive die ich immer wieder gerne fotografiere ...






Auch wenn diese Stelle (siehe Foto oben) auch zum fotografieren ganz schön ist, da das Wasser von oben runter kommt, blieb es bei der Teufelsbrücke. 


Auch wenn man es auf dem Foto oben nicht sieht, waren zu diesem Zeitpunkt tatsächlich schon die ersten Zuschauer da ... sie standen und saßen alle auf der anderen Seite, aber ich habe sie für das Foto einfach mal verschwinden lassen ;-)

So früh vor Ort hatte ich genug Zeit um die richtige Position für später zu finden ... auch hatte ich kurzzeitig überlegt, auf die anderen Seite zu gehen, aber - ganz ehrlich - die Faulheit meiner Seits hatte sich für den bereits ausgewählten Platz ausgesprochen ...

Tja und dann hieß es warten ... denn für die beleuchteten Wasserspiele musste es erstmal dunkel werden ... Um 19:50 Uhr hatte ich das Bild gemacht ... aber um etwas 21:45 sollten die Wasserspiele erst an der Teufelsbrücke beginnen ...
Ohje was war ich blööööööd. Auch wenn wir mit dem Wetter Glück hatten und unsere im Auto gelassenen Regenschirme nicht brauchten, wäre es furchtbar praktisch gewesen, wenn wir wenigsten unsere Jacken/Pullover mitgenommen hätten ... So durchgefroren war ich das letzte Mal bei Minustemperaturen gewesen ... Brrrrr - denn wenn man sich nicht bewegt ... wisst ihr selbst, ne? 
...

Tja, entsprechend war die Stimmung. 
Und sie wurde nicht besser ...
Die ersten Lichter gingen an... die Vorfreude stieg ... die Menschen wurden mehr ...  
Es wurde dunkler und dunkler und die ersten Taschenlampen leuchten von drüben zu uns auf die Seite ... ins Gesicht .. die ersten Blitzlichter auf der anderen Seite, neben mir ... 
...
Und das schlimmste ... 
Leute, die auf der Brücke stehen blieben ... die aber nach wenigen Minuten aber auch gingen ...
Doch die Menschen am Fuße der Teufelsbrücke blieben ....
...
Und dann kam auf einmal das Wasser runter ...
...
Wie jetzt ... das wars?!
War mein Gedanke ... ich weiß nicht so recht, was ich mir vorgestellt hatte, aber irgendwie hatte ich es mir genauso nicht vorgestellt. Die Beleuchtung blieb genauso wie in der Dämmerung ... 
Alles zusammen wirkte es nicht ganz so spektakulär wie ich es erwartet hätte. 
Denn die Beleuchtung kam einen einfachen Baustrahler nah ...
...
Und dafür hatten wir so lange gewartet?








Ich persönlich war echt extrem enttäuscht gewesen. Und muss ehrlich sagen, dass nicht sonderlich lohnenswert ist sich die beleuchteten Wasserspiele an dieser Stelle anzuschauen.

Nach dem die Massen weg waren und man endlich wieder etwas sehen konnte packten wir auch alles ein und versuchten nach unten zu kommen. Doch das war leider nicht so einfach.
Denn der Park ist Nachts nicht beleuchtet und auch wenn extrem gefährliche Stellen mit kleinen Lichterketten versehen wurden geht man den Weg komplett im dunklen runter ... man kann sich natürlich mit dem eigenen Handylicht weiter helfen ... aber das bringt nichts, wenn man ohnehin nichts sieht, weil andere ihre Taschenlampen und Handylichter nicht auf den Boden leuchten sondern stets auf Augenhöhe halten... 
Und dann noch das Gedrängel ... optimal wenn man über Kabel und Stöcker und Co. (Achtung Natur hahahah) gehen muss ...
Ohne zu übertreiben - es war wirklich schlimm ... hauptsächlich wegen dem rücksichtslosen Verhalten anderer Menschen. So viel Egoismus auf einen Fleck habe ich echt noch nie gesehen ... Ich hab bis wir unten angekommen waren nichts gesehen und hatte da schon Kopfschmerzen bekommen ...

Mir war kalt, ich wurde rumgeschupst (bin ja nur 168cm groß und wohl für viele sehr leicht zu übersehen), mir wurde auf die Füße getreten ...und dem letzten Vollidioten der mir entgegen kam und mir mit seinem Handylicht direkt in die Augen leuchtete hätte ich sein Handy am liebsten aus den Händen geschlagen ... Ohne Witz! Ich war sauer ... und genervt. 

Die "schöne" Fontaine - die letztendliche Hauptattraktion sah ich aus den hinteren Reihen ... undenkbar freie Sicht darauf zu bekommen. Und undenkbar das Handy rauszuholen oder die Kamera hochzuheben um ein Foto zu machen, denn weiter oben ging es was das Gedränge und das Verhalten anging noch recht harmlos zugange ... Weiter unten auf der Höhe der Fontaine hätte einer auf dem Boden Fallen können und die Leute wären über die Person getrampelt ... Wirklich!

Leider war es nur ganz, ganz, ganz schwer aus der Masse rauszukommen ...
... Aber nach einen weiteren Egoisten-Anrempler schaltete ich ebenfalls auf Egoist um und bahnte mir bzw. uns einen Weg raus ... 

Über die Wiese - der schnellste Weg - ging es ... einfach weit weg von der Masse ...
Bis ... huch ... Kabel! Ich stolperte über einen Kabel und fiel auch fast hin, weil auch von hinten gedrängt wurde.... 

Fast schon "Lebensgefährlich" auf der Wiese einfach stehen zu bleiben während die Masse hinter einen dort gehen will, aber ich musste einfach dann doch stehen bleiben und die Massen versuchen zu fotografieren ... Aufgrund der Dunkelheit ist es wirklich kaum zu erkennen wie viele Menschen das tatsächlich waren ... aber einen kleinen Einblick kann man davon bekommen...





Und nachdem ich nun schon einige Großveranstaltungen aufgesucht habe - war diese Erfahrung die bisher schlechteste was Großveranstaltungen angeht. Ich könnte mich über so vieles noch aufregen und erwähnen, aber das ist so finde ich schon genug ... 
Bisher leider auch mein flopp des Jahres ...

Nicht desto trotz - ist der Bergpark schön - seeeeeehr schön. Und die Wasserspiele am Tag kann man sich auch anschauen! Und wenn nicht gerade Documenta ist, kann man sich vielleicht auf die beleuchtete Wasserspiele ansehen - jedoch ist es meiner Meinung nach bei weitem nicht so schön, wie es oft dargestellt wird ...

Die beleuchteten Wasserspiele wären an diesem Torbogen (siehe weiter oben) viel schöner gewesen ... allerdings laufen in dem Fall die Leute wohl unten drunter, jedenfalls habe ich welche auf dem Weg nach unten dort rumlaufen sehen ... und muss sagen - dass ich allein sowas aus organisatorischer Sicht schlecht finde. Natürlich ist das kostenlos - aber wenn es ohnehin so selten stattfindet, könnte man doch überlegen ein zwei "Security" Leute dort hinzustellen, die die ganzen Vollidioten daran hindern sich auf der Brücke, am Fuße der Brücke oder in den Torbogen zu stellen ... 



Leider ging das Pech-Desaster weiter ...
Mein Objektiv warf irgendwelche störende Reflektionen wodurch ich keine Nachtfotos machen konnte ... 

Und bis wir aus Kassel rausfahren konnten bzw. vom Parkplatz weg kamen dauerte es auch sehr lange, weil gefühlte Tausende Menschen ebenfalls wegfahren wollten und man erstmal im Stau stand ...

Yay.

 ...

All das nur für diese Fotos ?






...

Nein, nicht ganz.

Dieses Foto kam dabei rum ...
Wie man es sich denken kann natürlich ein Foto, dass aus mehreren Aufnahmen besteht.

Ob es sich gelohnt hat, weiß ich nicht ... 




Was meinst du? Schreib mir gerne deine Meinung dazu ... und definitiv - nein ... ich empfehle die Wasserspiele nicht weiter - ernsthaft! - Besucht den schönen Bergpark zu einen anderen Anlass, aber nicht dafür ... der Stress lohnt sich echt nicht!

Schönen Abend euch allen!




Dienstag, 18. Juli 2017

So fotografiert man keine Sterne

Heute mal ein spontaner Blog-Eintrag zum beliebten Thema Sternefotografie.
Nein, dies wird keiner der unzähligen Blog-Einträge werden wo Interessierte Tipps finden, wie man es macht sondern wie man es eben nicht macht ...

Ich bin gestern Nacht gegen halb 1 Uhr Nachts bzw. gegen 1 Uhr noch mal los gezogen um Sterne bzw. Polarlichter zu fotografieren. Polarlichter?! Jaja, genau ... um die späte Zeit war ich auf einen Link gestoßen der darüber informierte, dass man aufgrund von Sonnenstürme es möglich sein sollte auch in Deutschland Polarlichter zu sehen bzw. zu fotografieren.
Diesen nicht ganz vertrauenswürdigen Link überprüfte ich und fand weitere Quellen, die das bestätigten ... Ab dem Breitengrand 40 und größer sollten die Chancen gut sein ... Also hab ich erstmal gegoogelt welchen Breitengrad Bad Arolsen hat ... den Längengrad weiß man als Arolser aufgrund von zwei kleinen Statuten ja schon, aber Breitengrad? 51, irgendetwas soll unser Breitengrad sein - super! Schnell war ich vom gemütlichen Sofa aufgestanden, wieder in Straßenkleidung angezogen und der Rucksack war auch schnell gepackt bzw. umgepackt ... nicht ganz so schnell konnte ich meinen Mann überzeugen mich zu begleiten, aber das klappte am Ende ja dann auch ;-)

Um überhaupt eine Chance zu haben Polarlichter zu sehen mussten wir hoch auf einen Berg in der Nähe, das Problem dabei war jedoch, dass man dabei nah an der Stadt war und so auch die Lichtverschmutzung sehen kann ... Aber das war nicht das einzige Problem am gestrigen Abend.
Ich war schon lange nicht mehr dort auf dem Berg und so kam es dazu, dass uns die Maisfelder die Sicht auf das Tal nahmen - jedenfalls zu der Seite wo wir glaubten die Polarlichter zu sehen ...
Wo sollten sie noch mal sein?! ... Und wieder machte ich diesen klassischen Fehler ...unvorbereitet und uninformiert los zu ziehen ... Ich weiß nicht ob es richtig ist, aber wir einigen uns darauf das Stativ nach Norden auszurichten ... jedenfalls glauben wir, dass wir das gemacht haben ...
Nach einen langen hin und her war irgendwann das Stativ ausgerichtet ... aber wohin zeigt es?! Also wieder dran rumgefummelt und einen Fixpunkt das mit der Taschenlampe angeleuchtet wurde gesucht ... Nach ein zwei Aufnahmen viel mir auch ein, den Astrotracer anzumachen ... Also noch mal Stativ ausrichten, Fixpunkt suchen ... dann hörten wir merkwürdige Tiergeräusche aus dem hohen Maifeld das direkt vor uns war ... also wieder ein paar Schritte zurück und Stativ ausrichten ... Es war ein hin und her ... Ewiges ausprobieren von Einstellungen, weil ich mein Notizzettel vergessen hatte, worauf ich meine Einstellungen aufgeschrieben hatte mit denen ich bereits halbwegs gute Erfahrungen gesammelt ...
Zwischen durch nach dem ich glaubte die richte Position gefunden zu haben musste ich das Akku wechseln, weil ich wirklich mit einem nahezu leeren Akku losgezogen war ... wie gut, dass ich mein Zweit Akku dabei hatte und das auch noch geladen war! ...
Trotz den ganzen technischen Schwierigkeiten wegen mangelnden Vorbereitungen und Ahnung - standen wir die ganze Zeit unter der Milchstraße, was sehr schön war, weil der Himmel so klar war, dass man die Milchstraße problemlos finden konnte, aber auch das ist ziemlich ungünstig, wenn man vorhat die Milchstraße zu fotografieren...
Wie Milchstraße fotografieren?! Jaja ... ich weiß, eigentlich wollte ich Polarlichter fotografieren ... aber diese waren irgendwie nicht zu sehen ... Stattdessen sah man die wunderschöne Milchstraße, die Lichtverschmutzung, Flugzeuge - hier und da eine Sternschnuppe - und Wolken.
Wolken?! Aber es war doch eine klare Nacht?! Sollte sich die Wettervorhersage geändert haben?! Oder waren diese "Schlieren" die Polarlichter?! Wie sollte man noch mal Polarlichter in Deutschland sehen können?! Die Formen sahen sich sehr ähnlich ... Aber hmmm ...
Vorsichtshalber wollte ich diese Schlieren fotografieren ... also wieder Stativ umgestellt ... Nach einigen Aufnahmen bei den auch noch mein Kopf mit drauf war (muss mich erst an das Weitwinkel gewöhnen) musste das Stativ wieder umgestellt werden ... Irgendwann hatte ich es endlich geschafft ... Aber was war das?! Alle Fotos unscharf?! Wieder alles umgestellt ... ich hab so viele Einstellungen ausprobiert irgendwie sahen alle Fotos unscharf aus ... Obwohl ich auf unendlich fokussiert hatte ...Nichts half ... Aber ich taste mich so langsam an dieses Problem ran ... aber dann ... ganz knapp über dem Maisfeld wurde es plötzlich immer heller und heller ...
Der Mond blickte nun über den Horizont und strahlte schön hell vor sich hin ... Dadurch konnte ich zwar wieder mehr sehen, aber irgendwie war es mit den Sternen etwas schwieriger geworden ...

Tja ... heute habe ich etwas mehr darüber gelesen und erfahren, das man die Polarlichter eher in der Nacht vom 16. zum 17. hätte sehen können ... das ich mich wahrscheinlich hätte umdrehen müssen ... und höchst wahrscheinlich nur Wolken fotografiert habe. Ich bin mir zwar nicht so sicher, aber die Vermutung liegt sehr nahe ... und die Vorstellung, los zu ziehen um bei Nacht Polarlichter zu fotografieren und letztendlich nur Wolken zu fotografieren - ist aus der Ferne betrachtet eine Geschichte worüber man echt einfach nur lachen kann ...

Leider kann ich gerade nicht drüber lachen. Naja ... nur etwas. ;-) Habe aufgrund des mangelndes Schlafs Mordskopfschmerzen ... Megaaaaa Kopfschmerzen. Daher ...

... ihr lieben genauso macht man es nicht!

Ich wollte heute Nacht nochmal los ziehen und die Sterne und Milchstraße fotografieren weil es Zeitlich passen würde... aber bei meinem Glück das ich habe, wird es wahrscheinlich heute wieder bewölkt sein ... Nicht desto trotz möchte ich jeden ermutigen sich in der Sternfotografie zu versuchen, wenn man es mag - also Sterne ... Auch diese ganzen negativ Erfahrungen sind Erfahrungen von denen man lernen kann ... und sei es wie man es eben nicht macht.

Dennoch hier für euch ein paar Fotos, allerdings ohne Exif Informationen, bei den Ergebnissen will das auch keiner Wissen ;-) - Aufgenommen mit der Pentax K3II - Fishye bei 10mm (einige Aufnahmen wurden verformt) mit Astrotracer - nur Einzelaufnahmen.



















Samstag, 19. November 2016

Photokina 2016

Im heutigen Blog-Eintrag zeige ich euch die restlichen Fotos, die ich auf der diesjährigen Photokina - am 21.09.2016 - aufgenommen habe.

Ein paar Fotos könnt ihr bereits in den folgenden Beiträge sehen:
Viva Colonia - meet Jared Polin again
Ricoh Pentax auf der Photokina - Highlight oder flopp?


Wie ihr sicherlich wisst bin ich was meine Beiträge betrifft ehrlich, daher werde ich auch dieses Mal meine ehrlichen Eindrücke weiter geben ...

Das wichtigste sei gesagt: der Morgen begann viel zu früh!
Um ehrlich zu sein, weiß ich nicht mehr wie früh wir auf gestanden sind, aber ich glaube es war vier Uhr, da wir bereits um sechs Uhr mit einer Fahrgemeinschaft los gefahren sind ... So sollte Stau und Co. gemieden werden und wir hatten auch was den Stau angeht echt Glück! Wir kamen zwar Richtung Köln in einen stockenden Verkehr, aber kein Stau! Leider waren sämtliche Weg Beschreibungen, die man im Internet finden konnte wenn man das erste Mal zur Messe fährt etwas blöd ... vielleicht hat man auch die falsche Adresse ins Navi eingegeben, aber die Parkplatzsuche war grausig bzw. der damit verbundene Verkehr.... Zwar hatten wir das Messegelände zügig gefunden, aber es war etwas unklar wo man über all parken durfte und wo nicht ... dort jemanden zu finden, der es auch gewiss sagen konnte, glich einem 6er im Lotto. Aber wir fanden dann doch zügig die Besucherparkplätze ... Nachdem wir kurz in der Stadt waren (siehe oben den verlinkten Beitrag) ging es zur Photokina. Dafür mussten wir fast einmal um das Messegelände laufen, da wir sonst am falschen Eingang rein gegangen wären und sonst drinnen über all durch hätten müssen ...



Die Taschenkontrolle ging bei fast allen von uns zügig, da wir ja nicht zur Messereröffnung da waren... Bei mir warf man nur einen kurzen Blick in das Krimskram-Fach (in dem anderen war Kamera drin und das wurde auch erfragt)  ...

Hoch motiviert ging es an den ersten Stand. Wir testeten die 360 Grad VR Brille von Nikon. Sie soll allerdings nicht vergleichbar mit der VR Brille von Sony sein... So viel kann ich dazu sagen.

Da ich aus den vergangen besuchen gelernt habe, dass ohnehin für die ganzen Workshops keine Zeit da ist, jedenfalls wenn man noch vieles andere sehen mag - hatte ich mir dieses Mal keinen einzigen Workshop notiert. Dafür aber jede Menge Hersteller die ich aufsuchen wollte... allerdings auch nicht mehr jeden "bekannten" Hersteller...
Blöd war allerdings, das wir dieses Mal die Entscheidung getroffen hatten in der Gruppe zusammen zu gehen ... Das ist ganz nett, nicht missverstehen, aber letztendlich ist es bei einer Messe das blödeste was man machen kann. Man muss immer auf jemanden warten und wenn man selbst irgendwo länger braucht fühlt man sich unwohl, weil andere auf einen warten ... Ist man noch dazu mit weniger erfahrenden Messebesuchern unterwegs kann das doppelt unangenehm werden... Aber nicht desto trotz haben wir alles gesehen was wir sehen wollten ... Aber definitiv nie wieder ;-)



^ Handyaufnahme

Auch wenn wir am Canon Stand waren, habe ich dort kaum Fotos gemacht, da mich der Hersteller einfach nicht interessiert. Die andere Male habe ich doch mal geschaut, aber das wollte ich nun nicht machen. Wozu auch? Einen Herstellerwechsel kommt eigentlich nicht in Frage und welche neuen Modelle es des Herstellers gibt, interessieren mich echt nicht ...



SD-Karten meines Vertrauens ;-)

^ Handyaufnahme


Ich selbst nutze eine 32GB SanDisk Extreme pro und im zweiten Slot (für Videos) eine 16GB SanDisk Extreme pro. Die 32GB Karte wird bei Fotoshootings auch tatsächlich regelmäßig voll ... Aber da ich noch zwei 4GB Karten immer als Notfall dabei habe, brauch ich noch keine größere ... Vielleicht irgendwann... Dann aber auch wieder eine Extreme pro, denn diese sind wie man hier sehen kann, Wärme und Kälte unempfindlicher und es gibt auch keine Probleme bei Röntgenstrahlen (denkt dabei an Flughäfen).


^ Handyaufnahme


Meine DSLR habe ich erst am Pentax / Ricoh Stand herausgeholt, da ich dort einige Objektive getestet hatte, daher konnte ich dann auch bei Nikon Fotos mit der DSLR machen. Extra mitgeschleppt hatte ich meine Ausrüstung auch nur wegen den kurzen Stopp in der Stadt und das hatte sich ja allein wegen den Fotos mit Jared Polin auch gelohnt... Abgesehen um Objektive zu testen macht es sonst keinen Sinn die DSLR Ausrüstung mitzuschleppen...




^ DAS sind Reflexschirme!
Da ich noch nie solch großen Reflexschirme gesehen habe und es ziemlich unrealistisch ist mal damit zu arbeiten, konnte ich mir einen kleinen Schnappschuss nicht verkneifen ;-)

Allgemein habe ich viele Schnappschüsse beim vorbeigehen gemacht oder hab mich kurz abgeseilt... Von den Ständen, bei denen wir uns länger aufgehalten haben, habe ich dagegen kaum Fotos gemacht. Teilweise habe ich einige Stände auch alleine aufgesucht da mich andere Dinge interessiert haben oder ins Auge gestochen waren, die ich fotografieren wollte ...



Aber da ich es versäumt habe, diesen Blog-Eintrag zeitnah zu schreiben und meine alten Unterlagen nicht mehr habe, kann ich euch nicht mehr erzählen welche Stände wir aufgesucht haben. Doch es waren um die 30 die ich mir notiert hatte. Darunter natürlich folgende Stände von denen es keine Belegfotos gibt: Samyang, Vanguard, Cewe, Metz.

Bei Sigma habe ich natürlich wieder ein paar Fotos gemacht, aber dieses Mal war es nicht so einfach ein schönes Foto vom Stand zu machen ...


Aber letztendlich interessiert mich ja nicht der Stand, sondern die Objektive.
Leider gab es keine Sichtbare Beschilderung, weswegen ich hier natürlich nicht Sigma Objektive fotografiert habe, die für Pentax sind ... die standen wo anders, das habe ich aber erst während des Test gesehen aber ich wollte mich nicht dahin anstellen ;-)

Zu unserer Überraschung trafen wir am Sigma Stand Arolser ...
Darunter auch einen Fotografen den ich erstmalig beim Kasser Fotowalk kennengelernt habe - aber auch zeitgleich ein Kunde meines Mannes ist...
Es ist keine Seltenheit in Kassel - Arolser zu treffen, selbst im Hannover Zoo kommt es mal vor - aber auf der Photokina sich dann zu treffen - das ist schon eine lustige Überraschung! Tja, so klein ist die Welt...


Aufgenommen wurde das Foto bei ISO 400 ; 1/100 Sek ; f/4,5 bei 15mm
und ist somit eines der getesteten Objektive.




Auch das wurde bei bei ISO 400 ; 1/100 Sek ; f/4,5 bei 15mm aufgenommen


Die Schärfe ist der Wahnsinn! Und daran erkennt man auch wie viel gute Linsen ausmachen...

^ Hier ein 100% Ausschnitt.


Das nächste Foto wurde bei ISO 400 ; 1/100 Sek ; f/4,5 bei 10mm aufgenommen


^ 100% Ausschnitt


Bei welcher Brennweite das folgende Foto dagegen aufgenommen wurde kann ich nicht sagen, da diese Information leider in den Exif Daten fehlt ... Ich denke aber dass es weniger als 10mm Brennweite sein müsste. Kann man auch daran erkennen, wie viel von der Umgebung zu sehen ist ... Auch wenn die Fotos nicht auf einem Stativ aufgenommen worden sind, habe ich dennoch versucht mich so wenig wie möglich zu bewegen um die kleinen bzw. großen Unterschiede der Brennweiten zeigen zu können ...


Hier ein Ausschnitt in 100%



Einige Fragen sich sicherlich, was man denn mit solchen Objektiven macht...
Im klassischen Portraitbereich sind sie ja nicht wirklich optimal, außer für den "besonderen" Effekt - die einige mögen... Ebenso unpraktisch sind sie im Architektur Bereich, wegen den Verzerrungen. Praktischer sind sie dagegen im Landschaftsbereich vor allem bei der Astrofotografie, weil sie oft auch sehr Lichtstark sind.

Das Problem an diesen Weitwinkelobjektiven - sie kosten auch einiges ...
Und für Pentax immer ein kleines bisschen mehr.

Einsteiger in der Fotografie denken immer, das teuerste das sie kaufen sei die Kamera, dabei ist es oft umgekehrt ... Und so kostet das "günstigste" Sigma Weitwinkel das ich getestet habe dennoch um die 600 Euro. Zwar immer noch weniger als meine Kamera gekostet hat, aber mir fallen leider noch immer viel zu viele andere Dinge ein, die ich lieber mit dem Geld machen wollen würde als sie in so ein Objektiv zu investieren ;-) Zum Beispiel für ein 500er mm Brennweite Sigma Objektiv sparen, das mindesten 200€ mehr kostet ... aber dafür brauch ich auch erstmal die Muskeln um das Ding tragen zu können ;-) (Daran arbeite ich auch, aber das ist ein andere Thema ;-) )


Saal - war einer der Stände an denen wir uns etwas länger aufgehalten haben.
Nicht nur um leckere Naschereien zu bekommen und kühles Wasser zu trinken, sondern um die ganzen Fotobücher zu bestaunen ... WOW was für Farben!
Natürlich habe auch ich mir ein Muster von Saal mitgenommen.
Leider bin ich noch nicht in den Genuss gekommen bei Saal zu bestellen... mal schauen wann ich dazu komme...





Vor diesem Stand hatte sich eine größere Gruppe versammelt und da ich aus der Ferne nicht sehen konnte was es dort zu sehen gab, schlich ich mich von meiner Gruppe davon und ging nach ganz vorne, dort sah ich Kameras - haha, ich weiß toller Witz - Keine Spiegelreflexkameras sondern richtige Videokameras. Diesen dicken schweren Brummer die tatsächlich Videokamera-Männer einsetzen und nicht die kleinen Spielzeuge die, die Youtube-Generation verwendet mit denen sie sich dann noch für die besten Kamera-Männer halten ;-)


Nach einen kurzen Blickkontakt, einer freundlichen und fragende Geste posierte das frisch vermählte Messe Ehe-Paar auch extra für mich in meine Kamera :-)


Die beiden taten mir sooo leid! Ich weiß, diesen Job haben sie sich selbst ausgesucht ... aber ich kann mir vorstellen wie anstrengend es ist permanent unter der Beleuchtung zu sitzen und als wie ein echtes Paar zu tun! Daher echt Hut ab! Und seit ehrlich, dass unter diesen Bedingungen das Foto entstanden ist hättet ihr nicht gedacht, oder?



Ebenfalls fasziniert und begeistert war ich vom Polaroid Stand.
Ich habe auch ein kleines Video gemacht, das findet ihr allerdings nur auf meiner Facebook Seite.
Diesen Herren konnte und sollte man hier bemalen ..

Er hat die umstehenden Personen mit seiner Roboter-Haltung sehr begeistert und jeder wollte ihn fotografieren, filmen und ein Foto mit ihm machen ... Nachdem ich selbst auf seine Show hereingefallen war und aus der Ferne auch dachte, dass es ein Roboter war, hatte ich auch meine Kamera gezückt ... Schreckhaft zurück gegangen war ich aber als ich in diese pechschwarzen Kontaktlinsen mit weißen Punkten reingesehen hatte!
Wie ihr euch vielleicht noch von der Connichi erinnert, habe ich wohl doch zu sehr meine Probleme mit Mode-Kontaktlinsen ;-) Hahaha ... Definitiv ein Highlight auf der Messe.



Wir fanden auch etwas Zeit um uns einige Ausstellungen anzuschauen. Darunter die Ausstellung von NationalGeographics und eine bei der man bemalte Hände sah ... anders kann ich es gerade nicht erklären...


Beim Stand von Fujifilm konnte man sich mit der Instax, einer Sofortbild-Kamera, fotografieren lassen. Da ich tatsächlich aktuell sehr mit Sofortbild-Kameras liebäugle habe ich diese testen wollen... Gut, das Ergebnis ist nicht soooo zufriedenstellend, jedenfalls im Vergleich zu meinen alten Sofortbild-Fotos aus meiner Jugend, aber es hat noch den gleichen Flair und einige Modele sehen echt schnuckelig aus ...


Als letzten Punkt standen die Stände von zwei Fotografen, die man eigentlich nicht vorzustellen braucht ...


Pavel Kaplun und sein Team hatten auch in diesem Jahr wieder einen eigenen Stand auf der Photokina. Da ich mich vor zwei Jahren nicht getraut hatte Pavel anzusprechen um ein Foto mit ihm zu machen, hatte ich es mir in diesem Jahr fest vorgenommen es nach zu holen ... Doch leider war Pavel nirgends zu sehen ...

Also ging es zu "Ben" ...
Benjamin Jaworskyj.



Bei ihm war allerdings viel los...


Wenn man plötzlich die Leute sieht, die man von Videos her kennt und einen irgendwie vertraut vorkommen und du aber realisierst, dass du sie zwar kennst sie dich aber nicht, dann kann es passieren, dass es einen extrem verunsichert eben diese Menschen anzusprechen ...
Ganz blöd, ist es dann wenn immer wieder andere Leute sich vordrängeln und eine Show daraus machen, dass sie Leute wie Ben treffen ... Dabei spielt es keine Rolle ob es die "kleinen" Fotografen sind oder andere die man kennt bzw. einen vorgehalten wird man sollte sie kennen ...


Ich bin kein Fan von ihr... fotografisch mag ich ihr Arbeiten nicht, weil mir tatsächlich das besondere fehlt. Jaja ich weiß wie kann ich nur sowas sagen, steinig mich. ... Ob ich mir Bilder von ihr oder von wie heißt sie noch mal ... genau - Laura H. anschaue, macht für mich keinen großartigen unterschied. Ich mag von beiden den Stil, sehr sogar, nicht missverstehen. Aber so einzigartig wie sie beide ihn öffentlich darstellen finde ich ihn nicht, habe ich auch schon oft auf devaintArt gesehen ... und irgendwie vermarkten sich beide nicht so toll - oder ich bin einfach nicht die Zielgruppe.
Und ihr Auftreten bei Ben spiegelte das leider irgendwie auch so rüber ...
Ich weiß nicht wie sehr sich die beiden kennen ... aber wirklich, sie drängelte sich quasi vor was wirklich unfair gegenüber der Fans von Ben war, die eigentlich nur darauf warteten ihn anzusprechen und er aber noch mit jemanden im Gespräch war... dann musste sie extra vorgestellt werden und tat dann so "hier bin ich, du hast mich zu kennen" ...
Ich mag solche Leute nicht ... Daher entschieden wir uns erstmal eine Runde zu drehen und uns die anderen Stände anzuschauen ...



"Die Maske" dieser Stand wurde mir von meinem Fotofreund Dirk W. empfohlen und ich hatte ihn tatsächlich gefunden! Die Models wurden gerade für die kommenden Shootings fertig gemacht, alles vor den Augen der Messebesucher ...


Leider gab es nicht so tolle Möglichkeiten über die Schulter mit zu shooten ;-)
Und naja ... man war ja nicht alleine unterwegs ;-)



Da die meisten von uns schon geschafft waren und nur noch ein Foto mit Ben fehlte, ging es wieder zu ihm an seinen Stand ... Also fasste ich mich ans Herz, nutze einen etwas ruhigeren Moment und bat Benjamin um ein Foto mit ihm.

Und wirklich ... ich hatte weder bei Jared noch Calvin solche Probleme ihn anzusprechen.
Es war einfach total surreal ihn so nah zu sehen ... Ob es daran lag, dass ich erst wenige Tage zuvor ein Video von ihn gesehen hatte?! Aber das war bei Calvin damals auch so ...
...
Vielleicht lag es aber doch einfach daran, dass ich von ihm die meisten Video gesehen hatte und von all den großen und bekannten Fotografen am meisten schätze?! Ich mein... ich hab mir damals auch die Videos angesehen wo er selbst Calvin "gestalkt" hat ... wo seine Karriere als bekannter Youtuber-Fotograf gerade richtig ins Rollen kam ... Ja, vielleicht lag es daran, weil ich seinen sensationellen Karriereverlauf live mit verfolgt habe und nun neben ihm stand. Alle anderen waren dagegen schon sehr bekannt als ich begann Videos und Co. von ihnen zu sehen ...
Daher war es wirklich eine Ehre Ben dann zu treffen und mit ihm ein Foto machen zu können.
 

Schade ist es, bei solchen tollen Treffen, dass man immer so geschafft auf den Fotos aussieht ...
Aber wie sollte man anders aussehen, seit 6 Uhr unterwegs, seit 4 Uhr wach - kaum geschlafen weil man vor Freude aufgeregt war und dann noch das Rumlaufen auf dem Messegelände ... Das Foto entstand um 17 Uhr ;-)  


Nach den Fotos verabschiedeten wir uns ...
Ich sagte noch, dass ich fertig sei und wir von mir aus Richtung Ausgang gehen könnten, da Pavel ja eh nicht da ist ... und dann sagte jemand "ja, bin hier" oder sowas in der Art ...

Wir drehten uns erstaunt um und siehe da, hinter uns Stand Pavel Kaplun mit einer kleinen Gruppe - darunter Nina S. - Pavel nickte uns freundlich zu und versuchte sich schnell loszureißen und kam schnell zu uns. Er sagte, dass es bei uns wahrscheinlich schneller gehen würde ... Es war nicht so, das wir uns wie "abgefertigt" gefühlt haben, sondern man konnte merken, dass es ihm wirklich wichtig war uns - so wie andere Fans die warteten - mit einem Foto mit ihm glücklich zu machen und nicht in einem Gespräch festzustecken mit "bekannten Fotografen" die ... sagen wir wie es war - eine Show abziehen wollten ...

Ich fand Pavel's Art  - wie es auch schon in seinen Videos rüberkommt - sehr herzlich.
Tatsächlich am angenehmsten.... wie konnte ich beim letzten Mal nur so schüchtern sein?!


Auf dem Weg zum Ausgang passiert dann was richtig lustiges ...
Zufrieden mit all den Fotos, all dem Krimskram den man mitbekommen hat und ziemlich geschafft liefen wir den Gang entlang ... ich sah eine Gruppe Männer vor mich laufen, sie hatten uns zügig überholt und ich hatte sie nur von hinten gesehen ... aber ich dachte mir nur so: "Ach ja, das war Calvin" ... und wir trottelten weiter ... Ein paar Meter weiter, Calvin und sein Team waren schon sehr weit voran gegangen dachte ich wieder "Ja, das war Calvin" ... und dann sprach ich es laut aus und realisierte, dass ich wenn ich nun auch an diesem Tag wieder ein Foto mit ihm haben wollen würde ich mich beeilen musste ... Also rannten wir los um ihn einzuholen ... Bevor er die Treppen runter gehen konnte, sprach ich ihn aus der Ferne an ... er hatte es megaaaaa eilig und musste zu einem Termin, sagte er uns, aber er konnte sich - ohne ein einziges Mal genervt geschaut zu haben - für ein Foto kurz aufhalten lassen ... und DAS macht ihn immer wieder aufs neue sympathisch.


Die anderen beiden aus seinem Team - Jorge und Kristof - habe ich selbst gar nicht so sehr wahrgenommen ... Aber auch von ihnen gibt es jeweils ein Foto ... ja verschwommen, waren halt Handyaufnahmen und ich hab sie nicht gemacht ;-)  



 Ich hatte es also geschafft an nur einen Tag so ziemlich alle bekannten Fotografen zu sehen die ich sehr schätze und dessen Arbeiten mich selbst inspirieren. Jared, Calvin, Benjamin und Pavel ... und mit allen konnte ich ein Foto machen.

Natürlich ist mir bewusst, dass die vier auch nur normale Menschen sind ... es sind keine Stars in dem Sinne für die ich mal geschwärmt habe - aber nicht desto trotz sind sie nun mal bekannte Menschen die, man ohne sie persönlich zu kennen, tatsächlich schätzt. Daher kann ich sagen, dass es allein deswegen der beste Messe Besuch überhaupt war ...

Ob ich in zwei Jahren wieder zur Messe mag, weiß ich nicht desto trotz noch nicht - nicht nur wegen der Ricoh Geschichte, sondern weil es einfach sehr schlauchend ist ... Bis dahin ist aber noch lange ...

Abgesehen von den Fotos und den Erinnerungen habe ich noch folgende Dinge von der Messe mitgebracht ... Nicht viel, weil es nun mal keine Messe ist bei der man einfach so "shoppen" kann - jedenfalls ich nicht ;-) ... Aber den Walkstool mit dem ich seit der letzten Photokina geliebäugelt hatte (aber den Stand nicht gefunden hatte), konnte ich mir mit nach Hause mitnehmen ... Ich wollte ihn nicht online kaufen, da ich nicht wusste welche Höhe ich tatsächlich haben wollen würde ... Auf der Messe habe ihn getestet und die tolle Präsentation von diesen Herren live gesehen ;-) 




So ich hoffe euch hat mein kleiner Erfahrungsbericht gefallen :-)
Wünsch euch ein schönes Wochenende bis demnächst!