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Mittwoch, 9. Dezember 2015

Zusammenfassung (ganz viel blah, blah, blah)


Wow! Mein letzter Blog-Eintrag ist schon ein Monat her! Zeit es endlich zu ändern, hm?
Aber erstmal ein paar Worte zu den Blog-freien Wochen... 

In dieser Zeit habe ich nicht großartig fotografiert und war auch nicht sonderlich kreativ, weswegen ich auch nicht so die Lust hatte hier zu schreiben. Daher gibt es heute eine "kleine" Zusammenfassung ;-) Aber auch dieser Beitrag wird wahrscheinlich erstmal der letzte sein. Nein, keine Sorge ... wahrscheinlich nicht der allerletzte, aber viel mehr werdet ihr dieses Jahr nicht zu sehen/lesen bekommen. 

Das mir die Lust fehlt, hängt an verschiedenen Faktoren die nun in Dezember anfallen zusammen ... zum einen leide ich wie viele andere an der "Winterdepression" ... das meist triste Wetter, die frühe Dunkelheit ist für mich Sonnenanbeter wirklich nichts ... das ganze dann ohne Schnee auszuhalten ist einfach nicht schön ... dann steht noch "Weihnachten" vor die Tür ... ich zelebriere diese Zeit nicht so wie die meisten, aber ich sag ja immer - ich bin christlich erzogen worden - weswegen ich es nicht leugnen kann komplett ohne Weihnachten leben zu können. Und da ich die ganzen Lichter und allgemein Deko mag, leuchten auch bei mir Lichterketten und mein kleiner Tisch-Weihnachtsbaum wird demnächst fertig geschmückt aus seiner Kiste herausgeholt ... Aber ansonsten ist das bei mir eher so eine Hass/Liebe ... Vieles was bei anderen "normal" und typisch Weihnachten ist gibt es bei mir nicht. Ich habe schon die verschiedensten Weihnachten erlebt ... in kleinen Familien Kreis, im großen Familien Kreis, traute Zweisamkeit, mit Freunden - katholische und evangelische Kirchenbesuche, "Weihnachtspartys"  ... das ist einfach nicht meins. Aber alle hatten sie eins zusammen: zu viel Stress gepackt mit oberflächiger Freundlichkeit untereinander, egal wohin ich schaue. Baaaah, das widert mich schon an, wenn ich daran denke.

So habe ich schon vor zig Jahren beschlossen mich dem ganzen "das macht man so"-Kram zu entziehen und verbringe die freien Tage so wie ich sie tatsächlich möchte. Ohne Kopfschmerzen, Stress, Frust, Traurigkeit oder gar Wut und dann noch Bauchschmerzen weil man versucht sich zusammenzureißen! Das gefällt nicht jeden der mich kennt und auch nicht jeden den man allgemein als "Familie" bezeichnet. Zum Glück haben aber die zwei wichtigsten Menschen in meinen Leben kein Problem mit meiner Einstellung - eigentlich sind wir da sogar gleich, wobei ich wohl weniger auf Weihnachten verzichten kann als sie, was komisch ist.

Wer sich nun wundert wie sowas geht ... nun ... ich bin einfach keine gläubige Christin, ich bin eine Agnostikerin. Und Weihnachten ist nun mal ein christlicher Feiertag, das sollte man sich wirklich immer vor Augen halten, das ist nicht ein Geschenk/Sauf/Fress-Tag, nein man denkt an die Geburt Christi. Wenn es nur um den Kommerziellen Hintergrund geht, nun, dann kann man Weihnachten also so feiern wie man möchte und das mache ich eben. Diese Doppelmoral und falschen "Aber" sind eben auch das was mich zu der Zeit aufregt. 

Da ich also schon seit Jahren ein "Grinch" bin, versuche ich mich jedes Jahr in Weihnachtsstimmung zu bringen um für die anderen etwas "fröhlicher" zu sein. Es ist unglaublich auf wie viel Unverständnis man trifft, wenn man sich von Weihnachten distanziert, egal in welchen Bereich des Lebens, man wird irgendwie schon dazu gezwungen den Weihnachtszirkus mitzumachen, dagegen anzukämpfen ist echt schwer und eigentlich unmöglich. Wodurch ich in der Zeit annähernd erahnen kann, wie es Menschen mit anderen Glauben ergehen muss, also in christlichen Ländern! Das stell ich mir ja noch schlimmer vor! 

Also versuche ich, wie jedes Jahr, mich selbst in Weihnachtsstimmung zu versetzen und muss sagen, dass es dieses Jahr noch weniger geklappt hat, als die Jahre zuvor. Ich habe fast eine Woche lange jeden Tag Plätzchen für meine Lieben gebacken, was ich wirklich sehr gerne tat, aber irgendwie war es zum Ende hin doch schlauchend und stressig, so dass die Weihnachtsfreuede nun wieder verschwunden ist ... der Heuchelei-Pegel steigt auch von Tag zu Tag ... Zu dem kommt noch, dass sich das Jahr dem Ende neigt und man denkt über die Dinge nach, die man sich für das Jahr vorgenommen hatte, was man alles geschafft hat - was nicht ... und was man evtl. noch schaffen könnte ... und zu guter letzt steht der Dezember für mich nicht nur für Winterdepressionen, Weihnachten, Jahresrückblick an ... nein, ich habe noch das "Glück" zum Jahresende ein Jahr älter zu werden. Juhu ... Alles zusammen denke ich, dass es dieses Jahr für mich zu viel ist. Ich mochte schon nach meinen 19. meine Geburtstage nicht mehr, aber jetzt das neue Lebensjahr was ansteht ... puuuuh ... Ich weiß, das geht vorbei, die kommende Geburtstage werden wieder schöner ...jaja ... Eine Lüge die man sich allgemein gerne erzählt, für mich noch nie ein Trost gewesen! ;-) Aber gut ... 
Ich denke, dass ist Erklärung genug dafür, dass mir die Lust fehlte fotografisch kreativ aktiv zu werden ... hinzukommende dann der private Alltag und Wahnsinn ;-)


In den weniger depressiven Tagen war ich aber etwas kreativ und die Ergebnisse möchte ich euch nun auch zeigen ;-) Ihr habt sicherlich schon mal bemerkt, dass ich gerne Stockfotos (Fotos, die andere aufgenommen haben und kostenlos zur Bearbeitung zur Verfügung stellen) wählen von Frauen mit besonderen "Kopfschmuck". Manche Kopfschmücke sind richtig schön und meist das besondere an den Aufnahmen. Da man bei Stockfotos immer eingeschränkt ist, was die eigenen Ideen angeht, dachte ich, dass ich mal selbst solche Fotos mache könnte. Ich dachte, dass es sinnvoll wäre erstmal selbst solche Kopfschmücke zu entwerfen bevor man sich auf geeignete Modelsuche begeht, also kramte ich all meine Bastelsachen zusammen und ging Kustblumen shoppen! :-D
Zusammen kam dann das ... wobei man auf den Foto nicht alles sieht!

Inzwischen habe ich alle meine Utensilien in einen "Werkzeugkoffer" untergebracht, so dass ich alles zusammen habe, aber das ganze Zeug nicht mehr auf meinem Schreibtisch liegt. 



Ich weiß, einige werden sich an dieser Stelle nun denken ... "ach das ist doch gleiche was X und Y auch machen, das ist abgeguckt" ... blah blah blah. Ja, das ist abgeguckt, abgeguckt bei Kulturen, die Kopfschmuck tragen. Ich weiß, dass viele deutsche Fotografinnen Kopfschmuck erstellen und in ihren Shootings verwenden. Diese Idee die sie da haben ist nicht neu und ich habe sie gewiss nicht von diesen deutschen "namenhaften" Fotografinnen, auch von keinen anderen. 

Kopfschmuck zu tragen ist bei mir tatsächlich etwas, was in einem Teil meiner Kultur normal ist und ich denke, dass es bei mir absolut normal ist, dass ich mich dazu hingezogen fühle. Allgemein denke, ich dass vieles was man mag vielleicht doch ein stück weit genetisch ist ... ich mag auf jeden Fall sehr viel was "Indigen". Daher wollte ich persönlich sehr natürliche Kopfschmücke gestalten. Wo mir meine selbst gesammelten Federn helfen würden. Da ich noch auf die Lieferung einiger Utensilien warten musste, wie Haarreifen (unglaublich, dass man im normalen Einzelhandel vor Ort kaum vernünftigen Haarreifen zu kaufen bekommt!) es aber schon bei mir kribbelte entschied ich mich für den Anfang für eine Krone! Passend zur kommender Jahreszeit - den Winter - sollte es frostig werden... eine Krone für eine Winterkönigin? Irgendwas in die Richtung, ein klares Bild hatte ich nicht vor Augen, aber ich wollte anfangen!

Aber wie macht man so einen Kopfschmuck? Ich wusste es auch nicht, also hatte ich mir einige Videos angeschaut die mehr oder weniger zeigten, wie alles geklebt wurde auch meine gekaufte Maske wurde einfach nur geklebt ... Wie bei der Ölmalerei muss man ganz einfach hinten anfangen und sich Schicht für Schicht nach vorne arbeiten ...




Der Kern meiner Krone besteht aus Verpackungspapier das bei mir herumlag und sich aufgrund den geringen Gewichts und Flexibilität einfach anbot. Ich habe es mit einen silberfarbenen Satinstoff, der je nach Lichteinfall etwas lila schimmert, umwickelt und damit meine Basis für meinen Kopfschmuck geschaffen. Die nächste Schicht waren schon die Federn. Ich suchte hier für besonders kleine und helle Federn aus, aber ich wählte bewusst nicht rein weiße Federn um dem ganzen mehr Kontrast und Struktur zu geben. Um die Krone kam ein Streifen Spitze. 
Anders als bei den meisten Kopfschmuck den man auf Fotos bzw. Tutorial-Videos sieht, wollte ich einen Kopfschmuck basteln, der nicht nur auf einem Foto gut aussieht sondern von allen Seiten schön aussieht, weswegen ich wirklich die ganze Krone mit Spitze umwickelt habe!



Als nächstes folgten die kleinen Sterne, die ich extra gekauft hatte und ausschlaggebend für das Thema meines Kopfschmucks waren, da ich sie zu erst hatte, ehe ich die Basis-Krone gebastelt hatte. Auch hier entschied ich mich für die zwei Farben, da eine Farbe alleine sehr wenig Kontrast gibt, was aber auch am Material liegt. Hinzu kamen an einigen Stellen kleine "Weihnachtskugeln" in drei Farben. 

Ach, übrigens, der Styroporkopf trägt deshalb eine Perücke, weil der Kopf einen zu geringen Umfang hat und die Krone sonst herunter rutschen würde. Wenn ich klebe lege ich auf die Perücke Backpapier damit der Kleber nicht auf die Haare fällt ;-)




Der nächste Vorgang dauerte drei Tage und war der schwierigste. Da ich keine silberfarbene Kunstblüten gefunden hatte musste ich den künstlichen Weihnachtsstern besprühen. Auch die Silbersprühfarbe hatte ich schon seit einer Ewigkeit und kam dadurch nun mal wieder zum Einsatz!
Das Problem dabei war die mangelnde Sprüherfahrung und die Ungeduld ... ich hätte die vorher zureckt geschnittene Kunstblüten mehrmals besprühen müssen und immer wieder trocknen lassen, aber ich machte beide Seiten an einen Tag nur mit einem Sprühvorgang. Also schimmerte nach dem Trocknen die Original Farbe durch ... Die Ungeduld sorgte dafür, dass ich am nächsten Tag, als alles trocknen war ich gleich die Blüten klebte, ich wollte unbedingt weiter machen ... nach dem ich aber fertig war, stellte ich fest, dass die Farbe zu stark durchschimmerte, also musste ich die Blätter mit einem Pinsel und der Sprühfarbe anmalen ... 

(Vor dem Pinselanstrich!)

Im Prinzip war meine Krone dann auch schon fertig, aber ihr fehlte noch etwas "bling bling" ... also zog ich wieder los auf der Suche nach Kristallen. So dass ich auf den kleinen Sternen jeweils kleine "Kristalle" klebte. Um den hinteren Teil klebte ich eine silberfarbene Paillettenkette, damit es auch hinten etwas "bling bling" macht ;-) 




Nun ist meine Krone fertig, aber so wirklich kam sie noch nicht zum Einsatz ... Als es einige Tage später wieder richtig kalt wurde, realisierte ich, wie schwer es werden würde ein passenden Model für meinen Shooting zu finden ... Welches Mädel, welche Frau würde sich tatsächlich in einem Kleidchen (dass sie selbst besitzen müsste und zu der Krone passenden müsste) im Winter bei Schnee im Wald vor meiner Kamera stehen und sich den Popo abfrieren? 
...
Japp, genau, das wird schwer ... vor allem so ganz ohne Schnee!
Also ist dieses Projekt aktuell etwas auf Eis gelegt ...
Aber ich habe dennoch schon mal die Krone getestet ... die Ergebnisse zeige ich euch aber zur gegebener Zeit ;-) 



Nach meiner Bastelei folgten ein paar Tage pause, bis mir die Idee zu diesem "Composing" Bild einfiel. Es besteht auf vier Fotos und einigen digitalen Pinselstrichen ;-)
Von den Farben und der Idee vielleicht etwas kitschig ... aber irgendwie doch ein schöner Gedanke vollkommen frei und allein im Universum zu schwimmen, hm? 




Einige Tage später eine weitere Bildbearbeitung eines Stockfotos.






Ende November kam mir dann in den Sinn schon mal einen Kalender für das nächste Jahr zu bestellen, natürlich mit eigenen Fotos. Da ich auch in diesem Jahr nur einen Kalender für mich machen wollte, entschied ich bei der Wahl der Motive Fotos für bestimme Ereignisse im Jahr 2016 zu wählen auf die ich mich schon freue. Zum Beispiel das jährliche Windhundrennen, der Arolser Viehmarkt, die Photokina, die Urlaubszeit, Streckenbahnfest usw. 
Einzig für das Titelbild hatte ich keine Idee ... und so entschied ich mich das zuletzte bearbeitete Foto zu wählen um die Druckqualität zu beurteilen.

Mich hat sie so sehr umgehauen, so dass ich beschlossen habe für nächstes Jahr vielleicht eine Art "Fantasy"-Kalender zu entwerfen ... Nicht ganz so kitschig, aber Fantasy ... mal schauen was daraus wird! 


(Achtung alles Handyfotoaufnahmen!)








Nun Anfang Dezember kam wieder die Idee mit der Leinwand ...
Nein, ich habe noch immer keine XXL Leinwand, weil es für mich wirklich schwierig ist. Ich werde nicht so richtig mit einen Motiv warm und denke, dass ich es bereuen würde, wenn ich mich jetzt schon auf ein Motiv festlegen würde ... All das was ich bisher fotografiert habe begeistert mich noch nicht so. Ich möchte ein Foto wählen, dass mich selbst jeden Tag aufs neue umhaut und ich selbst immer denke WOW! Aber ich muss auch einen Bezug dazu haben ... es muss mir wichtig sein, eine Bedeutung haben ... und so landete ich nun bei meinen Analogaufnahmen.

Ich landete bei den Fotos, die ich im Jahr 2000 mit meiner kleinen Kodak Kamera gemacht hatte. Fotos von der Aztekenstadt Teotihuacán in México. Für mich ist diese "Ruine" hauptsächlich Kultur. Aber dieser Urlaub und diese Stadt bedeuten für mich noch viel mehr. 

Man sagt, dass das Berührend der Mitte der Pyramiden einen "besondere Kraft" geben würde ... und ich habe damals meinen Finger auf beiden Spitzen der Pyramiden gemacht ... und ja, ich denke mit den Jahren schon, dass es was bewirkt hat, dass mich dieser Tag tatsächlich verändert hat - in Bezug auf meine eigene Herkuft. Denn nach der Reise begann ich selbst meine mexikanischen Wurzeln anzuerkennen und wieder stolz darauf sein, was ich vorher nicht war... klar, das hört sich ein wenig wie Aberglaube an, aber hey, der Besuch der Pyramiden war damals so ziemlich das erste was wir bei unserem Urlaub gemacht hatten ...also wer weiß ... 

Nachdem ich die Pyramiden bestiegen hatte habe ich selbst viel mehr über sie erfahren, als ich damals wusste, weswegen die Aufnahmen - als Erinnerung - für mich mehr an Bedeutung gewonnen haben ... Es ist für mich so unwirklich, dass ich das tatsächlich gesehen habe, dass ich tatsächlich all diese Stufen bestiegen habe und dort oben stand ...
Da in den nächsten X Jahren es unwahrscheinlich ist oder generell unwahrscheinlich sein wird, dass ich diesen Platz jemals wieder besuchen kann war es klar, dass das Foto DAS Foto ist.

Problem dabei ich habe nur ein kleines Foto, einen analogen Film und eine digitale Kopie (damals vom Labor auf CD) ... Jegliche Recherche einen analog Abzug auf Leinwand zu ziehen scheiterten. Ich musste mit digitalen Kopie arbeiten.

So vergrößerte ich das Foto auf 500dpi und einer Auflösung von 7449*4189 damit es für den Großdruck optimal ist. Ausgangsformat war 1536*864 und 216dpi.
Vor der Bestellung wurde das Foto optisch nochmal aufpoliert. Unten seht ihr zwei Varianten, ich entschied mich aber dann doch für eine dritte Variante ;-) 




Da es sich dabei um eine analoge Aufnahme handelt und rein von der Berechnung (welchen Mindestabstand man zu den Bild auf der Wand braucht um es schön betrachten zu können) echt kritisch ist, habe ich das Foto allerdings weder auf Leinwand noch Alu-Dibond bestellt, sondern erstmal ganz klassisch auf Poster. Je nach Druckqualität kommt vielleicht später Alu-Dibond in Frage oder ich versuche mich dabei einen Poster "aufzuziehen" .... Mal schauen ...


(Live: gerade wurde das Poster geliefert, mal schauen ... Spannung ...)
Hier ist es nun ... in der Größe 140*70 cm und es sieht spitze aus! 
Sicher ist es nicht vergleichbar mit einem Foto, dass ich mit der K3-II ; K5 oder gar *ist DL gemacht habe, aber für das analoge Ausgangsbild ist es hammer! Erst bei näherem herantreten wird es pixelig ... Aber das wird es auch bei anderen Fotos in Großformaten. Diesen Test hatte ich ja mal im IKEA bei den großen Leinwandbilder gemacht, wodurch übrigens der Wunsch aufkam ein richtig großes Bild in den eigenen vier Wänden aufzuhängen ... aber derartig große Druckformate werden kaum von Laboren angeboten. Ich selbst hätte dieses Foto gerne auf 180*90cm drucken gelassen, aber die Gegebenheit geben "nur" 140*70cm her ...

(Handyaufnahme)






Nun gut, zum Abschluss noch eine Aufnahme, die ich die Tage "aufpoliert" habe. Sie stammt aus der Jahr 2008 und wurde noch mit der Pentax *ist DL aufgenommen. Es zeigt die Orangerie in Kassel.

Farblich sicherlich ungewohnt ... auch nicht ganz so meins. Wieder mal ein kleiner Test worauf meine "Fans" so abfahren ;-) 







Tja, da ich nun von meinen Poster so begeistert bin, kann ich mich nicht mehr aufs Schreiben konzentrieren. Ich muss nun erstmal recherchieren, was ich damit nun anstellen kann. Aufziehen/kleben ... oder neu bestellen. 

Daher verabschiede ich mich jetzt wieder bei euch ...
Denke, dass ich vor den "Feiertagen" euch noch einen Gruß zukommen lassen werde - daher wünsche ich euch jetzt nur einen schönen Tag und weiterhin eine gute Woche!


Eure Stephanie






Dienstag, 2. September 2014

Analoge Aufnahmen aufgefrischt

 
Heute zeige ich euch mal wieder einige Aufnahmen die noch ganz analog mit der "Kodak Advantix 2000 Auto", mein damaliger Dauerbegleiter, aufgenommen worden sind ;-)
 
Diese Fotos habe ich im Jahr 2001 in Mexiko aufgenommen.
 
 
 

^ Diese Nachbearbeitung war die Aufwendigste und ich denke, man kann genau erkennen was ich bearbeitet habe. Ich habe hier vier Fotos zu einem Panorama Bild zusammengesetzt. Natürlich gibt es an einigen Stellen Belichtungsunterschiede. Das liegt zu einem daran, dass die Kamera keine Einheitliche Belichtungseinstellung erlaubte und es damals auch nicht vorgesehen war sie zusammen zu setzten! Für diese Umstände bin ich mit der Zusammensetzung doch zufrieden.



 
^ Bei diesem Bild habe ich zunächst den Bildschnitt verkleinert und die auf dem Foto abgebildete Person weggestempelt, anschließend den Dynamik-Umfang erhöht und den Himmel extra Weichgezeichnet.
 
 
 

^ Schon damals gehörte diese Aufnahmen zu meinen Lieblingsbildern.
Bei diesem Bild habe ich nur den unteren Bereich komplett eingeschwärzt (man konnte rechts in der Ecke einen Zaun sehen), sowohl etwas gerade gerückt. Ansonsten habe ich nichts verändert. Mitten in der Wüste habe ich damals diesen wunderschönen Sonnenuntergang gesehen der auf dem Foto dennoch nicht so schön festgehalten wurde, wie er tatsächlich war.
 
 

 ^ Ich erinnere mich noch genau, dass ich bei dieser Palmen Alle eine Weile stand und versuchte ein "schönes" Foto zu machen. Während ich bei vielen anderen Aufnahmen nicht darauf achtete, dass die Fotos gerade sind oder gar symmetrisch versuchte ich es bei dieser Szenerie doch. Natürlich ist mir dies nicht gelungen! So war es auch bei der nachträglichen Bearbeitung nicht einfach einen besseren Bildschnitt zu wählen, aber ich denke dass es wie es nun zu sehen ist am erträglichsten ist ;-)


^ Die Originalaufnahme hatte ich vor einigen Jahren im Blog schon einmal gezeigt, >>>hier<<< könnt ihr sie noch einmal sehen. Für die Nachbearbeitung habe ich mich für einen engeren Bildschnitt entschieden, eine Schwarz/Weißumwandlung mit einem Blaustich und einem größeren Rahmen der auf dem weißen Hintergrund natürlich nicht so gut zu erkennen ist ;-)
 
 
 

 
Diese Nachbearbeitung war die zweit aufwendigste, da ich aus diesem Bild eine Person weggestempelt habe die ein Stück des Gemäldes verdeckte. Ich habe versucht das Originalgemälde an den Stellen zu vervollständigen.
Dieses Foto wurde im Jahr 2001 im "Palacio Nacional" (mex. Regierungsgebäude) und zeigt einen Teil der Fresken des Epos des mexikanischen Volkes, das zu den bekanntesten und wichtigsten Werke von Diego Rivera zählt.
 
Diego wer? - fragt ihr euch sicherlich. Er gilt zu den bedeutendsten Malern in Mexiko und war noch dazu der Ehemann von Frida Kahlo. Wenn man sich nicht für "Kunst" interessiert und mit dem Land Mexiko nicht viel zu tun hat, weiß man sowas sicherlich nicht, das ist mir klar. Aber einige könnten vielleicht die beiden Namen doch schon einmal gehört haben. Das Leben der Frida Kahlo wurde 2002 auch von "Hollywood" verfilmt wobei "Salma Hayek" die Rolle der Frida spielte. 
 
 Wer also Filme die auf wahre Begebenheiten beruhen mag, sich etwas "weiterbilden" möchte, sich ein wenig für surreale Kunst interessiert, dem könnte der Film gefallen ;-)
 
Hier ein Trailer für euch (leider nur auf englisch gefunden).
 
Bis bald!



Sonntag, 22. April 2012

Teotihuacán

Die Fotos die ich euch heute gerne zeigen möchte wurden 2000 in Teotihuacán in Mexiko aufgenommen und heute digital nachbearbeitet.


Das Video ist ein Fremdvideo und wurde 1996 aufgenommen.

Teotihuacán ist eine ehemalige Stadt im mexikanischen Bundesstaat México. Die heutige Ruinenstätte liegt in der Nähe der heutigen Stadt San Juan Teotihuacán mit etwa 45.000 Einwohnern und befindet sich etwa 45 Kilometer nordöstlich von Mexiko-Stadt.
Das Stadtgebiet war bereits seit dem sechsten vorchristlichen Jahrhundert permanent besiedelt. Zwischen 100 und 650 nach Christus war Teotihuacán das dominierende kulturelle, wirtschaftliche und militärische Zentrum Mesoamerikas. Auf dem Höhepunkt ihrer Entwicklung besaß die Stadt möglicherweise bis zu 200.000 Einwohner und war damit zu ihrer Zeit die mit Abstand größte Stadt des amerikanischen Kontinents und eine der größten Städte der Welt.
Quelle: Wikipedia






Damals fotografierte ich mit einer analogen Kamera. Im Vergleich zu meiner heutigen Kamera natürlich nichts besonderes, aber damals war sie schon super. Ich konnte drei verschiedene Formate auswählen. Panorama, Kompakt und "Groß".

Ich habe mit dieser Kamera weitaus mehr Fotos gemacht als ich es heute mit meiner DSLR mache, und das obwohl die Filmrollen sowohl die Entwicklung nicht immer super günstig war. Ich habe bei der Entwicklung immer eine CD vom Labor bekommen auf der meine Fotos gespeichert wurden. Das fand ich schon damals sehr ungewöhnlich, weil es immer automatisch vom Labor so zurück kam, mich nichts zusätzlich kostete und ich es selbst auch nie ausgewählt hatte. Aber es macht so vieles einfacher. Ich habe meine Fotos in dreifacher Form gesichert, in einer Filmrolle, CD und am PC.

Dennoch tröstet es mich nicht darüber hinweg, dass ich früher keine professionelle Kamera hatte.
Ich bedauere es sehr, dass ich nicht schon damals die Möglichkeit hatte mit einer Spigelreflex zu fotografieren und bin im Umkehrschluss bin ich natürlich jetzt dankbar und froh dass ich es nun kann.


Die Sonnenpyramide liegt im Zentrum Teotihuacáns. Mit einer Grundfläche von 222 mal 225 Metern, einer Höhe von gut 65 Metern sowie einem Volumen von rund einer Million Kubikmetern ist sie die drittgrößte Pyramide der Welt.
Quelle: Wikipedia




Ich habe übrigens selbst beide Pyramiden bestiegen. Die Sonnenpyramide sowohl die Mondpyramide. Es war für mich selbst doch sehr anstrengend und beinahe hätte ich nicht die Mondpyramide hochlaufen wollen ... war den ganzen Tag schon auf den Beinen gewesen, viel Metro gefahren und gelaufen ...

Das Foto habe ich natürlich nicht selbst aufgenommen ;-)
^ Hier auf der Sonnenpyramdie mit Blick auf die Mondpyramide



Die am nördlichen Ende der Straße der Toten gelegene Mondpyramide entstand rund ein Jahrhundert nach der Sonnenpyramide. Bei einer Grundfläche von 120 mal 150 Metern erreicht sie eine Höhe von 46 Metern. Obwohl sie damit eigentlich kleiner ist als die Sonnenpyramide, liegt ihre Spitze mit der Spitze der Sonnenpyramide ungefähr auf gleicher Höhe, da die Mondpyramide auf einer kleinen Erhebung liegt. Anders als die Sonnenpyramide entstand sie in mehreren Etappen.
Quelle: Wikipedia






Sonntag, 18. Dezember 2011

Ciudad de México

Ohne viel Text hier weitere Fotos.
Nicht vergessen, all die Fotos aus Mexiko wurden nicht mit einer Spiegelreflexkamera gemacht ;)
Das besondere an den Fotos?
Die Landschaft, Plätze und Orte als solches sowie die nachträgliche Bearbeitung am PC.




^ hier mit eiem Crossover Effekt, gelungen?







Freitag, 16. Dezember 2011

Cristo de las Noas

Viele Menschen denken, wenn sie die folgenden Bilder sehen, dass ich in Brasilien war, wegen der Jesus Figur. Nein, Cristo de las Noas befindet sich ebenfalls in Mexiko.
Genauer gesagt in der Stadt Torreón des Bundesstaates Coahuila.



Die Jesus Statue wurde von Vladimir Alvarado* irgendwann zwischen 1973 und 2000 gebaut.
Wobei ich eher vermute, dass die Bauarbeiten an der Statue schon deutlich vor dem Jahre 2000 abgeschlossen waren und sich die Bauarbeiten nach den 70ger Jahren eher auf die ganze Anlage "Cristo de las Noas" bezieht.

"Cristo de la Noas" bezeichnet zwar die Statue, aber die Statue befindet sich auf einem Platz, der auch diesen Namen trägt. Torreón ist eine sehr Flache Stadt, Berge wie man sie zum Beispiel aus Nordhessen kennt gibt es dort nicht....
Wenn du mit dem Fahrrad mal einen Berg runterfahren möchtest suchst dort vergebens danach ... Alles flach dort.
Flach und trocken.
Eine Wüste eben.

So wurde Cristo de las Noas auf einem Berg gebaut. Einer der wenigen Berge die um die Stadt liegen ... der Berg ist für diese Gegend sehr hoch. Der Weg zu "Cristo de las Noas" ist gerade wegen dem Berg und dem "steilen" Aufstieg ein richtiger Pilgerweg, so blickt Jesus, wie es sich gehört, runter zu den Gläubigen "im Tal".

Auch ich bin diesen Weg als Kind schon mal gegangen.

Der Platz "Cristo de las Noas" bietet aus diesem Grund nicht nur eine riesige Kirche sondern auch verschiedene kleinere Plätze für die Gläubigen. Ein großer Saal (im Hintergrund von ersten Foto) der halbkreis förmig gebaut wurde und sich über einen größeren Bereich des Berges zieht. Verschiedene kleinere Räumlichkeiten mit Altären, Beichstühlen und Denkmälern, so aber auch draußen um den ganzen Berg auf verschiedenen Stufen...



Auch wenn Mexiko als Land eine sehr alte Kultur besitzt und es noch viele Spuren für diese Kultur gibt und teilweise die alte Kultur ausgelebt wird, so ist Mexiko ein sehr katholisches Land.
87% der Gesamtbevölkerung sind katholisch.

Man könnte meinen, dass wenn man Rom und auch den Vatikan besucht, dass man dort auf so viele Gläubige treffen würde .... sicherlich sind das viele, aber dann muss man nach Mexiko gehen.
Gerade vor der Weihnachtszeit. An Weihnachten feiert man als Gläubiger die Geburt Jesu. Man erfreut sich an dieser Geburt. Feier und Mexiko? Ja, genau das Bild was ihr vielleicht habt - eine große Fiesta - ist gar nicht so verkehrt!

Jedes christliche Fest wird in Mexiko zelebriert, als würde man zum letzten mal feiern.

Mexiko in der Vor-Weihnachtszeit zu erleben -  die Hauptstadt Mexico City, in dieser Zeit zu erleben - ist ein Erlebnis, was man sicherlich nicht so schnell vergessen wird. Als Gläubiger, aber auch als Ungläubiger sehr empfehlenswert eine solche Zeit mit zu erleben, wenn man Mexiko als Land kennenlernen und bereisen möchte.




(Das Video zeigt den Zócalo, darüber berichtete ich bereits und zeigte auch einige private Fotos: >hier< )


Besonders kann ich die Hauptstadt in dieser Zeit empfehlen. Aber generell sollte man, wenn man in Mexiko ist auch einigen Kirchen besuchen. Vorallem die "Basilica de Guadalupe" eine derartige Kirche ist fast schon einmalig auf der Welt!

Hier ein Video dazu, unbedingt anschauen!



Weiter zu Cristo de las Noas ...
diese Staute ist 21,8 meter hoch und wiegt 580 Tonnen.
Sie gehört zu den drei größten, denn es wurden mehrere solcher Statuen gebaut.
In Nordamerika ist die Statue in Torreón die größte aber auch in Lateinamerika bzw. Mittelamerika.
Einzig die Statuen "Christ The Redeemer" in Brasilien (Rio de Janeiro) sowie "Cristo de la Concordia" Bolivien (Cochabamba) sind größer.





Religion ist ein Thema - wie Politik - worüber ich ungerne spreche oder schreibe.

Beide Themen sind für ein friedliches und normales Leben untereinander sehr wichtig.
Ein Christ kann mit einem Moslem zusammen sein, ja klar - aber man kann nicht leugnen, dass Früher oder Später, aufgrund ihren unterschiedlichen Religionen, es zu Problemen kommen könnte. In welcher Form und ob es dazu kommt, liegt stets davon ab, wie stark man selbst seinen Glauben vertritt.

Glaube ist nicht etwas, was man am nächsten Tag ablegt. Glaube ist etwas was man ist.
So wie ein Mann immer ein Mann und eine Frau immer eine Frau sein wird, so wird der Glaube einen immer irgendwie begleiten. Egal welcher Glaube das ist.

Ist man nicht gläubig, so hat man wenigstens moralische Vorstellungen.

So aber auch die politische Einstellung.
Man kann zwar aus einer Partei austreten oder aber nächstes Jahr eine andere wählen. Aber Parteien, die politische Einstellung, sind Ideale die man vertritt. Ideale stehen meist über eine Meinung. Ideale sind Werte oder Ziele die man erreichen möchte. Wenn die eine Partei seine persönliche Ideale, also die eigenen, nicht mehr vertritt so sucht man sich eine andere aus - aber die persönlichen Ideale sind unverändert. Eine politische Einstellung entsteht durch den eigenen Glauben oder eben die eigenen moralischen Wertvorstellungen. Man vertritt in seiner politische Einstellung Ideale die man durch seinen Glauben erlangt. (Oder moralischen Vorstellungen, für die ungläubigen).

Auch wenn man sagt, dass die Religion nichts in der Politik zu suchen hat, so ist die Religion - der Glaube - etwas was man in sich trägt.

Ein katholischer Bürger der ein Anhänger der NPD wäre, wäre irgendwie paradox!
Da man als wahrer Christ erst recht wissen müsste, dass vor Gott jeder Mensch gleich ist und alles Gottes Kinder sind, aber die Ideale und Wertvorstellungen einer Partei wie die NPD sind nicht mit dem Glauben eines Christens zu vereinbaren.


Eine Meinung ist etwas anderes.
Eine Meinung entsteht durch das was man weiß, oder glaubt zu wissen. Durch das was man sieht/hört oder liest. In eine Meinung fließen die selbst gemachten Erfahrungen sowie aber auch die Erfahrungen ein, die jemand anderes gesammelt hat. In einer Meinung spiegel sich je nach dem der eigene Glaube sowie die politische Einstellung wieder. In eine Meinung fließen Fakten, Gefühle aber auch Vorurteile, eigene Moralvorstellungen, Prinzipien, und Wertvorstellungen ein. In eine Meinung fließt die eigene Kultur sowie gesellschaftliche Ansichten und Werte ein.
Eine Meinung kann subjektiv, neutral aber auch objektiv sein.
Eine Meinung ist sehr viel, aber sie ist selten immer beständig.
Eine Meinung kann man ändern.
Das was hinter der Meinung steckt - oftmals nicht.


Der Glaube, die politische Einstellung und die eigene Meinung, begleitet einen jeden Tag.
Es lässt einen (un)bewusst im Alltag bestimmte Handlungen machen.
Extreme Unterschiede unter einem Dach können gut gehen, aber auch komplett schief laufen.

Ich versuche die Menschen, die ich kennenlerne, so gut wie es geht frei von irgendwelchen Vorurteilen kennenzulernen. Vieles kann man aber nicht ausblenden oder es fällt einem oftmals nicht so leicht besonders dann, wenn die Personen es offensichtlich zeigen.

Deswegen mache ich immer um die Relegion und Politik einen großen Bogen.
Nicht weil ich keine Ahnung habe und uniformiert bin, aber wenn man beide Ansichten eines Menschen kennt, seinen Glauben, die Art und Weise wie sein Glaube (oder Nicht-Glauben) ausgeübt wird, wenn du seine politische Meinung kennst und all das Andere - dann kennst du einen Menschen.
So jedenfalls ist meine Erfahrung und daher meine Meinung.
Und oftmals ist es einfacher mit den Menschen umzugehen, wenn man eben all das nicht weiß oder bemerkt. Denn bei den beiden Themen sieht du wirklich das wahre Gesicht deines Gegenübers - du siehst bei den beiden Themen den wahren Charakter.

Ist das immer notwendig?

Es ist einfacher nur die Meinung einer Person zu wissen und kennen. Oder gänzlich nur eine Sache der drei Punkte (Religion, pol. Einstellung oder Meinung). So jedenfalls meine Erfahrung. (In einer Partnerschaft sollte man aber besser aber noch die anderen ansichten kennen). Aber die Meinung kann sich ändern. Die Meinung lässt viel Raum ... man weiß dennoch nie wie der Mensch so wirklich ist, jedenfalls bei vielen meiner Mitmenschen. Es ist aber auch nicht in allen Situation wichtig zu wissen.


Und selbst wenn man glaubt so viel zu wissen - selbst wenn man den Glauben der Person kennt oder die politische Einstellung - ... Wissen in Bezug auf einen Menschen ist etwas, was man nie wissen kann. Man kann über eine Person selbst noch so viel Wissen haben, solange man nicht in den Gedanken einer Person reinsieht, kann man sich nie vollkommen sicher sein.
Man muss also in irgend einer Form vertrauen.
Vertrauen kann man nur, wenn man in irgend eine Form glaubt und sei es, dass man an das Gute im Menschen glaubt.  Einen Menschen vertrauen und an das Gute in einem Menschen glauben kann man oftmals nur ...genau .... wann kann man das?
Wenn man glaubt? (Oder moralische Ansichten hat)

Ist man zum Beispiel ein wahrer Christ, der den glauben vertritt, dass alle Menschen vor Gott gleich sind, den Glauben hat, das alle Wesen Gottes Kinder sind - so glaubt man auch an das Gute in Menschen. Glaubt man an das Gute in Menschen so kann man hin und wieder auch einen Menschen vertrauen.

Der Glaube (oder moralische Ansichten), begleitet uns in unserem täglichen Leben viel mehr, als uns oftmals bewusst ist.

Der christliche Glaube in Ländern wie Deutschland hat immer mehr nachgelassen.
Aber man sollte aufpassen, dass die Moral nicht untergeht.









Aber viel besser ist folgendes Zitat:




Ich hoffe die Fotos sowohl der Inhalt hat euch ein wenig gefallen bzw. interessiert.
Ich wollte euch, meinen Lesern, ein Teil meiner Meinung mitteilen.
Ich wollte euch zu dieser Jahreszeit, eine Zeit die ich hasse (viel zu kalt und die Bedeutung von Weihnachten geht nun mal oft unter) aber auch liebe - zum nachdenken anregen und ich hoffe, es ist mir gelungen.

Kommentare zu diesem Thema würde ich sehr interessant finden, auf Wunsch (bitte dazu schreiben) würde ich aber auch Kommentare nicht für jeden sichtbar machen.




Liebe Grüße,
Stephanie


* Alvarado ist ein allerweltsname so wie in Deutschland Müller. ;-)

Quellen: http://en.wikipedia.org/wiki/Cristo_de_las_Noas, http://de.wikipedia.org/wiki/Mexiko#Religion
Weitere Interessante Links: http://de.wikipedia.org/wiki/Guadalupe_(Mexiko-Stadt)
http://de.wikipedia.org/wiki/Moral
http://psychologie.fernuni-hagen.de/pdf/Stufenbuch.pdf

Dienstag, 13. Dezember 2011

Platz der Drei Kulturen

Die Plaza de las Tres Culturas („Platz der Drei Kulturen“), auch Plaza de Tlatelolco („Platz von Tlatelolco“) genannt, befindet sich im Zentrum von Mexiko-Stadt und gehört zur Delegacíon Cuauhtémoc. Seinen Namen verdankt der Platz dem Umstand, dass sich um ihn herum Bauwerke gruppieren, die unterschiedliche Epochen der mexikanischen Geschichte repräsentieren:

Kultur von Tenochtitlán, aus der Zeit vor der Eroberung Mexikos durch die spanischen Konquistadoren; repräsentiert durch eine Reihe präkolumbischer Pyramiden und Ruinen, die aus der Blütezeit von Tlatelolco datieren. Zu dieser Zeit existierte in Tlatelolco ein bedeutender Markt, auf dem die Bewohner des Tals von Mexiko Waren aller Art aus ganz Mesoamerika handelten. Dies ist die Epoche der Ersten Kultur.

Spanische Kultur, von der Zeit der spanischen Eroberung Mexikos bis zur mexikanischen Unabhängigkeit; repräsentiert durch ein Konvent und die katholische Kathedrale von Santiago im mexikanischen Kolonialstil. An diesem Ort wurde auf Betreiben der beiden spanischen Missionare Bernardino de Sahagún und Juan de Zumárraga das Colegio de Santa Cruz de Tlatelolco gegründet. Als Zeichen der vollständigen Unterwerfung pflegten die spanischen Konquistadoren ihre christlichen Kirchen exakt auf den Ruinen präkolumbischer Kultstätten zu errichten; dabei bedienten sie sich nicht nur indigener Arbeitskraft, sondern auch indigenen Baumaterials. Dies ist die Epoche der Zweiten Kultur.

Moderne mexikanische Kultur, repräsentiert durch den Torre de Tlatelolco („Turm von Tlatelolco“), seit 2005 Sitz des mexikanischen Außenministeriums, sowie durch die unter dem Namen Unidad Habitacional Tlatelolco bekannte Wohngebäude, von denen mehrere von dem bekannten Architekten Mario Pani entworfen wurden. Dies ist die Epoche des kreolischen Synkretismus und stellt die Dritte Kultur dar.







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Sonntag, 11. Dezember 2011

El Zócalo

Mexiko Stadt ist die Hauptstadt der Vereinigten mexikanischen Staaten, und ist eine der größten Metropolen auf der Welt. Die Region bietet Touristen viele interessante Sehenswürdigkeiten, deren Entstehung einen weit zurück liegenden geschichtlichen Hintergrund haben. Wer hier seinen Urlaub verbringt, muss unbedingt das historische Zentrum (Centro Historico) mit dem Zocalo und der Kathedrale besuchen. 



Mittlerweile wurden diese Sehenswürdigkeiten sogar zum Weltkulturerbe der UNESCO erklärt. Das historische Zentrum, bezeichnet die Altstadt von Mexiko Stadt, sie ist die größte Altstadt in Amerika. Ursprünglich befand sich, ab ungefähr 1325, an diesem Ort die Hauptstadt Tenochtitlán erbaut von den damals dort lebenden Azteken.




Angeblich hat der Gott Huitzilopochtli, den damaligen Einwohnern aufgetragen, an der Stelle eine Stadt zu erbauen, an der sie einen auf einem Kaktus sitzenden Adler vorfinden würden, der gerade eine Schlange verspeist. Nach langem Suchen fanden die Azteken den Adler. Auf einer Insel mitten im See Texcoco.Die Stadt wurde auf mehreren Inseln auf dem See erbaut. Tenochtitlán war somit zunächst eine sogenannte Lagunenstadt, die über künstlich erbaute Dämme mit dem Festland verbunden war.




Um 1519 zerstörten spanische Einwanderer die Stadt vollständig und erbauten auf ihr und teilweise mit den Steinen von den Aztekentempeln und Gebäuden, das heutige Mexiko Stadt und sein historisches Zentrum. Nach und nach legten sie den ehemaligen See trocken. Unter dem Einfluss verschiedener Herrscher und Zeitepochen wurden in der Stadt Paläste, Kirchen und andere Gebäude erbaut.




Eigentliches Zentrum der Altstadt ist der Zocalo. Dabei handelt es sich um einen großen, quadratisch angelegten Platz, der zu den größten und bekanntesten Stadtplätzen der Welt zählt. Vor der Übernahme und Zerstörung durch die Spanier, stand an diesem Ort der Palast des Aztekenherrschers Moctezuma II. Heute wird der Platz vom Nationalpalast, der Kathedrale und dem Rathaus umrahmt. Der Nationalpalast ist Sitz des mexikanischen Präsidenten und im Rathaus sitzen das Parlament und der zuständige Gouverneur.




Im Nationalpalast können Kunstinteressierte Wandgemälde zur mexikanischen Geschichte, von Diego Rivera, besichtigen. Nördlich des Zocalo befindet sich die Ausgrabungsstätte "Templo Mayor" die geschichtsinteressierte auch unbedingt besichtigen sollten. Hier wurden Reste von Tempeln der alten Aztekenstadt Tenochtitlán entdeckt.






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Samstag, 10. Dezember 2011

TRC 2000/2001

An dieser Stelle habe ich neue Archivfotos für euch.
Diese Aufnahmen enstanden im Jahre 2000/2001 mit einer Kodak Advantix 2000 einer analogen Kamer so richtig mit Film.
Wie man sich denken kann, sind die Originalaufnahmen nicht vergleichbar mit denen, die ich heute mache. Zu einem aus technischer Sicht kaum vergleichbar noch habe ich damals großartig auf Bildschnitt oder ähnlichem geachten und nur nach Gefühl geknippst. Aber ich habe einige neu bearbeitet und versucht noch mal alles aus den Fotos rauszuholen, da sie nicht desto trotz schöne interessante Motive zeigen, die ich hier sonst wirklich nicht fotografieren kann.
Ein weiterer Grund, warum es mich so ärgert, dass ich schon damals keine super gute Kamera hatte, wobei die Advantix ganz ok war ...
Naja, ich hoffe, sie gefallen euch auch :-)







Aufnahme Ort war Torreón Coah. in Mexiko