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Mittwoch, 9. Dezember 2015

Zusammenfassung (ganz viel blah, blah, blah)


Wow! Mein letzter Blog-Eintrag ist schon ein Monat her! Zeit es endlich zu ändern, hm?
Aber erstmal ein paar Worte zu den Blog-freien Wochen... 

In dieser Zeit habe ich nicht großartig fotografiert und war auch nicht sonderlich kreativ, weswegen ich auch nicht so die Lust hatte hier zu schreiben. Daher gibt es heute eine "kleine" Zusammenfassung ;-) Aber auch dieser Beitrag wird wahrscheinlich erstmal der letzte sein. Nein, keine Sorge ... wahrscheinlich nicht der allerletzte, aber viel mehr werdet ihr dieses Jahr nicht zu sehen/lesen bekommen. 

Das mir die Lust fehlt, hängt an verschiedenen Faktoren die nun in Dezember anfallen zusammen ... zum einen leide ich wie viele andere an der "Winterdepression" ... das meist triste Wetter, die frühe Dunkelheit ist für mich Sonnenanbeter wirklich nichts ... das ganze dann ohne Schnee auszuhalten ist einfach nicht schön ... dann steht noch "Weihnachten" vor die Tür ... ich zelebriere diese Zeit nicht so wie die meisten, aber ich sag ja immer - ich bin christlich erzogen worden - weswegen ich es nicht leugnen kann komplett ohne Weihnachten leben zu können. Und da ich die ganzen Lichter und allgemein Deko mag, leuchten auch bei mir Lichterketten und mein kleiner Tisch-Weihnachtsbaum wird demnächst fertig geschmückt aus seiner Kiste herausgeholt ... Aber ansonsten ist das bei mir eher so eine Hass/Liebe ... Vieles was bei anderen "normal" und typisch Weihnachten ist gibt es bei mir nicht. Ich habe schon die verschiedensten Weihnachten erlebt ... in kleinen Familien Kreis, im großen Familien Kreis, traute Zweisamkeit, mit Freunden - katholische und evangelische Kirchenbesuche, "Weihnachtspartys"  ... das ist einfach nicht meins. Aber alle hatten sie eins zusammen: zu viel Stress gepackt mit oberflächiger Freundlichkeit untereinander, egal wohin ich schaue. Baaaah, das widert mich schon an, wenn ich daran denke.

So habe ich schon vor zig Jahren beschlossen mich dem ganzen "das macht man so"-Kram zu entziehen und verbringe die freien Tage so wie ich sie tatsächlich möchte. Ohne Kopfschmerzen, Stress, Frust, Traurigkeit oder gar Wut und dann noch Bauchschmerzen weil man versucht sich zusammenzureißen! Das gefällt nicht jeden der mich kennt und auch nicht jeden den man allgemein als "Familie" bezeichnet. Zum Glück haben aber die zwei wichtigsten Menschen in meinen Leben kein Problem mit meiner Einstellung - eigentlich sind wir da sogar gleich, wobei ich wohl weniger auf Weihnachten verzichten kann als sie, was komisch ist.

Wer sich nun wundert wie sowas geht ... nun ... ich bin einfach keine gläubige Christin, ich bin eine Agnostikerin. Und Weihnachten ist nun mal ein christlicher Feiertag, das sollte man sich wirklich immer vor Augen halten, das ist nicht ein Geschenk/Sauf/Fress-Tag, nein man denkt an die Geburt Christi. Wenn es nur um den Kommerziellen Hintergrund geht, nun, dann kann man Weihnachten also so feiern wie man möchte und das mache ich eben. Diese Doppelmoral und falschen "Aber" sind eben auch das was mich zu der Zeit aufregt. 

Da ich also schon seit Jahren ein "Grinch" bin, versuche ich mich jedes Jahr in Weihnachtsstimmung zu bringen um für die anderen etwas "fröhlicher" zu sein. Es ist unglaublich auf wie viel Unverständnis man trifft, wenn man sich von Weihnachten distanziert, egal in welchen Bereich des Lebens, man wird irgendwie schon dazu gezwungen den Weihnachtszirkus mitzumachen, dagegen anzukämpfen ist echt schwer und eigentlich unmöglich. Wodurch ich in der Zeit annähernd erahnen kann, wie es Menschen mit anderen Glauben ergehen muss, also in christlichen Ländern! Das stell ich mir ja noch schlimmer vor! 

Also versuche ich, wie jedes Jahr, mich selbst in Weihnachtsstimmung zu versetzen und muss sagen, dass es dieses Jahr noch weniger geklappt hat, als die Jahre zuvor. Ich habe fast eine Woche lange jeden Tag Plätzchen für meine Lieben gebacken, was ich wirklich sehr gerne tat, aber irgendwie war es zum Ende hin doch schlauchend und stressig, so dass die Weihnachtsfreuede nun wieder verschwunden ist ... der Heuchelei-Pegel steigt auch von Tag zu Tag ... Zu dem kommt noch, dass sich das Jahr dem Ende neigt und man denkt über die Dinge nach, die man sich für das Jahr vorgenommen hatte, was man alles geschafft hat - was nicht ... und was man evtl. noch schaffen könnte ... und zu guter letzt steht der Dezember für mich nicht nur für Winterdepressionen, Weihnachten, Jahresrückblick an ... nein, ich habe noch das "Glück" zum Jahresende ein Jahr älter zu werden. Juhu ... Alles zusammen denke ich, dass es dieses Jahr für mich zu viel ist. Ich mochte schon nach meinen 19. meine Geburtstage nicht mehr, aber jetzt das neue Lebensjahr was ansteht ... puuuuh ... Ich weiß, das geht vorbei, die kommende Geburtstage werden wieder schöner ...jaja ... Eine Lüge die man sich allgemein gerne erzählt, für mich noch nie ein Trost gewesen! ;-) Aber gut ... 
Ich denke, dass ist Erklärung genug dafür, dass mir die Lust fehlte fotografisch kreativ aktiv zu werden ... hinzukommende dann der private Alltag und Wahnsinn ;-)


In den weniger depressiven Tagen war ich aber etwas kreativ und die Ergebnisse möchte ich euch nun auch zeigen ;-) Ihr habt sicherlich schon mal bemerkt, dass ich gerne Stockfotos (Fotos, die andere aufgenommen haben und kostenlos zur Bearbeitung zur Verfügung stellen) wählen von Frauen mit besonderen "Kopfschmuck". Manche Kopfschmücke sind richtig schön und meist das besondere an den Aufnahmen. Da man bei Stockfotos immer eingeschränkt ist, was die eigenen Ideen angeht, dachte ich, dass ich mal selbst solche Fotos mache könnte. Ich dachte, dass es sinnvoll wäre erstmal selbst solche Kopfschmücke zu entwerfen bevor man sich auf geeignete Modelsuche begeht, also kramte ich all meine Bastelsachen zusammen und ging Kustblumen shoppen! :-D
Zusammen kam dann das ... wobei man auf den Foto nicht alles sieht!

Inzwischen habe ich alle meine Utensilien in einen "Werkzeugkoffer" untergebracht, so dass ich alles zusammen habe, aber das ganze Zeug nicht mehr auf meinem Schreibtisch liegt. 



Ich weiß, einige werden sich an dieser Stelle nun denken ... "ach das ist doch gleiche was X und Y auch machen, das ist abgeguckt" ... blah blah blah. Ja, das ist abgeguckt, abgeguckt bei Kulturen, die Kopfschmuck tragen. Ich weiß, dass viele deutsche Fotografinnen Kopfschmuck erstellen und in ihren Shootings verwenden. Diese Idee die sie da haben ist nicht neu und ich habe sie gewiss nicht von diesen deutschen "namenhaften" Fotografinnen, auch von keinen anderen. 

Kopfschmuck zu tragen ist bei mir tatsächlich etwas, was in einem Teil meiner Kultur normal ist und ich denke, dass es bei mir absolut normal ist, dass ich mich dazu hingezogen fühle. Allgemein denke, ich dass vieles was man mag vielleicht doch ein stück weit genetisch ist ... ich mag auf jeden Fall sehr viel was "Indigen". Daher wollte ich persönlich sehr natürliche Kopfschmücke gestalten. Wo mir meine selbst gesammelten Federn helfen würden. Da ich noch auf die Lieferung einiger Utensilien warten musste, wie Haarreifen (unglaublich, dass man im normalen Einzelhandel vor Ort kaum vernünftigen Haarreifen zu kaufen bekommt!) es aber schon bei mir kribbelte entschied ich mich für den Anfang für eine Krone! Passend zur kommender Jahreszeit - den Winter - sollte es frostig werden... eine Krone für eine Winterkönigin? Irgendwas in die Richtung, ein klares Bild hatte ich nicht vor Augen, aber ich wollte anfangen!

Aber wie macht man so einen Kopfschmuck? Ich wusste es auch nicht, also hatte ich mir einige Videos angeschaut die mehr oder weniger zeigten, wie alles geklebt wurde auch meine gekaufte Maske wurde einfach nur geklebt ... Wie bei der Ölmalerei muss man ganz einfach hinten anfangen und sich Schicht für Schicht nach vorne arbeiten ...




Der Kern meiner Krone besteht aus Verpackungspapier das bei mir herumlag und sich aufgrund den geringen Gewichts und Flexibilität einfach anbot. Ich habe es mit einen silberfarbenen Satinstoff, der je nach Lichteinfall etwas lila schimmert, umwickelt und damit meine Basis für meinen Kopfschmuck geschaffen. Die nächste Schicht waren schon die Federn. Ich suchte hier für besonders kleine und helle Federn aus, aber ich wählte bewusst nicht rein weiße Federn um dem ganzen mehr Kontrast und Struktur zu geben. Um die Krone kam ein Streifen Spitze. 
Anders als bei den meisten Kopfschmuck den man auf Fotos bzw. Tutorial-Videos sieht, wollte ich einen Kopfschmuck basteln, der nicht nur auf einem Foto gut aussieht sondern von allen Seiten schön aussieht, weswegen ich wirklich die ganze Krone mit Spitze umwickelt habe!



Als nächstes folgten die kleinen Sterne, die ich extra gekauft hatte und ausschlaggebend für das Thema meines Kopfschmucks waren, da ich sie zu erst hatte, ehe ich die Basis-Krone gebastelt hatte. Auch hier entschied ich mich für die zwei Farben, da eine Farbe alleine sehr wenig Kontrast gibt, was aber auch am Material liegt. Hinzu kamen an einigen Stellen kleine "Weihnachtskugeln" in drei Farben. 

Ach, übrigens, der Styroporkopf trägt deshalb eine Perücke, weil der Kopf einen zu geringen Umfang hat und die Krone sonst herunter rutschen würde. Wenn ich klebe lege ich auf die Perücke Backpapier damit der Kleber nicht auf die Haare fällt ;-)




Der nächste Vorgang dauerte drei Tage und war der schwierigste. Da ich keine silberfarbene Kunstblüten gefunden hatte musste ich den künstlichen Weihnachtsstern besprühen. Auch die Silbersprühfarbe hatte ich schon seit einer Ewigkeit und kam dadurch nun mal wieder zum Einsatz!
Das Problem dabei war die mangelnde Sprüherfahrung und die Ungeduld ... ich hätte die vorher zureckt geschnittene Kunstblüten mehrmals besprühen müssen und immer wieder trocknen lassen, aber ich machte beide Seiten an einen Tag nur mit einem Sprühvorgang. Also schimmerte nach dem Trocknen die Original Farbe durch ... Die Ungeduld sorgte dafür, dass ich am nächsten Tag, als alles trocknen war ich gleich die Blüten klebte, ich wollte unbedingt weiter machen ... nach dem ich aber fertig war, stellte ich fest, dass die Farbe zu stark durchschimmerte, also musste ich die Blätter mit einem Pinsel und der Sprühfarbe anmalen ... 

(Vor dem Pinselanstrich!)

Im Prinzip war meine Krone dann auch schon fertig, aber ihr fehlte noch etwas "bling bling" ... also zog ich wieder los auf der Suche nach Kristallen. So dass ich auf den kleinen Sternen jeweils kleine "Kristalle" klebte. Um den hinteren Teil klebte ich eine silberfarbene Paillettenkette, damit es auch hinten etwas "bling bling" macht ;-) 




Nun ist meine Krone fertig, aber so wirklich kam sie noch nicht zum Einsatz ... Als es einige Tage später wieder richtig kalt wurde, realisierte ich, wie schwer es werden würde ein passenden Model für meinen Shooting zu finden ... Welches Mädel, welche Frau würde sich tatsächlich in einem Kleidchen (dass sie selbst besitzen müsste und zu der Krone passenden müsste) im Winter bei Schnee im Wald vor meiner Kamera stehen und sich den Popo abfrieren? 
...
Japp, genau, das wird schwer ... vor allem so ganz ohne Schnee!
Also ist dieses Projekt aktuell etwas auf Eis gelegt ...
Aber ich habe dennoch schon mal die Krone getestet ... die Ergebnisse zeige ich euch aber zur gegebener Zeit ;-) 



Nach meiner Bastelei folgten ein paar Tage pause, bis mir die Idee zu diesem "Composing" Bild einfiel. Es besteht auf vier Fotos und einigen digitalen Pinselstrichen ;-)
Von den Farben und der Idee vielleicht etwas kitschig ... aber irgendwie doch ein schöner Gedanke vollkommen frei und allein im Universum zu schwimmen, hm? 




Einige Tage später eine weitere Bildbearbeitung eines Stockfotos.






Ende November kam mir dann in den Sinn schon mal einen Kalender für das nächste Jahr zu bestellen, natürlich mit eigenen Fotos. Da ich auch in diesem Jahr nur einen Kalender für mich machen wollte, entschied ich bei der Wahl der Motive Fotos für bestimme Ereignisse im Jahr 2016 zu wählen auf die ich mich schon freue. Zum Beispiel das jährliche Windhundrennen, der Arolser Viehmarkt, die Photokina, die Urlaubszeit, Streckenbahnfest usw. 
Einzig für das Titelbild hatte ich keine Idee ... und so entschied ich mich das zuletzte bearbeitete Foto zu wählen um die Druckqualität zu beurteilen.

Mich hat sie so sehr umgehauen, so dass ich beschlossen habe für nächstes Jahr vielleicht eine Art "Fantasy"-Kalender zu entwerfen ... Nicht ganz so kitschig, aber Fantasy ... mal schauen was daraus wird! 


(Achtung alles Handyfotoaufnahmen!)








Nun Anfang Dezember kam wieder die Idee mit der Leinwand ...
Nein, ich habe noch immer keine XXL Leinwand, weil es für mich wirklich schwierig ist. Ich werde nicht so richtig mit einen Motiv warm und denke, dass ich es bereuen würde, wenn ich mich jetzt schon auf ein Motiv festlegen würde ... All das was ich bisher fotografiert habe begeistert mich noch nicht so. Ich möchte ein Foto wählen, dass mich selbst jeden Tag aufs neue umhaut und ich selbst immer denke WOW! Aber ich muss auch einen Bezug dazu haben ... es muss mir wichtig sein, eine Bedeutung haben ... und so landete ich nun bei meinen Analogaufnahmen.

Ich landete bei den Fotos, die ich im Jahr 2000 mit meiner kleinen Kodak Kamera gemacht hatte. Fotos von der Aztekenstadt Teotihuacán in México. Für mich ist diese "Ruine" hauptsächlich Kultur. Aber dieser Urlaub und diese Stadt bedeuten für mich noch viel mehr. 

Man sagt, dass das Berührend der Mitte der Pyramiden einen "besondere Kraft" geben würde ... und ich habe damals meinen Finger auf beiden Spitzen der Pyramiden gemacht ... und ja, ich denke mit den Jahren schon, dass es was bewirkt hat, dass mich dieser Tag tatsächlich verändert hat - in Bezug auf meine eigene Herkuft. Denn nach der Reise begann ich selbst meine mexikanischen Wurzeln anzuerkennen und wieder stolz darauf sein, was ich vorher nicht war... klar, das hört sich ein wenig wie Aberglaube an, aber hey, der Besuch der Pyramiden war damals so ziemlich das erste was wir bei unserem Urlaub gemacht hatten ...also wer weiß ... 

Nachdem ich die Pyramiden bestiegen hatte habe ich selbst viel mehr über sie erfahren, als ich damals wusste, weswegen die Aufnahmen - als Erinnerung - für mich mehr an Bedeutung gewonnen haben ... Es ist für mich so unwirklich, dass ich das tatsächlich gesehen habe, dass ich tatsächlich all diese Stufen bestiegen habe und dort oben stand ...
Da in den nächsten X Jahren es unwahrscheinlich ist oder generell unwahrscheinlich sein wird, dass ich diesen Platz jemals wieder besuchen kann war es klar, dass das Foto DAS Foto ist.

Problem dabei ich habe nur ein kleines Foto, einen analogen Film und eine digitale Kopie (damals vom Labor auf CD) ... Jegliche Recherche einen analog Abzug auf Leinwand zu ziehen scheiterten. Ich musste mit digitalen Kopie arbeiten.

So vergrößerte ich das Foto auf 500dpi und einer Auflösung von 7449*4189 damit es für den Großdruck optimal ist. Ausgangsformat war 1536*864 und 216dpi.
Vor der Bestellung wurde das Foto optisch nochmal aufpoliert. Unten seht ihr zwei Varianten, ich entschied mich aber dann doch für eine dritte Variante ;-) 




Da es sich dabei um eine analoge Aufnahme handelt und rein von der Berechnung (welchen Mindestabstand man zu den Bild auf der Wand braucht um es schön betrachten zu können) echt kritisch ist, habe ich das Foto allerdings weder auf Leinwand noch Alu-Dibond bestellt, sondern erstmal ganz klassisch auf Poster. Je nach Druckqualität kommt vielleicht später Alu-Dibond in Frage oder ich versuche mich dabei einen Poster "aufzuziehen" .... Mal schauen ...


(Live: gerade wurde das Poster geliefert, mal schauen ... Spannung ...)
Hier ist es nun ... in der Größe 140*70 cm und es sieht spitze aus! 
Sicher ist es nicht vergleichbar mit einem Foto, dass ich mit der K3-II ; K5 oder gar *ist DL gemacht habe, aber für das analoge Ausgangsbild ist es hammer! Erst bei näherem herantreten wird es pixelig ... Aber das wird es auch bei anderen Fotos in Großformaten. Diesen Test hatte ich ja mal im IKEA bei den großen Leinwandbilder gemacht, wodurch übrigens der Wunsch aufkam ein richtig großes Bild in den eigenen vier Wänden aufzuhängen ... aber derartig große Druckformate werden kaum von Laboren angeboten. Ich selbst hätte dieses Foto gerne auf 180*90cm drucken gelassen, aber die Gegebenheit geben "nur" 140*70cm her ...

(Handyaufnahme)






Nun gut, zum Abschluss noch eine Aufnahme, die ich die Tage "aufpoliert" habe. Sie stammt aus der Jahr 2008 und wurde noch mit der Pentax *ist DL aufgenommen. Es zeigt die Orangerie in Kassel.

Farblich sicherlich ungewohnt ... auch nicht ganz so meins. Wieder mal ein kleiner Test worauf meine "Fans" so abfahren ;-) 







Tja, da ich nun von meinen Poster so begeistert bin, kann ich mich nicht mehr aufs Schreiben konzentrieren. Ich muss nun erstmal recherchieren, was ich damit nun anstellen kann. Aufziehen/kleben ... oder neu bestellen. 

Daher verabschiede ich mich jetzt wieder bei euch ...
Denke, dass ich vor den "Feiertagen" euch noch einen Gruß zukommen lassen werde - daher wünsche ich euch jetzt nur einen schönen Tag und weiterhin eine gute Woche!


Eure Stephanie






Dienstag, 2. September 2014

Analoge Aufnahmen aufgefrischt

 
Heute zeige ich euch mal wieder einige Aufnahmen die noch ganz analog mit der "Kodak Advantix 2000 Auto", mein damaliger Dauerbegleiter, aufgenommen worden sind ;-)
 
Diese Fotos habe ich im Jahr 2001 in Mexiko aufgenommen.
 
 
 

^ Diese Nachbearbeitung war die Aufwendigste und ich denke, man kann genau erkennen was ich bearbeitet habe. Ich habe hier vier Fotos zu einem Panorama Bild zusammengesetzt. Natürlich gibt es an einigen Stellen Belichtungsunterschiede. Das liegt zu einem daran, dass die Kamera keine Einheitliche Belichtungseinstellung erlaubte und es damals auch nicht vorgesehen war sie zusammen zu setzten! Für diese Umstände bin ich mit der Zusammensetzung doch zufrieden.



 
^ Bei diesem Bild habe ich zunächst den Bildschnitt verkleinert und die auf dem Foto abgebildete Person weggestempelt, anschließend den Dynamik-Umfang erhöht und den Himmel extra Weichgezeichnet.
 
 
 

^ Schon damals gehörte diese Aufnahmen zu meinen Lieblingsbildern.
Bei diesem Bild habe ich nur den unteren Bereich komplett eingeschwärzt (man konnte rechts in der Ecke einen Zaun sehen), sowohl etwas gerade gerückt. Ansonsten habe ich nichts verändert. Mitten in der Wüste habe ich damals diesen wunderschönen Sonnenuntergang gesehen der auf dem Foto dennoch nicht so schön festgehalten wurde, wie er tatsächlich war.
 
 

 ^ Ich erinnere mich noch genau, dass ich bei dieser Palmen Alle eine Weile stand und versuchte ein "schönes" Foto zu machen. Während ich bei vielen anderen Aufnahmen nicht darauf achtete, dass die Fotos gerade sind oder gar symmetrisch versuchte ich es bei dieser Szenerie doch. Natürlich ist mir dies nicht gelungen! So war es auch bei der nachträglichen Bearbeitung nicht einfach einen besseren Bildschnitt zu wählen, aber ich denke dass es wie es nun zu sehen ist am erträglichsten ist ;-)


^ Die Originalaufnahme hatte ich vor einigen Jahren im Blog schon einmal gezeigt, >>>hier<<< könnt ihr sie noch einmal sehen. Für die Nachbearbeitung habe ich mich für einen engeren Bildschnitt entschieden, eine Schwarz/Weißumwandlung mit einem Blaustich und einem größeren Rahmen der auf dem weißen Hintergrund natürlich nicht so gut zu erkennen ist ;-)
 
 
 

 
Diese Nachbearbeitung war die zweit aufwendigste, da ich aus diesem Bild eine Person weggestempelt habe die ein Stück des Gemäldes verdeckte. Ich habe versucht das Originalgemälde an den Stellen zu vervollständigen.
Dieses Foto wurde im Jahr 2001 im "Palacio Nacional" (mex. Regierungsgebäude) und zeigt einen Teil der Fresken des Epos des mexikanischen Volkes, das zu den bekanntesten und wichtigsten Werke von Diego Rivera zählt.
 
Diego wer? - fragt ihr euch sicherlich. Er gilt zu den bedeutendsten Malern in Mexiko und war noch dazu der Ehemann von Frida Kahlo. Wenn man sich nicht für "Kunst" interessiert und mit dem Land Mexiko nicht viel zu tun hat, weiß man sowas sicherlich nicht, das ist mir klar. Aber einige könnten vielleicht die beiden Namen doch schon einmal gehört haben. Das Leben der Frida Kahlo wurde 2002 auch von "Hollywood" verfilmt wobei "Salma Hayek" die Rolle der Frida spielte. 
 
 Wer also Filme die auf wahre Begebenheiten beruhen mag, sich etwas "weiterbilden" möchte, sich ein wenig für surreale Kunst interessiert, dem könnte der Film gefallen ;-)
 
Hier ein Trailer für euch (leider nur auf englisch gefunden).
 
Bis bald!



Montag, 4. November 2013

Día de los muertos in Kassel 2013

Zum 5. Mal feierte am 2. November 2013 das Museum für Sepulkralkultur den „Día de los Muertos“. Für eine typisch mittelamerikanische Atmosphäre mit einer "Ofrenda" und nexikanischen Spezialitäten sorgten die mexikanischen  Bürger Kassels. Auch in diesem Jahr spielte SOL AZTECA, die Mariachi-Gruppe aus Mexiko City. Tänzerisch verzauberten die Gruppe „Alma de México“ zusammen mit Zitlali García und Ricardo Díaz auch mit einer Gesangseinlage von Alejandra Ayala.

Die zahlreich erschienenen Besuchern wurden durch Oberbürgermeister der Stadt Kassel Bertram Hilgen und durch den mexikanischen Generalkonsul Eduardo Peña Haller begrüßt.


An dieser Stelle zeige ich nur ein paar ausgewählte Fotos.
 
Alle Fotos können auf meiner Webseite >hier< betrachtet werden.

 Für eine größere Ansicht, bitte auf die Fotos klicken.
 
 
















 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
Falls das Video hier nicht angezeigt wird geht es >hier< direkt zu Youtube.
 

Mittwoch, 8. Mai 2013

Unterwegs im botanischen Garten Kassel

Seit einigen Jahren stand der "Botanische Garten Kassel" auf der Liste der Plätze, die "wir" mal besuchen wollten. Am Sonntag, den 05. Mai, bot sich die Gelegenheit den Plan in die Tat umzusetzen.
 
Ich persönlich finde Blumen - und alles andere was blüht - wirklich sehr schön anzusehen.
Eine große Begeisterung oder gar Leidenschaft entflammt bei mir allerdings nicht. Vielleicht ist das auch der Grund, warum ich eigentlich sehr selten Blumen fotografiere.
Leider, leider, habe ich keinen grünen Daumen, die einzigen Pflanzen die bei mir "überleben" sind Kakteen und Aloe-Arten. Daher besitze ich selbst recht wenigen Pflanzen und Blumen. Was ich sehr bedauere, aber alles andere hat einfach keine Chance ... Aus dem Grund schaue ich mir dann doch auch sehr gerne Blümchen an. Aber ich kann nicht stundenlang über die verschiedenen Blumenarten philosophieren oder mich mit ihnen beschäftigen. Hauptsache die Blumen blühen und sind bunt!
 
 
 
 
Bunte und schöne Blumen fotografiere ich dann doch sehr gerne.
Auch wenn viele der Meinung sind, Blumen zu fotografieren sei langweilig.
 
Ja, das stimmt auch schon ein wenig, wenn man sich für Blumen nicht begeistern kann, dann sind Blumen langweilige Fotomotive, egal wie bunt sie auch sind. Und eine Blume gleicht der anderen Blume. So wie für viele alle Vögel gleich sind. Man muss sich halt dafür begeistern können ...
 
Aber Blumen vernünftig zu fotografieren ist gar nicht so einfach und manchmal muss man für halbwegs schöne Fotos auf Kuschelkurs mit den Boden gehen.
 
Mir selbst liegt die Blumenfotografie auch nicht so richtig. Habe zwar zu diesem Thema auch schon viel gelesen und mit Tipps eingeholt wie man diese Motive "ansprechender" fotografieren könnte, aber in dem Fall "knipse" ich dann doch einfach drauf los.
 

 
 
Der botanische Garten war wirklich sehr groß und wir hatten wahrscheinlich nicht mal annährend alles zu sehen bekommen. Zugegeben, wir waren auch nicht so lange dort gewesen. Das allgemeine Interesse aller beteiligten war sehr mau und da uns leider keine endlose Blumenpracht erwartete, fiel der Besuch sehr kurz aus.
 
 
Meine Begeisterung zu Blumen ist relativ gering.
 
 
Kakteen wieder rum ...
 
 
 
 
 
 
 
 
Puuuuh die kann ich echt nicht mehr sehen! :-D
 
Dennoch besuchten wir auch das Kakteenhaus...
Ich wäre wahrscheinlich gar nicht von selbst reingegangen .... 
 
 
 
 
Hier begeisterte mich dann doch die große Agave und die angenehmen 35°C im Gewächshaus. Die Temperaturen und die vertrauten Kakteen brachten einige Erinnerungen an meine Heimat wieder hoch, zudem die meisten Kakteen die dort gezeigt wurden ihre Heimat in Mexiko hatten :-)
 
 
^ Private Archivaufnahme das mich in den Wüstenbergen in Mexiko zeigt.
 
 
Das Fotografieren, der Kakteen war leider nicht immer sehr einfach gewesen. Sie waren sehr dicht beieinander bepflanzt, so dass man nur wenige einzelne Kakteen fotografieren konnte.
 

 
 
 
 

 
 
^ Die Kakteen-Art konnte mich dann doch richtig begeistern. Sie schien auf den ersten Blick tief schwarz aber wenn man im guten Blickwinkel genauer hinschaute konnte man auch in den Blättern ein Rot erkennen.
 
 
 
 
 
 
 
Da sind doch diese bunten Blümchen tausendmal schöner anzusehen!
 
 
 
Leider blühten draußen nicht so viele verschiedene Blumenarten.
Die meisten davon hätte man in jeden anderen privat Garten auch finden können. Da auch aktuell unsere Landschaft auch wunderschön anzuschauen ist. So viele Bäume die zeitgleich blühen. Die Apfelbäume und Kirschbäume und Sträucher, die ich gar nicht kenne - aber einfach herrlich blühen!
 
 

 
 
 
 
 
Von diesen Tulpen war ich auch richtig begeistert. Aus der Ferne sahen sie schwarz aus. War man nah genug dran sah man, dass sie doch rot waren bzw. dunkelrot ... Diese fand ich wirklich sehr schön auch weil ich eine solche Farbe noch nie vorher mal gesehen hatte.
 
 
 
 
 

 
Mir ist bewusst, dass diese Fotos nur das Herz eines Botanikers höher schlagen lässt und andere sich vielleicht nur denken, "Uiii Blümchen, und?". Das sehe ich nicht viel anders.
Und in diesem Fall bedauere ich, dass es keine Duft-Übertragung gibt.
Ich weiß nicht welcher der drei Baumblüten so schön geduftet hatte... Aber es war einfach herrlich gewesen unter den Bäumen zu stehen und den Duft der Blüten zu riechen.
 
 
Da kann man teilweise spüren, wie der Körper Glückshormone freisetzt! :-D

 
 
Dazu noch der Gesang der Amsel im Baum nebenan ...
 
 
 
Kein Wunder, dass der botanische Garten von so vielen Menschen aufgesucht wurde.
Fast überall wohin man sah, saßen Menschen auf den Bänken und sonnten sich, lasen ein Buch, oder unterhielten sich. Umgeben von schönen Düften und Vogelgesang.
 
 
 
^ Dieser Faulbaum-Bläuling (Celastrina argiolus) flog mir im letzten Moment bevor ich auf den Auslöser drückte noch vor die Linse.
 
So finde ich die Blumenfotografie noch immer an spannendsten!  
Oder die Kombination aus Blumen und Menschen oder Blumen und Objekten :-)