Donnerstag, 11. Oktober 2012

Die Herde - Teil 2

 
Für eine größere Ansicht, bitte auf die Fotos klicken!

Die Rehe hatten mich also gesehen! Vier von ihnen waren in den Wald hinter mir geflüchtet, zwei verschwanden nach rechts auf das Feld wo ich sie von meinem Standort nicht mehr sehen konnte und zwei gingen nach links in den Wald.

Ich saß auf meinem Anglersitz und dann aufeinmal kamen sie ... Eine Gruppe Rehe kamen von rechts über das Feld ... die Entfernung zu den Tieren war ca. 300m Luftlinie. Ich war von der Anzahl der Tiere so überwältigt und sprachlos!



Ich weiß nicht was mit den Rehen war. Ich verstehe nicht warum sie diesen Weg gewählt hatten. Wäre hier ein Jäger anwesend gewesen wären sie eine viel zu leichte Beute gewesen. Und vorallem war ich über ihr Verhalten erschrocken. Sie liefen viel zu langsam über das Feld, gar nicht schnell und abgesehen von einem Reh auch gar nicht so "planlos". Sie ließen sich sogar richtig viel Zeit!


 
Ich weiß nicht, wie die Kommunikation zwischen den Tieren aussieht, ob sie sich ähnlich wie Katzen für den Menschen unhörbar verständigen? Oder ob sie doch ein Laut von sich gegeben hatten?
Ich weiß nicht ob eines der Rehe was mich schon vorher gesichtet hatte diesen Rehen irgendwie mitgeteilt hatte, dass ich für sie wirklich ungefährlich bin? Ich weiß es wirklich nicht! Aber ich kann es mir gut vorstellen das es so war! Auch diese musste mich gesehen haben! Ich hatte extra keine "Tarnkleidung" an. Und auch so war ich nicht in der Lage gewesen mich "unsichtbar" zu machen ... Sie mussten gewusst haben, dass ich da war!


Für einen kurzen Moment, dass muss ich zugestehen war ich den Tränen nahe gewesen. So viele Tiere auf freier Wildbahn zu sehen ist wirklich beeindruckend! Da geht einen das Herz auf!
Die Sonne geht langsam von der anderen Seite hoch, es wird heller und heller, du hörst nichts außer die Vögel, spürst den Wind in den Haaren und vor dir diese wunderschönen frei lebenden Tiere! Wahnsinn! Zu sehen, dass sie noch "hier" sind und nicht Opfer eines Jägers oder rasenden Autofahres wurden erfreute mich sehr! Aber ihr unbekümmertes Treiben stimmte mich auch mit Trauer.

Die Vorstellung, dass Situationen wie diese eines "Jägerstraum" gleicht und das in solchen Situationen diese Tiere abgeschossen werden, in den frühen Morgenstunden, dann wenn sie sich endlich trauen aus dem Wald rauszukommen um auch mal etwas fressen zu können ... Und genau zu solchen Momenten werden sie abgeschossen? Es ist nicht einfach nicht an solchen Situationen zu denken, wenn man doch überall auf Feldern und Wiesen und im Wald Hochsitze sieht.

 
Und diese Herde war so durch den Wind! Ohje!
Es stimmte also, was ich bereits in einer Jägerzeitschrift gelesen hatte. Die weiblichen Rehe (Ricken) sind tendenziell öfters "verpeilt". Nicht anders als Frauen. Frauen verlieren in Stressituationen auch mal den Kopf ;-)
 

 
Doch ein Bock ist wachsam.
Es war nicht das erste Mal gewesen, dass ich einen Bock gesehen hatte. Damals konnte ich mich schon von der enormen Intelligenz dieses Tieres selbst überzeugen. Mein Fehler damals war, dass ich mich an einen Pfosten anlehnen wollte um dort meine Kamera abzulegen um nicht zu verwackeln ... Tja, wie mag das ganze für den Bock ausgesehen haben?
Ja es ist wahr, Böcke haben eine enorme Kombinationsfähigkeit, sie lernen aus ihren Erfahrungen und merken sich bestimmte Dinge. Das habe ich sogar in einer Jägerzeitschrift gelesen! Jetzt erst werden den Tieren eine Intelligenz zugesprochen! Wobei es wirklich nur ein einziges Aufeinandertreffen ausreicht um sich davon überzeugen zu können - und es auch spüren zu können. So wie man gut trainierten und wachsamen Hunden ansieht das sie DICH beobachten, ganz genau schon erahnen können was du vorhast und ob du böse oder lieb bist - so schaute er mich an!
 

 
Wie schon damals beobachte mich der Bock lange zeit.
Er hier kam aus dem Wald heraus, nachdem die Ricken ebenfalls in diesem Waldbereich angekommen waren. Er stand lange Zeit dort, trotz, dass sein Geweih noch sehr klein war, (die Böcke hier im Landkreis/Region werden meistens nur drei bis vier Jahre am leben gelassen!) war er so anmutig wie ein Großer! Er stellte sich auf das Feld, beobachtete jeder meiner Körperbewegungen, hörte auf das Geräusch meiner Kamera. Vielleicht war es der gleiche vom letzten Mal? >Hier<
 
Ich blieb sitzen und versuchte den Drang weiter nach vorne zu ihm zu gehen abzuschalten. Er war doch so nah ... hach wär das schön gewesen! Aber ich hatte ja auch aus unserer letzten Begegnung gelernt! - Und irgendwann war es soweit, er erlaubte den Ricken, dass sie wieder auf das Feld durften!
 
 
 
Sie kamen nicht alle auf einmal raus.

 
Sie gingen auch nicht weit in das Feld hinein.
Aber ich war für sie sichtbar. Und sie kamen dennoch raus!
 
 
Ich habe an diesem Tag insgesamt 169 Fotos gemacht. Ihr könnt euch also vorstellen, wie lange ich dort auf meinem Anglersitz saß! :-D Insgesamt blieben 46 Fotos übrig. Nicht alle in der allerbesten Qualität. Ich habe mit ISO 640 fotografiert und einzig das Eine oder Andere Objekt weggestemmpelt, ansonsten nicht weiter bearbeitet.  
 
^ Dieses Foto ist mein Favorit, weil es eines der wenigen Fotos ist, welches die meisten Rehe auf einem Foto zeigt. Es zeigt aber auch ein Reh, das erste Reh links unten, welches defintiv ohne mit der Wimpern zu zucken das erste Jagdopfer in ca. 20 Tagen unter anderen Umständen werden könnte.  Warum? Das Jäger 1x1 besagt, "Ricken, die sich Ende Oktober noch rot präsentieren, genießen beim Abschuss oberste Priorität."
 
Ein anderer Vergleich gefällig? Wenn du als Mensch bis Ende Oktober noch nicht deine Winterjacke rausgeholt hast und sie anziehst, genießt du oberste Priorität abgeschossen zu werden! 
Nichts anderes besagt diese "Regel". Haben die Rehe bis Ende Oktober ihr Sommerfell abgelegt, dann sagen sich Jäger sollte es abgeschossen werden!
 
 
 

Ich habe an diesen Standort eine Herde von ca. 12 Tieren gesehen.
Nachdem ich auf die Uhr gesehen hatte und ich defintiv schon dutzende Fotos gemacht hatte entschloss ich mich aber weg zu gehen.

Ich hätte sicherlich lange noch dort sitzen können und auch sitzen dürfen, vielleicht wären sie irgendwann mehr raus gekommen, vielleicht hätte ich mich ihnen annähren dürfen. Aber es war Zeit zu gehen! Je länger ich dort geblieben wäre um so später wäre es geworden bis die Herde an ihren ursprünglichen Zielort angekommen wären. Spätere Uhrzeit bedeutet für sie nun mal mehr Gefahr!
Schweren Herzens zog ich mich also zurück.
 
 
 
Ich lief wieder meine gewohnte Route. Hoch motiviert und voller Elan.
Ein wirklich schöner Morgen!
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Abschließend möchte ich hier noch einmal auf die Seite:

Bitte vergesst nicht, dass in Deutschland, ein Land wo jeder Mensch sein Essen in einem Supermarkt kaufen kann und wo man es sich sogar leisten kann Lebensmittel wegzuschmeißen weil wir sie nicht mehr als "schön" empfinden nach wie vor gejagt wird! Jagen hat NICHTS mit dem Schutz des Waldes zu tun. Ein Jäger ist KEIN Naturschützer. Die Jagd in Deutschland und zum Teil auch in Europa geschieht oft nur aus niederen Motiven. Menschen die ihre Lust nach töten an chancenlosen Wild stillen wollen und ihr Minderwertigkeitskomplex durch eine Trophäe wieder in den Griff kriegen wollen.
 

WENN MENSCHEN AUS SPAß TÖTEN DANN IST DAS UNNATÜRLICH und somit KRANKHAFT!
 
 „Jagd ist nur eine feige Umschreibung für besonders feigen Mord am chancenlosen Mitgeschöpf. Die Jagd ist eine Nebenform menschlicher Geisteskrankheit."


Tiere haben ebenfalls ein recht auf ihren eigenen Lebensraum! Nicht nur der Mensch darf sich ausbreiten wo er will. Wenn Wildtiere näher an Stadtgebieten kommen oder die Felder der Bauern zerstören - oder was auch immer - sollte man anfangen sich zu fragen warum! Wir Menschen nehmen den Tieren nicht nur ihren Lebensraum weg, nein wir zerstören ihnen ihr natürliches Nahrungsangebot und mischen uns in die Naturgesetzte ein und führen Geburtenkontrollen.
 
Der Mensch gilt als das intelligenteste Tier. Als solches sollte es auch Verantwortung für seine Mitgeschöpfe nehmen und diese nicht nur ausnehmen sondern auch für diese Sorgen. Dazu zählt auch, dass vorallem Jäger - wissenschaftliche Studien von Naturwissenschaftlern und Biologen anerkennen. Sie sollten endlich begreifen, dass Rehe, Wildschweine, Füchse und Co. KEINE "Schädlinge" sind.  Jäger, ihr wollt jagen? Gebt eure Gewehere ab, eure Nachtsichtgeräte, eure Walkie-talkies ...  und jagt wie in der Steinzeit! Eure Art zu Jagen ist einfach nur armselig!


Die heutige Jagdkultur ist nichts anderes, als die Fortsetzung eines mittelalterlichen Lustmordens an Tieren, nur unter Anwendung modernster Mittel!

 
 
Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation
kann man daran messen, wie sie mit Tieren umgeht.
M.Gandhi

 

Die Herde - Teil 1

Vorweg möchte ich schon erwähnen, dass dies ein langer Beitrag werden wird. Ich könnte euch sicherlich einfach nur die Fotos zeigen, aber leider können die Fotos nicht all die Emotionen und Eindrücke, die ich Gestern Morgen machen durfte wiedergeben und mir ist es schon wichtig, dass Eine oder Andere mitzuteilen.

Bitte habt Verständnis, dass ich manchmal nicht ganz mit der Sprache rausrücken werde und um den heißen Brei reden werde. Zu viele Informationen könnten viel zu viel über den Platz als solches verraten. Auch muss ich aus den gleichen Gründen viele Fotos, die etwas besser geworden sind weglassen.



Der erste Präsident der Bundesrepublik Deutschland, Theodor Heuss, sagte:
„Jagd ist nur eine feige Umschreibung für besonders feigen Mord am chancenlosen Mitgeschöpf. Die Jagd ist eine Nebenform menschlicher Geisteskrankheit."







Ich war gestern von ca. 7.30 bis 10 Uhr Morgens in meinem Lieblings-Waldbereich unterwegs gewesen (die Zeit die seit des Hin und Rückwegs nicht einberechnet). Ich war noch gar nicht richtig angekommen und konnte schon vom weiten mit bloßen Augen ein paar Rehe sehe. Sie standen mitten auf der Wiesen und frühstückten wieder. Hier hatte ich sie bisher noch nie gesehen, sehr erstaunlich weil sie so wirklich schon von weiten zu sehen sind.

Durch eine unvorhersehbare Aktion eines anderen Menschen flohen drei Rehe in den benachbarten Wald hinein. Ein Reh hat es irgendwie nicht mitgekriegt oder wollte das Grasstück noch fertig kauen, so dass dieses nicht mitging und sich lieber hinter den Büschen verstecken wollte.


 
Mutter Natur war schon gemein, dass sie den Rehen einen weißen Popo geschenkt hat. Manchmal können sie sich so sehr verstecken wie sie wollen, man sieht sie doch!
 
Ich habe zugesehen, dass ich schnell hinterher kam um rasch an die Stelle zu kommen wo die Rehe standen. Beim vorbeigehen habe ich vier Rehe im Wald gesehen gehabt. Genau an der Stelle wo ich neulich auf Pilzsuche war, wo ich allerdings aber keine gefunden hatte ....
 
Diese Rehen flohen nicht aus dem Wald heraus um zu dem einen Reh wieder hinzukommen. Ich weiß nicht ganz genau wohin sie gingen, aber sie kreuzten zu 100% nicht mehr meinen Weg. Als ich endlich an der Stelle war wo sich dieses Reh verstecken wollte passierte es ...
 
Es sprangen auf einmal zwei Rehe aus ihrem Versteck heraus! Keine 20 Meter von mir entfernt!
Ehrlich gesagt das war schon ein großer Schreck, denn damit hatte ich nicht gerechnet!
 

 
Sie rannten um die Wette und ich versuchte alles aus meiner Kamera im Serienbildmodus herauszuholen!

 
Ich muss ehrlich sagen, ich versteh nicht, warum die Ricken sich entschlossen hatten aus ihren wirklich guten Versteck herauszukommen und über das freie Feld zu rennen....

 
Sie sprangen und sprangen - wirklich als ginge es um ihr Leben!
Ich blieb die ganze Zeit an einer Stelle stehen, schließlich konnte ich dort wo ich stand das ganze Feld sehen. Und ja, jetzt erst sah ich wohin die Rehe rannten und verstand warum sie überhaupt ihr versteck verlassen hatten ... Sie waren nicht allein!

 
 
Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie mir in den Moment zu Mute war. Diese Rehe die ich vor mir sah waren definitiv nicht die gleichen vier gewesen, die ich im Wald gesehen hatte ... Das heißt, ich hatte hier eine Herde von 8 Tieren gesehen! Die zwei Rehe oben flohen, wie man ein wenig erkennen kann, nach rechts. Die zwei unteren nach links in den Wald. Sie trennten sich auf...
 
Auch das konnte ich wieder nicht nachvollziehen. Aber es sollte sich alles aufklären!
 
Ich entschloss mich es mir auf meinem mitgebrachten Anglersitz bequem zu machen. Von meiner letzten Tour in diese Gegend hatte ich schon gelernt wie nah ich an das Feld darf und setzte mich am äußerten Rand. Hier hatte ich einen guten Blick auf das ganze Gebiet. Hier konnte ich gespannt warten was und ob überhaupt noch passieren würde ...
 
Und ich musste auch gar nicht lange warten ....
aber das erfährt ihr in Teil 2!
 
 
 
 
 
Abschließend möchte ich hier noch einmal auf die Seite:
 
Bitte vergesst nicht, dass in Deutschland, ein Land wo jeder Mensch sein Essen in einem Supermarkt kaufen kann und wo man es sich sogar leisten kann Lebensmittel wegzuschmeißen weil wir sie nicht mehr als "schön" empfinden nach wie vor gejagt wird! Jagen hat NICHTS mit dem Schutz des Waldes zu tun. Ein Jäger ist KEIN Naturschützer. Die Jagd in Deutschland und zum Teil auch in Europa geschieht einzig aus niederen Motiven. Menschen die ihre Lust nach töten an chancenlosen Wild stillen wollen und ihr Minderwertigkeitskomplex durch eine Trophäe wieder in den Griff kriegen wollen.
 

WENN MENSCHEN AUS SPAß TÖTEN DANN IST DAS UNNATÜRLICH und somit KRANKHAFT!

 
Tiere haben ebenfalls ein recht auf ihren eigenen Lebensraum! Nicht nur der Mensch darf sich ausbreiten wo er will. Wenn Wildtiere näher an Stadtgebieten kommen oder die Felder der Bauern zerstören - oder was auch immer - sollte man anfangen sich zu fragen warum! Wir Menschen nehmen den Tieren nicht nur ihren Lebensraum weg, nein wir zerstören ihnen ihr natürliches Nahrungsangebot und mischen uns die Naturgesetzte ein und führen Geburtenkontrollen.
Der Mensch gilt als das intelligenteste Tier. Als solches sollte es auch Verantwortung für seine Mitgeschöpfe nehmen und diese nicht nur ausnehmen sondern auch für diese Sorgen. Dazu zählt auch, dass vorallem Jäger - wissenschaftliche Studien von Naturwissenschaftlern und Biologen anerkennen. Sie sollten endlich begreifen, dass Rehe, Wildschweine, Füchse und Co. KEINE "Schädlinge" sind. Wir in Deutschland leben doch wohl nicht mehr in der Steinzeit!
Der Mensch als solches hat sich soweit entwickelt weil er GELERNT hat, dass man Tiere halten und züchten kann um sich ernähren zu können. Jagen IST primitiv. Jäger, ihr wollt jagen? Gebt eure Gewehere ab, eure Nachtsichtgeräte, eure Walkie-talkies, und jagt wie in der Steinzeit!
Eure Art zu Jagen ist einfach nur armselig!
 

Die heutige Jagdkultur ist nichts anderes, als die Fortsetzung eines mittelalterlichen Lustmordens an Tieren, nur unter Anwendung modernster Mittel!
 
 
Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation
kann man daran messen, wie sie mit Tieren umgeht.

M.Gandhi

 

Mittwoch, 10. Oktober 2012

Pilzzeit

 
Ich muss vorab sagen, ich habe keine Ahnung, wann die Pilzzeit wirklich immer anfängt... Soweit ich weiß ist es unterschiedlich. Manche Pilze wachsen schon im September und manche kommen jetzt erst ans Tageslicht. Jeden Tag können Pilze an Stellen auftauchen wo Gestern noch nichts war, so habe ich es mal jedenfalls gehört.
 
Und manchmal ist es so, dass man einfach so blind ist und keine Pilze sieht, obwohl sie da sind! So wäre es mir beinahe auch ergangen. Als ich wieder im Wald war und einige Fuchsbauten aufgesuchte hatte um zu schauen ob sie noch bewohnt sind ... Leider konnte ich das nicht eindeutig für mich klären ... Die Spuren die ich sah schienen etwas älter gewesen zu sein ... Als ich wieder den normalen Waldweg aufsuchen wollte und über einen Ast steigen wollte entdeckte ich diese Pilzreihe ...
 
 
Es war ein schöner Anblickt die  kleinen Pilze (keine 4 cm groß!) um den Ast herum zu sehen sowohl aber auch im Ast selbst.
 
So packte ich schnell meine Decke aus, machte es mir gemütlich und versuchte vom Boden flach auf dem Waldboden die Pilze in Szene zu setzen. Ich weiß nicht wieviele Tiere in der Zeit hinter meinen Rücken umhergesprungen sind ... aber etwas wegrennen habe ich dabei gehört ... Beim Versuch einen anderen Pilz zu fotografieren wurde ich auch von einem Eichhörnchen beobachtet... dieses entdeckte ich nur kurz, als ich aufschaute um mir die Fotos anzuschauen ... Diese kleinen "Teufelchen" :-) Aber immerhin hat es mich diesmal nicht "ausgelacht" ;-)
 
 
 
Ich hatte auch meine Festbrennweite dabei.

^ ISO 640 ; f/4 ; 1/40 Sec ; 50mm

^ ISO 640 ; f/2 ; 1/100 Sec ; 50mm

 

Mehr "fotogene" Pilze habe ich leider an dem Tag nicht gefunden. Die meisten Pilze die ich fand waren schon etwas "angeknabbert", zerstört, in sich gefallen oder aber was wesentlich ärgerlicher war an so ungünstigen Stellen gewesen, dass ich als Nicht-Waldbewohner mehr Zerstörung verursacht hätte als alles andere. Aber das sollte nicht das letzte Mal gewesen sein, dass ich dieses Jahr auf Pilzsuche gehe. Vielleicht scheint auch das nächste mal die Sonne! :-)
 
 
Wie sieht es bei euch aus?
Isst ihr generell Pilze? Habt ihr schon mal Pilze gesammelt und dann auch verzehrt? Seit ihr dieses Jahr schon los gezogen oder fotografiert ihr nur die Pilze?

Dienstag, 9. Oktober 2012

Regenzeit

In den letzten Tagen hat es viel geregnet, die Sonne ließ sich kaum Blicken aber das ist kein Grund um nicht mehr rauszugehen und zu fotografieren, so jedenfalls mein denken. Warm angezogen und mit wasserdichten Schuhe habe ich mich letzte Woche an einem Tag los gemacht und wieder nach neuen Motiven ausschau gehalten.
Da aber eine hohe Regenwahrscheinlichkeit vorhergesagt wurde, hatte ich meine Wanderungen diesmal nicht in denWald verlegt, was ich zwar schade fand - aber ich hab auch so ein paar für mich schöne Motive gefunden.


Zum einen habe ich erstmalig daran versucht Regentropfen zu fokussieren ... gar nicht so einfach wenn man selbst so viel wackelt ;-) Aber irgendwann hats auch mal geklappt ... die Schärfe ist zwar nicht so stark vorhanden, wie ich es mir gewünscht hätte, aber für eine Vollbildaufnahme (kein Teilausschnitt) bin ich zufrieden.

 
Ich dachte, dass das Fokussieren viel einfach werden würde, wenn man viele kleine Wassertropfen zur Auswahl hat, aber im Gras wurde es doch noch etwas schwieriger.
 
 
 
Auch wenn ich bei den Windhundrennen in Volkmarsen dazu gekommen bin Hunde zu fotografieren gehören sonst Hunde bei mir eher zu seltenen Motiven. Ich selbst bin ja eher eine Katzenliebhaberin. Aber bei diesen beiden musste ich abdrücken.
 
 
 
 
Für mich manchmal erfreudig zu sehen, aber zum Ärger der Landwirte, wenn die Hundebsitzer ihre Hunde frei lassen und diese über das ganze Feld rennen....
 
 
 
Denn nicht alles was "grün" aussieht ist Gras.
 


 
Ich persönlich gehe eigentlich sehr gerne nach einem Regen spazieren. Es ist tatsächlich so, dass die Luft viel sauberer wirkt. Und vorallem ist es auch manchmal spannend, da man so viele Spuren entdecken kann. Zwar fällt es mir manchmal noch schwer spuren von Hunden und Füchsen zu unterscheiden, aber Rehspuren kann man dann doch besser identifizieren, vorausgesetzt man findet welche. Ich habe bei dieser Wanderung allerdings keine Spuren entdeckt.
 



 
 
Meine fotografische Ausbeute wäre fast nicht so berauschend geworden, wenn ich nicht auf einer Wiese diese Kühe und Rinder entdeckt hätte. Ich muss sagen, es war sehr schön gewesen mich wieder längerer Zeit mit Kühen beschäftigt zu haben. Da auch zwei Kälber auf der Wiese grasten war es auch zum Teil amüsant und süß anzusehen ... Die meisten Fotos sind aber nicht so gut geworden, es war schon so bewölkt und die Sonne ging schon unter, so dass ich viele Fotos aussortieren musste. Aber diese wenigen Aufnahmen fand ich ganz ok.
 

 
Von der Färbung her hat es mir vorallem diese Kuh sehr angetan. Die Farben hier wirken durch die kontrasteiche Bearbeitung sehr kräftig, aber in echt ist ihr Fell nicht so kraftvoll sondern eher ein "sanftes" grau. Sie war sehr scheu gewesen (Muttertier) weswegen ich nur diesen Schnappschuss machen konnte.
 
 
 

 
Während die anderen Kühe und Rinder ganz zufrieden Gras fraßen wollte dieses Rind mal was exotisches probieren ;-)
 
 
 

 
"Steh ich so richtig?" - einige der Kühe waren nicht so scheu und skeptisch und kamen auch etwas näher an mich heran.
 
 

 
"Sie hat doch gesagt, du sollst dich nicht bewegen!"

Beeindruckend fand ich auch diesen Bullen und das nicht nur wegen seinem eigentlich unschönen "Modeschmuck". Er war riiiiiiiesig! Und immer zu wachsam! Wenn ich nicht selbst jahrelang auf einem Bauernhof gelebt hätte und wüsste das solch Bullen auch ganz sanfte Tiere sein können wäre ich wahrscheinlich nicht so nah an den eher sporadischen Zaun gegangen. Aber nach einer kleinen Fütterung mit Gras konnte ich den Bullen überzeugen, dass ich weder ihm noch den anderen Kühen/Rindern und Kälbern was böses wollte. Nachdem sie das verstanden hatten fanden sie mich auch nicht mehr interessant (sie liefen mir quasi mir hinterher) und beschäftigten sich mit Dingen, mit denen sich Kühe nun mal bschäftigen ;-)
 
 
Gegen 19 Uhr kam ich an ein Bauernhof an wo es nur von Fledermäusen wimmelte! Das fand ich auch sehr schön, weil ich jedesmal wenn gerufen wurde "Da, eine Fledermaus!" - ich diese nie zu sehen bekam ... Hier auf dem Hof hatte ich endlich mal die Zeit mir Fledermäuse tatsächich mal "genauer" anzusehen. Sie flogen sehr wild umher und manches Mal auch gar nicht mal so hoch. Ich weiß nicht wie oft mir eine nur knapp über den Kopf geflogen ist ...
 
Natürlich versuchte ich auch mal eine Fledermaus zu erwischen ... Das ist natürlich gar nicht so einfach, wenn es schon dunkel geworden ist ...
Mit ISO 1600 - die höhste ISO Stufe die meine Pentax K10d wählen kann, habe ich diese Aufnahme machen können. Mehr war leider nicht drin. Aber ich werde mich die Tage nochmal informieren welche Möglichkeiten (OHNE BLITZ!) es gibt um eine Fledermaus im Flug fotografieren zu können ... ich hoffe, dass ich was brauchbares finden kann.
 
 
 
Gestern war ich im Wald auf Pilzsuche gewesen. Weniger zum essen sondern zum fotografieren. Da ich gehört habe, dass man dieses Jahr von nur 40% Pilzen ausgeht möchte ich lieber den Tieren die Pilze lassen ... Diese Aufnahmen zeige ich euch aber ein anderes Mal.
 
 
Was meine Probleme mit Blogger angeht kann ich nur berichten, dass ich immerhin inzwischen Blogger mit dem Internet Explorer nutzen kann. Was das Verändern der Bildgröße angeht leider nicht, weswegen ich wieder mal drauf hinweisen muss: für eine größere Ansicht, bitte auf die Fotos klicken ;-)
 
 
Wie schaut es Wettermäßig bei euch aus?
Ebenfalls Dauerregen oder scheint bei euch die Sonne?
 
 
Liebe Grüße und bis bald!

Freitag, 5. Oktober 2012

Bokehlicious



Dieses Mal ohne viel Text, da ich noch größere Probleme mit Blogger bekommen habe. Aus irgendeinen mir unerklärlichen Grund möchte Blogger nicht mehr vernüftig im aktuellsten Internet Explorer angezeigt werden. Der Fehler liese sich rasch beheben, so diverse Foren, wenn ich den Browser Google Chrome nutzen würde, aber bis ich mir den Browser installiere muss noch mehr passieren. Übrigens wird dieser Blog-Eintrag von dem Browser aus geschrieben, den Google am wenigsten mag - Opera. Um das schreiben zu können musste ich den schönen Opera als Firefox ausgeben :-( Wenn die Probleme weiter bestehen sollten und gar schlimmer werden sollten werde ich wahrscheinlich wohl oder übel über einen Wechsel nachdenken müssen.

Als Alternative käme eigentlich nur Wordpress in Frage, sonderlich davon angetan bin ich davon aber auch nicht, weil ich zwar meine ganzen Blog-Einträge übernehmen könnte, aber die Fotos würden nicht mehr angezeigt werden. Bei einem Blog Anbieter Wechsel würde ich auch meine Webseite bei einem anderem Anbieter erstellen ... wenn dann soll alles anders werden. Hmmmm also ich mag das wirklich nicht machen und ihr wollt es sicherlich auch nicht, daher drückt mir einfach mal die Daumen, dass wenigstens der Adminbereich unter dem Internet Explorer bald wieder funktioniert :-)

Sollte einer wissen, wie ich diese Probleme beheben kann, bitte, bitte kommentieren. Aber erspart mir bitte auch die Kommentare ich möge mir Chrome, Firefox, Mozilla usw. installieren ;-)



Achso, eines der Bilder landet auch schon in das Projekt 52. Alle drei Aufnahmen wurden auch leider nicht in dieser Kalenderwoche erstellt. Bin leider nicht zum fotografieren gekommen, aber hauptsache ein "neues" Foto im "Projekt 52", gell? :-)



Wünsch euch ein schönes Wochenende!