Samstag, 6. Dezember 2014

Ist denn heute schon Weihnachten?

Natürlich nicht!
Aber wie viele Fanseiten-Betreiber auf Facebook, habe ich mir heute zum Nikolaus auch etwas für meine Freunde und "Fans" auf Facebook einfallen lassen. Das möchte ich aber meinen treuen Blog-Lesern aber auch nicht vorenthalten.

Nein, auch in diesem Jahr gibt es keinen Kalender zum verlosen, auch kein Bild oder sonst irgendetwas "besonderes". Stattdessen habe sechs verschiedene weihnachtliche Titelbilder für die eigene Facebook Chronik entworfen.

Wie ihr ja vielleicht wisst, werden einige meiner Wallpaper in diesem Stil eh (ungefragt) für derartige Zwecke verwendet, also dachte ich mir, dass ich das nun mal selbst anbiete. Hier auf meinem Blog ohne nervige Pop-Ups oder dutzenden Werbebanner wo man aufpassen sollte sich keine Viren dadurch einzufangen ;-)

Wie ihr sehen könnt habe ich die Titelbilder dezent mit einem Wasserzeichen versehen, so dass man sehen kann wer sie gemacht hat ;-) Die URL zu meiner Webseite ist so weit unten gesetzt, dass sie in der Chronik kaum auffällt bzw. wenn man das Bild positioniert gänzlich nicht mehr zu sehen ist. Das Bild muss also nicht beschnitten werden :-)

Ihr könnt diese sechs Bilder frei verwenden so wie ich sie hier hochgeladen habe. Meinetwegen sogar außerhalb von Facebook, wobei sie natürlich extra für die Verwendung auf Facebook gemacht worden sind. ABER bitte, beschneidet die Bilder nicht, bitte entfernt meine Wasserzeichen nicht, gebt sie nicht als eure aus, ladet sie nicht auf anderen Webseiten hoch um sie selbst als Facebook-Titelbilder anzubieten. Und natürlich ist eine kommerzielle Verwendung gänzlich ausgeschlossen, dazu zählen auch das Verwenden von Werbebanner auf Webseiten.

Ich werde die Bilder gleich nach der Veröffentlichung von diesem Blog-Eintrag auf meiner Facebook-Seite : www.facebook.com/salvas.art hochladen, und würde mich freuen, wenn ihr sie verwendet (oder plant sie zu nutzen) mir ein kleines "Gefällt mir" auf den entsprechenden Bildern zu hinterlassen würdet, damit ich sehen kann welche Bilder euch am meisten gefallen haben ;-) Gerne könnt ihr dann auch die "Teilen" Funktion nutzen :-)

Viel Freude damit!








Da ich selbst drei Sprachen spreche, deutsch, englisch und spanisch sind diese Sprachen natürlich auf den Bildern häufiger vorhanden. Die Auswahl der anderen Sprachen entstand hauptsächlich nach dem Herkunftsland meiner eigenen Freunde und Bekannte sowohl den regelmäßigen Besuchern auf meinem Blog sowohl Facebook.


Für jene die nicht auf Facebook sind und nicht wissen wie man diese Bilder dort verwendet hier ein kleines Verwendungsbeispiel:








Jenen die den >Nikolaus-Tag< feiern wünsche ich einen schönen Nikolaus-Tag - allen anderen wünsch ich einfach ein schönes Wochenende :-)
 
Bis bald wieder,
eure Stephanie

Freitag, 5. Dezember 2014

Es gibt kein schlechtes Wetter ...

... nur schlechte Kleidung.

War mein gestriges Motto gewesen.
Leider war das Wetter nur Grau in Grau und meine Kleidung war sehr schlecht gewählt.

Da ich es zeitlich nicht einrichten konnte an den ersten Tag als es geschneit hatte raus zu gehen um wieder einigen Spuren zu folgen und zu schauen wer sich wo noch rumtreibt, entschied ich mich dazu wenigsten am nächsten Tag eine kleine Tour zu machen.

Auch wenn es schon spät war als ich los gegangen bin und nicht mehr damit gerechnet hatte irgendwelche Tiere zu sehen, hatte ich die Hoffnung irgendwelche Spuren zu entdecken.

Noch auf dem Weg zu meinem Lieblingswäldchen sah ich, wenn auch sehr spät, wieder den Turmfalken, der zum Herbst/Winter sich gerne in dem Bereich aufhält. Wie so oft lässt mir der Turmfalke nicht wirklich nah an sich heran ... Ein Blick (und zwei Fotos) in seine Richtung und er fühlte sich zu sehr beobachtet und flog davon. Und noch immer verstehe ich nicht, wie die Turmfalken so scheu sein können ... Nie im Leben hätte ich ihn dort oben auf dem Baum zu nah kommen können ... und ich denke, wenn ich nicht hochgesehen hätte wäre er auf dem Baum geblieben ... Naja, irgendwann die Tage gehe ich mal auf die andere Seite und schaue was die Mäusebussarde so machen, die lassen mich ja wenigsten näher an sie ran ;-D




Nach der Sichtung von dem Turmfalken hätte ich eigentlich wieder zurück gehen sollen, da begann ich schon abzukühlen und zu frieren ... Zwar nicht so stark, dass ich am zittern war, aber so wirklich toll war es nicht ... Ich konnte es aber nicht sein lassen weiter zu gehen ... Schließlich hatte ich die Hoffnung irgendwo in weiter Ferne auf den Feldern doch noch einen Fuchs zu sehen ... Ich wollte ein kleines Lebenszeichen vernehmen um zu wissen, dass die Füchse den Sommer/Herbst überstanden hatten ...

Verträumt und als beim richten meines Stirnbandes ging ich weiter und weiter ... Als ich stehen blieb wollte ich erneut nur mein Stirnband richten aber ich sah rechts vor mir auf dem Feld irgendwas liegen. Ziemlich erstaunt darüber versuchte ich mit den bloßen Augen herauszufinden was es war ... Ach ein Feldhase, dachte ich mir ... Als ich durch die Kamera schaute bewegte es sich und ich erkannte, dass es kein Hase sondern ein Fuchs war!

Natürlich begann ich sofort Fotos zu machen ...


 
Eigentlich dachte ich, dass diese Wegrenn-Fotos die einzigen sein würden, die ich hätte machen können ... ich hab den Fuchs schon in den Büschen gesehen ...

 
Aber statt in den Büschen rein zu rennen, die wirklich nicht mehr weit von ihm entfernt waren blieb er stehen.
 
 
 
Aus irgendeinem Grund entschied sich der Fuchs nicht weiter zu rennen sondern erst einmal zu schauen was ich da mache ...
 
Dieses Verhalten finde ich doch sehr erstaunlich weswegen ich vermute, dass es noch ein junger neugieriger Fuchs oder evtl. sogar die Fähe die ich im Sommer fotografieren konnte ist.
Wobei ich eher auf einen jungen Fuchs tippe. Meine mich zu erinnern, dass ich ein ähnliches Verhalten schon in den Fuchsreichen-Winterjahr beobachten konnte ...

 
Nachdem ich die Kamera abgesetzt hatte um ihn so normal zu sehen und wieder ansetzte, wollte er nicht mehr posieren. Er rannte aber nicht in die Büsche rein sondern trottete und sprang quasi rein ... Ein wenig wie Trab bei Pferden :-)
 
 
Ich entschied mich normal weiter zu gehen und erst an einer anderen Stelle nach Spuren zu schauen und kehrte dann um und ging den Weg lang den der Fuchs auch ging ... nur ich gesittet auf dem Weg und er kreuz und quer durch die Büsche ;-)
 
In dem Wäldchen sah ich dann zwei weiße Reh-Poppos :-D
Auch mit ihnen hatte ich nicht gerechnet ...  Das erste Reh, was mich bemerkt hatte blieb kurz stehen, als ich meinen Kopf bewegte um hinter den Baum in der Ferne besser durch zu sehen ging es noch weiter den Berg hoch und verschwand aus meinem Sichtbereich ... danach folgte noch ein Reh ... so dass ich zwei "sehen" konnte ... aber ich glaub, dass dort drei oder gar vier waren. Ich habe nur schwache Umrisse gesehen und die Geräusche vernommen ...
 
Auch wenn ich die Rehe dieses Mal nicht fotografieren konnte und auch meine Fotoausbeute der Füchse nicht die beste ist, bin ich doch ganz froh darüber wieder die Rehe und einen Fuchs gesichtet zu haben. So weiß ich, dass das Gebiet noch immer von ihnen bewohnt ist...
 
Und das Gebiet scheint in diesem Jahr auch wieder ein Fuchsjagdgebiet zu sein ...
Auf dem Nachbarfeld konnte ich diese Spur entdecken....
 

Auch wenn Hunde auch gerne buddeln und es ein Hund sein könnte, der dort gebuddelt hat, denke ich, dass die Hundebesitzer die dort umher laufen ihre Hunde nicht auf ein beackertes Feld lassen ... Deswegen vermute ich, dass hier der Fuchs den ich fotografiert hatte nach einem Mäuschen gesucht hatte :-)

Jedenfalls ... sobald ich wenigsten Winterstiefel habe, werde ich mich wirklich warm anziehen und wieder öfters raus gehen. So gerne ich auf Schnee und Kälte verzichten könnte weil das Wetter einfach nichts für mich ist, so gerne hab ich die Jahreszeit um die Wildtiere zu beobachten :-)

Also auf bald - und lasst es euch gut gehen!

Mittwoch, 3. Dezember 2014

Der Nebel

Da es heute Nacht geschneit hat und nun auch der erste Schnee bei uns liegen geblieben ist, wird es Zeit euch die Fotos von meiner Nebelwanderung zu zeigen, die ich am 25.11.2014 aufgenommen habe.


Eigentlich wollte ich an dem späten Nachmittag nur die letzten Sonnenstrahlen des Tages genießen.
Als ich dann aber endlich auf dem Feld war, begann schon die Sonne unterzugehen. In der Ferne, hinter dem Berg konnte man die letzten Sonnenstrahlen vernehmen und dort "hinten" wurde auch schon der Nebel sichtbar.


Die Landschaft die ich nun fotografierte war dank des Nebels doch sehr spannend. Sonst fotografierte ich nicht in diese Richtung, da ich dort selten ein "ruhiges" Bild aufnehmen kann. Zu dieser Seite gibt es ohne Nebel zu viele Störende Objekte, die nun aber alle im Nebelschleier verschwanden.



Der Hochspannungsmast der sonst zu den störenden Objekten zählte rückte nun in den Fokus und diente wunderbar als Orientierung zum fokussieren sowohl um die Nebelentwicklung festzuhalten.


Hochkonzentriert versuchte ich verschiedene Einstellungen um eine Überbelichtung des Himmels zu vermeiden und ärgerte mich ein kleines bisschen, dass ich wieder einmal ohne Stativ los gezogen war. Je mehr Zeit verging umso dichter wurde der Nebel und er kam langsam den Berg runter.


Durch die untergehende Sonne entdeckte ich von meinem Standort immer weitere "gespenstige" Szenerien und nahm auch eine Baumgruppen und einzelne Bäume nun auch anders wahr.


Es war so, als wäre ich zum ersten Mal in dieser Gegend gewesen, als läge eine komplett neue Landschaft vor mir. Unglaublich was der Nebel bewirken konnte.
Fotografiert hatte ich mit dem Sigma 70-300mm.


 
Mein Orientierungspunkt, der Hochspannungsmast war kaum noch zu sehen.
 

Nachdem er fast im Nebel verschwunden war, schaute ich mich nun das erste mal um und sah, wie der Nebel nicht nur von einer Richtung (frontal) gekommen war, sondern wie er hinter mir von meiner Rechten Seite herangeschlichen kam.

 
Wie sollte ich es auch vorher bemerkt haben?! Der Nebel breitet sich geräuschlos aus und war von der Seite aus vorher noch nicht zu sehen gewesen. Ich war verwundert, dass er so schnell schon bei mir war. Einige Minuten beobachtete ich einfach so den Nebel. Anders als sonst lief ich nicht in eine bestehende Nebelwand hinein oder sah dabei zu wie der Nebel verschwand. Nein, dieses Mal war ich mitten im Geschehen und konnte zusehen, wie der Nebel sich entwickelte und alles verschlang.
Wie er "unheimlich" näher kam und mich auch bald "verschlingen" würde ...
Ich musste dabei an Stephen King's "The Fog" denken und kam mir selbst wie in einem Horror-B-Movie vor :-D
 
 
 
 
 
Einige Minuten später bemerkte ich, dass der Nebel nicht nur den Berg (also von vorne) hinunterstieg und von der rechten Seite zu mir kam, sondern von allen Seiten. Ich stand ohne es vorher bemerkt zu haben in den letzten Nebel-freien-Bereich. Ich war komplett umzingelt. In wenigen Minuten.
Ein derartiges Schauspiel hatte ich so in der Form noch nicht gesehen.
Und der Hochspannungsmast war im erstrahlten Himmel und durch den Nebel nur noch minimal zu erkennen.
 

 
Ich sah eigentlich nichts mehr von der Landschaft. Nebel zu allen Seiten.
Erst bei der Sichtung auf dem PC konnte ich die Person auf dem oberen Foto sehen.
Das zeigt wieder einmal, dass die Kamera etwas "weiter" sehen kann, als wir.


Nachdem die Sonne noch weiter sank war und ich um mich herum nichts mehr sehen konnte (schaut euch das folgende Video auf Facebook an: >>>hier<<<) überlegte ich wieder umzukehren und nach Hause zu gehen.
 
 
 
 
Da aber die Sonne noch schien, wollte ich aber noch ein kleines bisschen weiter gehen.
So schnell wollte ich mich doch nicht vertreiben lassen.

^ Für das Projekt Minimalistisch
 
Und das "Nicht-Sehen" war auf den Fotos doch sehr spannend.
Ich konnte endlich eine Gegend fotografieren die ich sonst nicht so häufig fotografierte, weil sie nicht viel hergab.


Ich beschloss auch zu meinem Lieblingswäldchen zu gehen, in der Hoffnung ein weiteres Wildtier zu sehen. Bevor es anfing neblig zu werden, auf dem Hinweg konnte ich auf einem Baum ein Turmfalken-Weibchen sehen. Ich hatte sie auch fotografiert, allerdings von hinten, weswegen ich diese Fotos gelöscht habe ...
 
 
Als ich am Waldrand ankam, realisierte ich, dass ich definitiv kein Wildtier zu sehen bekommen würde. Ich sah nicht mal die Vögel die über die Bäume folgen und wohl in meiner Nähe landeten.

 
Ich lief einige Meter in den Wald hinein und machte einige Fotos.
Im Wald war es zwar nicht ganz so neblig wie auf dem Feld, aber ich konnte dennoch nicht viel weiter schauen, es war dunkler und noch dazu gespenstig ruhig je weiter ich ging.

 
Wenn ich nicht in dem Waldbereich gewesen wäre, das ich wie meine Westentasche kenne, hätte ich es richtig unheimlich gefunden und ich wäre sicherlich nicht weiter gegangen. So aber fand ich es mit jedem Schritt faszinierender.

 
Für einige Minuten blieb ich auch im Wald und lauschte einfach. Zu hören war aber nichts. Und sehen konnte ich abgesehen von den Bäumen auch nichts.
Was aber doch irgendwie sehr entspannend und angenehm war.
 

 
Auf dem Rückweg bemerkte ich, dass sich langsam Frost auf den Wiesen bildete. Man konnte nahezusehen wie er entstand sobald der Nebel über die Wiese wanderte.
 

 
Da die Sonne bald komplett untergehen würde, wollte ich mich gänzlich wieder nach Hause machen. Ich wollte noch vor der Dunkelheit zu Hause angekommen.
Aber es fiel mir sehr schwer mich los zu reißen.

^ Für das Projekt Minimalistisch
 
Knapp über das Feld sah der Nebel wie eine Schneeverwehung aus.
 

Auch wenn das Fokussieren immer schwieriger wurde wollte ich alles festhalten.

 
Aber es war Zeit zu gehen.
Auf dem langen Rückweg blieb ich mehrmals noch stehen um zu fotografieren, ich konnte es nicht sein lassen.
 

 
So musste ich dann doch leider ein langes Stück des Rückweges in der Dunkelheit laufen.
Den letzten Teil meines Rückwegs lief ich dann auch erstaunlicherweise doch sehr schnell :-D

 
 
Nachdem die Sonne untergangen war kam mir das Feld dann doch zu unheimlich vor.
Mein kleiner Taschenlampe Dynamo schenkte mir ja auch nicht viel Licht.
 
Auch wenn ich von den Sonnenstrahlen an dem Tag nicht viel hatte, fand ich es doch eine gute Entscheidung mal wieder los gezogen zu sein.
 
 
 
 

Mittwoch, 26. November 2014

Unsortiertes XIII

Heute zeige ich euch mal wieder von allem etwas ;-)


 
Zunächst erstmal ein paar Fotos von der Location vom letzten Fotoshooting.
 
Da mich privat etliche Nachrichten erreicht haben wie ich nur das Feuer legen konnte, will ich zu dem Lagerfeuerfoto das Vorher/Nachher-Foto zeigen, damit auch die letzten Zweifel beseitigt werden können :-) Eigentlich sollte es aber klar sein, dass ich niemals an einem nicht dafür vorgesehenen Platz mitten im Wald ein Feuer legen würde ... Aber es freut mich, dass das Foto dann für die meisten doch so echt rüber kam ;-)
 


 
 
Auch muss ich gestehen, dass die Location so schon gegeben war. Wir haben keine Stöcke zusammen gesucht und sie so aufgebaut. Manchmal hat man einfach mal Glück ;-)
 
 
 
 
Hier noch mal das Feuer ^_^
 
 
 
 



^
Und auch bei diesem Foto einer Kiefer konnte ich nicht alles so sein lassen wie es war ...
Da ich etwas doof stand, habe ich die Kiefer etwas ausgerichtet und noch zusätzliche Sonnenstrahlen hinzugefügt um sie "ins rechte Licht" zu rücken. So habe ich es nun endlich geschafft die letzten "Tutorials" die ich schon seit Ewigkeiten ausprobieren wollte zu machen: künstlichen Nebel hinzufügen ; Sonnenstrahlen verstärken oder hinzufügen. Der Nebel macht mir noch etwas Probleme, aber die Sonnenstrahlen sind im Prinzip sehr einfach. Da muss ich nun aufpassen, dass ich damit sparsam umgehe und die nächsten Fotos nur mit dem Effekt versehen sind :-D







Was die Bildbearbeitung angeht habe ich mich kürzlich auch in einem anderen Bereich getraut.
Die Retusche von Baby-Fotos. Babyfotografie ist in den letzten Jahren zu einen enormen Trend geworden, die meisten Fotos ähneln sich sehr und die meisten Fotografen bzw. Fotografinnen spielen sich auf, als hätten sie das Rad neu erfunden, so jedenfalls oftmals mein persönlicher Eindruck.

Meine Meinung beruht dabei nicht auf einen oder zwei Fotografen, sondern auch das was ich in der "Fachpresse" zu lesen bekomme oder was man nun mal eben so in Foren sieht und liest. Es sollte sie also bitte keiner persönlich angesprochen fühlen.

Dabei hat es Anne Geddes schon vor Jahren vorgemacht und ich würde glatt behaupten, dass sie die erste Fotografin in dem Bereich war, die richtig Fuß gefasst hat. Natürlich kennt man von ihr eher die "extremeren" Motive wo sie Babys in Blumentöpfe steckt oder ähnliches. Aber sie hat natürlich auch normale Fotografien gemacht, die sich von den Babyfotografen aus der Stadt kaum noch unterscheiden. Auch wenn die meisten Fotografen sagen, dass sie individuelle Fotos machen, ist es leider doch irgendwie der gleiche Einheitsbrei. Baby "schön" in eine Decke eingewickelt, die kuscheligste die man sich nur denken kann, Blümchenschleifen hier und nicht vergessen die Farbgestaltung darf natürlich nur in Pastelltönen sein. Ein wenig wie ein HighKey oder Crossover Effekt. Hautglättung hier und wenig schärfe - dann ist es perfekt.
Versteht mich nicht falsch, ich finde diese Fotos auch sehr toll! :-)
Aber ich finde das individuelle geht irgendwie doch verloren, als außenstehende sieht man nicht immer, dass es immer unterschiedliche Babys sind - die unterschiede sind so minimal ... Das ist bei einem Baby normal, natürlich, aber man könnte die Unterschiede in den Fotos irgendwie aufgreifen, ein "Set" /Pose / Decke nicht immer und immer wieder verwenden und sich wirklich mal was neues einfallen lassen... Auch wenn die meisten Babyfotografen zu den Kunden nach Hause fahren, wirkt es manchmal bei einigen wie "Studio-Einheitsbrei", kontrollierte Arbeitsschritte, Standard kaum etwas neues. Das vermisse ich in dem Bereich der Babyfotografie die aktuell so im Trend ist wirklich sehr. Weswegen ich dann Anne Geddes dann doch bevorzuge als andere Fotografen aus dem Bereich Babyfotografie. Auch wenn ihr Fotos manchmal sehr extrem sind lässt sie sich tatsächlich immer wieder was neues einfallen, kaum ein Baby gleicht dem anderen (jedenfalls vom Set her).

Hier mal mein bearbeitetes Foto im gleichen Standard-Babyfoto-Look ;-)





Da ich aber dem Motiv kein Haarband anbringen konnte, weil ich es ja auch nicht fotografiert habe, habe ich der kleinen "Larissa" digital ein Haarband angebracht. Die allgemeine Bearbeitung - von den Farben her - gefällt mir persönlich doch sehr gut. Das Haarband empfinde ich dagegen selbst als zu künstlich.

Bevor ich aber das bearbeitet Foto hochgeladen hatte (habe es bereits auf Facebook gezeigt), hatte ich bei einigen Freunden den Test gemacht und nachgefragt, ob ihnen irgendwas merkwürdiges auffallen würde oder irgendwas künstlich aussieht. Niemanden fiel das Haarband negativ auf, daher denke ich, dass ich einfach durch die Bearbeitung so extrem darauf fixiert bin, dass es mir so negativ auffällt. Meine befragten waren übrigens keine "Fotografen" oder "Photoshopper" sondern quasi die "Zielgruppe".

Inzwischen denke ich doch, dass die Meinung von "Kollegen" nicht immer über allen anderen Meinung stehen sollte, sondern man auch auf die "Zielgruppe" hören sollte... Es ist klar, dass einem geübten Auge viel mehr auffällt und Fehler entlarven kann als die Freundin, die Oma oder der Nachbar :-) Und bei einigen Motiven (nicht bei allen) muss man vielleicht doch noch mal überdenken welche Meinung mehr Wert hat ... Ich habe dieses Denken noch nicht ganz verinnerlicht, aber ich überdenke inzwischen doch das Ein oder Andere. Gerne könnt ihr mir zu diesem Thema eure Meinungen schreiben ;-)







Auch habe ich neulich wieder ganz alte Fotos herausgekramt ... Aus meinem ersten TFP -Shooting aus dem Jahr 2010 - damals noch mit der Pentax *ist DL. Und einem Foto habe ich den "2014" Look verpasst :-D Eigentlich hatte ich an dem Tag nur keine Lust gehabt nach einem Stockfoto zu suchen ;-) Aber es ist dennoch immer wieder spannend zu sehen wie sich der Geschmack verändert und welche neue Ideen man bekommt.

Hier noch mal ein kleiner Überblick von meinem ersten TFP-Shooting.




Und hier ein Foto im 2014 Look
 
 
 
Was ist anders als die Fotos von 2010? Nun, ich konnte die Hautglättung viel präziser machen, so dass die Haut nun glatt wirkt, aber dennoch nicht zu "matschig" und man noch Details erkennt (in der Auflösung fällt es sicherlich nicht so stark auf). Ich habe dem Häuschen einen Anstrich verpasst. Früher hätte ich alles weggestempelt, heute arbeite ich viel mehr mit einem Pinsel, da die Retusche in solchen Fällen auch viel schneller geht. Und mein Farblicher Geschmack hat sich etwas verändert.


 




Zum zeichnen bin ich die Tage dann auch wieder gekommen.
Ich habe auch endlich ein Programm für meine Webcam, die es mir ermöglicht wirklich lange Videoaufnahmen aufzuzeichnen. Auch habe ich es dank USB-Kabelverlängerung geschafft einen besseren Blickwinkel auf mein Blatt wählen zu können. Noch dazu habe ich mich dazu durchgerungen von meiner fertigen Zeichnung nicht nur ein Scann-Bild zu zeigen sondern ich habe auch ein Foto mit meiner DSLR gemacht.

Wie ihr wisst, finde ich das eingescannte Bild oftmals nicht so gut, weil es zu viele Details zeigt, die man so in echt gar nicht sieht oder wahrnimmt und meine Handykamera ist zu schlecht ... Die Unterschiede fielen mir bei dem Gorilla so extrem auf, dass ich deswegen ein Foto mit der DSLR gemacht habe.

Das Foto ist scharf, mit einem korrekten Weißabgleich und unverfälschten Farben und zeigt genauso viele Details als würde man das Bild in die Hand nehmen oder einem normalen Abstand betrachten.


 
Hier das eingescannte Bild.
 




So und zum Schluss das "Speed-Drawing" Video :-)
Insgesamt habe ich fast zwei Stunden für die Zeichnung gebraucht. Eigentlich hatte ich die Zeichnung an einem Tag schon fertig. Die erste Version war ohne Kopffell-Details, ich war etwas unsicher diese Details zu zeichnen und wollte ursprünglich die Zeichnung auch so belassen. Am nächsten Tag entschied ich mich dann doch noch mal die Details einzuzeichnen.
Bisher fand ich den Gorilla am schwierigsten. Er gefällt mir selbst besser als das Erdmännchen und den Flamingo kommt aber leider für mich nicht an das Flusspferd dran.
Was meint ihr?






Falls ihr das Video hier nicht seht. >>>Hier<<< geht es zu Youtube.