Freitag, 2. November 2012

Stock-Account

Wie einige von euch wissen, bin ich Mitglied bei deviantART. Dort lade ich die meisten meiner Fotos, Wallpapers, Bildbearbeitungen und Zeichnungen hoch. Die Community ist mir persönlich sehr wichtig geworden, da ich dort gerade was die Fotografie angeht bisher am meisten gelernt habe.

Ich habe auf einigen meiner Fotos sachliche und hilfreiche Kritiken erhalten und habe auch einige Menschen kennengelernt die meine fotografische Entwicklung sehr kritisch verfolgen und mir nicht nur "Honig ums Maul schmieren" sondern auch mal den Mut haben kritik auszuüben und dabei dennoch höflich und freundlich zu bleiben, nicht besserwisserisch da zu stehen sondern auch noch Ratschläge geben. Ebenso erhalte ich dort die meisten Rückmeldungen was meine "Werke" betrifft und eine kleine Bestätigung, dass das was mir selbst gefällt auch anderen gefällt.
DeviantART ist die einzige Community wo ich wirklich aktiv bin, in den Foren mal etwas schreibe, mir Fotos anschaue, kommentiere und kritisiere, mich mit anderen Fotografen austausche ...und vorallem ist es meine Insperationsquelle ...
Auf deviantART schaue ich hin und wieder aber auch nach freien Stock-Fotos, die ich selbst bearbeiten kann. Ich habe mich schon sehr oft an diesen Stock-Fotos "bedient". Und finde es auch klasse, dass die Verwendung der Stock Fotos innerhalb der Community vernüftig abläuft.
Man hält sich an die Regeln, die vorgegeben wurden, man bekommt eine Rückmeldung wo sie verwendet wurden und es ist unglaublich spannend zu sehen was andere Menschen aus einem Foto alles zaubern können.

Ich hatte lange überlegt gehabt, ob ich selbst auch einige meiner Fotos als Stock-Fotos anbieten sollte. Das ist natürlich ein Schritt, den man sich sehr gut überlegen sollte, aber ich habe mich dafür entschieden.

Ich habe mir einen zweiten Account auf deviantART erstellt, damit man sich nicht an den falschen Fotos bedient, eigene "Regeln" aufgestellt und die Fotos auch nur für deviantART Mitglieder innerhalb von deviantART freigegeben, damit ich sie nicht später auf anderen Seiten wieder finde ;-)


Gestern habe ich mal wieder ein paar Fotos hochgeladen, darunter auch ein Foto einer Krähe, die ich in Kassel an der Aue fotografiert hatte.




Und schon heute habe ich die erste Rückmeldung, dass mein Foto verwendet wurde.


DeviantART Nutzerin flina ist die Erste.

 

Ich bin beeindruckt was sie aus meinem Foto gemacht hat. Auf eine solche Bearbeitung wäre ich persönlich nie gekommen! Für sowas mangelt es mir an Fantasie. Und genau das ist das fazinierende an der Stock-Fotografie und Bearbeitungen.

Bisher habe ich 10 Fotos als Stock-Fotos freigegeben. Ca. 12 weitere Fotos hätte ich noch, die freigeben könnte. Viel mehr habe ich aber aktuell noch nicht.

Ebenfalls interessant anzusehen ist wie beliebt manche Fotos werden, wenn man sie a) in einer höhren (Original) Auflösung hochlädt b) sie zur Verwendung frei gibt.

So wurde mein Sonnenuntergangsfoto unter meinem normalen deviantART Account sagenhafte drei mal in die Favoriten hinzugefügt. Unter meinem Stock Account dagegen schon 42 mal. Und ich habe das Foto erst Gestern hochgeladen.



Naja, ich bin mal gespannt wie sich das ganze entwickelt und was andere aus meinen Fotos machen werden.

Wie gefällt euch die Bearbeitung deer Krähe?

Donnerstag, 1. November 2012

Día de los Muertos

Der Día de los Muertos (Tag der Toten) ist einer der wichtigsten mexikanischen Feiertage, an dem in Mexiko traditionell der Verstorbenen gedacht wird. Die Vorbereitungszeit für die Feierlichkeiten beginnt Mitte Oktober, gefeiert wird in den Tagen vom 31. Oktober bis Allerseelen (2. November). Dabei wird der Día de los Muertos je nach Region auf verschiedene Weise gefeiert.
Nach altmexikanischem Glauben kommen die Toten einmal im Jahr zum Ende der Erntezeit zu Besuch aus dem Jenseits und feiern gemeinsam mit den Lebenden ein fröhliches Wiedersehen mit Musik, Tanz und gutem Essen. In vorspanischer Zeit gewährten die Azteken sogar ihren Feinden einen Ort, an den die Geister zurückkehren konnten. Auf einem Tzompantli wurden die Schädel als Gefäß für die Geister ordentlich aufgereiht. Durch spanische Missionare, die vergeblich versuchten, das Fest abzuschaffen, wurden die Feiern mit den christlichen Feiertagen Allerseelen und Allerheiligen zusammengelegt. Parallelen zwischen der christlichen Vorstellung vom Tod und dem indigenen Glauben ermöglichten diese Verschmelzung. Schon die Azteken sahen den Tod nicht als Ende, sondern als Anfang neuen Lebens; eine Übergangsphase zu einer anderen Daseinsform. In Vermischung mit dem christlichen Glauben entstand ein einzigartiges kulturelles Fest, das die Bräuche des vorspanischen Mexiko teilweise weiterleben lässt.
Der Tag der Toten wurde 2003 von der UNESCO in die Liste der Meisterwerke des mündlichen und immateriellen Erbes der Menschheit aufgenommen. Die Feierlichkeiten in ihrer traditionellen Form gelten als bedroht, da sie nach und nach von dem eher kommerziell ausgerichteten Halloween-Brauch aus Nordamerika überformt werden.
Quelle und weitere Informationen: Wikipedia


Anlässig dieses Feiertages bin ich mal in meine mexikanische Kleidung geschlüpft, die mal meiner Mutter gehört hat. Der Rock ist mit vielen bunten Pailletten bestickt, was ebenfalls sehr typisch für mexikanische folklore Kleidung ist. Die meisten folklore Kleider, Röcke, Blusen usw. werden in Handarbeit erstellt. In vielen Fällen wird die traditionelle Kleidung von der jeweiligen Familien angefertigt. Fast jede Region hat ihren eignen Stil. So kann man oftmals die genauere Herfkunft von Mexikanern anhand ihre tradiotioneller Kleidung erkennen. Meine "Tracht" kann keiner Region zugewiesen werden, es ist also nichts typisches aus der Region wo ich geboren wurde.
Neben dieser folklore Kleidung wird in Mexiko auch noch eine traditionelle aztekische Tracht getragen. Darf man aber alles nicht mit der typischen Mariachi-Kleidung verwechseln ;-)

Wie auch immer, genug über die Kleidung gesprochen.



Dia de los muertos, ist für Mexikaner ein wichtiger Feiertag.
Meines empfindens ist aber jeder mexikanischer Feiertag für die meisten Mexikaner ein wichtiger Feiertag. Feste werden in Mexiko gerne gefeiert. Auch wenn man bei Wikipedia schon eines über diesen Feiertag lesen konnte, denke ich, dass sich die meisten Menschen nicht vorstellen können, wie man diesen Tag nun feiert und man versucht es sicherlich mit irgendwas bekanntes zu vergleichen ... ist es ähnlich wie Halloween? Wie Totensonntag? Nein.

Ich habe lange nach einem Video auf Youtube gesucht, dass irgendwie zeigt/erklärt wie man dieses Fest eigentlich in Mexiko feiert. Nun, dass war doch schwieriger als gedacht. Die meisten Videos sind logischerweise auf Spanisch. Aber ich habe ein Familienvideo gefunden von einer der bekanntesten "Youtuber-Familie", die in den USA leben, aber mexikanische Herkunft haben. das Video zeigt meines empfinden den Feiertag am besten, außerdem mag ich drei :-)
Viele englisch sprachige Videos, die man auf Youtube finden kann eignen sich nicht so gut, weil der Feiertag von den Amerikanern komplett falsch erklärt wird vorallem beschränkt man sich nur auf eine Sache. Jorge zeigt seinen Kindern, und den Zuschauer die Vielfalt dieses Festes.
Die christlichen Einflüsse, den aztekischen Ursprung, das Essen, die Musik, ...
Schaut euch das Video einfach bis Minute 06:40 an.
http://youtu.be/n4UUIh4WbB8



Für die Bemalung habe ich übrigens ca. 2 Stunden gebraucht.

Ich persönlich feier eigentlich keine mexikanischen Feste, das hat viele Gründe eines der Hauptgründe ist, dass es sich alleine nicht gut feiern lässt. Ich selbst kenne keine weiteren Mexikaner in Deutschland. Daher freue ich mich riesig, dass ich morgen die Gelegenheit haben werde "Dia de los muertos" feiern zu können.

Durch die NordHessenRundschau habe ich nämlich erfahren, dass dieser Feiertag in Kassel zelebriert wird. Ich bin schon ganz gespannt, was mich erwarten wird. Am meisten bin ich auf das Essen gespannt! Ich habe schon sehr lange kein richitiges mexikanisches Essen mehr gegessen und würde mich über ein paar Tamales freuen. Ich freue mich aber auch die Mariachi Band "Sol Azteca" wieder zu sehen. Im Jahr 2009 konnte ich die Band im kleinen Wetterburg antreffen, als sie im Gasthaus Busch spielten. Es war ein wundervoller Abend gewesen ...

Hach ich freu mich.



Optisch werde ich so allerdings nicht in Kassel erscheinen. Die Bemalung ist sehr zeitaufwendig, und man muss extrem aufpassen, dass es nicht verschmiert. Bei unseren kalten Temperaturen eigentlich kein Problem, aber wehe man niest oder die Nase läuft ;-)







Sonntag, 28. Oktober 2012

Danny

Wie vielleicht der Eine oder Andere aufmerksame Leser meines Blogs schon weiß, habe ich Katzen. Drei Katzen, alles Weibchen und aus einem Wurf. Sie sind inzwischen 6 Jahre alt. In Menschenjahren würden das ca. 42 Jahre sein.

Diese Fotos zeigen Danny. Durch ihr schwarzes Fell, das in der Sonne aber manchmal braun ist, kann man sie nur sehr schwer fotografieren. Das Licht muss optimal sein damit man auch mal ihr Näschen erkennt... Denn Tiere werden bei mir nicht geblitzt!
An diesen Tag hatte ich großes Glück, dass das Licht schön durch die Fenster schien und die kleine auch mal so gnädig war und nicht rumgelaufen ist oder gar viel zu nah an die Kamera kam.

Die Fotos habe ich nur verkleinert und nachgeschärft, ansonsten wurden sie nicht bearbeitet.

Für eine größere Ansicht, bitte auf die Fotos klicken.






Samstag, 27. Oktober 2012

Bildbearbeitung

Heute möchte ich euch Foto zeigen, die ich bearbeitet habe.
Aufgenommen wurden sie von Mitgliedern der Community deviantART und dort als Stockfotos zur Verfügung gestellt. Ich hatte sie für den Bereich "Bearbeitungskünstler" der Lichtmaler Waldeck-Frankenberg ausgesucht gehabt. Einige Lichtmaler Mitglieder haben bereits einige dieser Fotos ebenfalls bearbeitet. Ihre Bearbeitungen könnt ihr >hier< sehen.




Original-Stockfoto von deviantART Mitglied Burtn
Die Urheberrechte bleiben natürlich bei den Fotografen.

 
 
Meine Bearbeitung:
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Original-Stockfoto von deviantART Mitglied diana-0421
Die Urheberrechte bleiben natürlich bei den Fotografen.
 
 
Meine Bearbeitung:
 
 
 
 
 
 
 
 
Original-Stockfoto von deviantART Mitglied GemDeDude
Die Urheberrechte bleiben natürlich bei den Fotografen.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Man sieht an meinen Bearbeitungen, dass ich keine neuen Objekte hinzugefügt habe und die Bearbeitungen auch nicht irgendwie ungewöhnlich sind. Sicherlich werden bestimmte Fotos als Stock-Fotos zur Verfügung gestellt, damit man seiner Kreativität freien Lauf lässt und irgendwie was besonderes daraus macht. Bestimmte Fotos sowie diese kann man aber meiner Meinung nach auch dafür nutzen "natürliche" Bearbeitungen vorzunehmen. Um durch eine Bearbeitung noch mal alles aus einem sonst trüben Foto herauszuholen.

Sie zeigen auch, dass eine "Bearbeitung" nicht gleich immer schlimm sein muss. Wie oft hat man Sätze wie "ich bearbeite meine Fotos grundsätzlich nicht" ; "Bearbeitungen finde ich künstlich" ;

Ich respektiere diese Meinungen. Ein Foto muss auch nicht bearbeitet werden, damit es gut ist. Aber ein Foto zu bearbeiten ist auch keine Sünde. Ich finde, dass sich viele was das Thema Bearbeitung angeht komplett verschließen. Einige haben sich bisher auch nicht mal an eine Bearbeitung versucht oder nehmen gleich an, dass man einem Foto sofort ansehen muss, dass es bearbeitet wurde.
 
Natürlich hängt die Art der Bearbeitung ganz stark mit dem eigenen Geschmack zusammen. Und der persönliche Geschmack ändert sich auch immer wieder, aber das ist ja das schöne an der digitalen Fotografie und Bearbeitung. Man kann so viele Exemplare anfertigen bis man endlich das Ergebnis hat, was einem selbst am meisten gefällt. Man kann so viele Arten der Bearbeitungen ausprobieren und irgendwann hat man seine eigenen Bearbeitungsschritte entwickelt oder gar seinen eigenen Stil gefunden.
 
 
Ich persönlich bin erst durch die Bearbeitung zur Fotografie gekommen. Und bei wird nahezu jedes Foto bearbeitet. Nur ganz wenige Fotos wurden nicht bearbeitet. Das sind meistens persönliche Fotos :-) Für mich persönlich gehört die Bearbeitung zur Fotografie dazu. Aber ich persönlich bin auch kein Fan von übertriebenen Bearbeitungen, es muss zum Motiv passen. Ich hatte bei diesen Vorgaben langen überlegt, wie ich sie bearbeiten sollte. Abgesehen von einer meiner Standard-Bearbeitungen wollte ich nichts verändern. Ich wollte einfach sattere, kraftvollere Farben, eine warme und lebendige Atomsphäre.
Mit zwei Bearbeitungen bin ich auch zufrieden.
Das Sonnenuntergangsfoto ist grenzwertig. Die Farben sind vielleicht doch etwas zukräftig geraten und der gelbliche Farbstich im schwarzen Bodenbereich sagt mir auch nicht ganz so zu, aber nicht desto trotz gefällt es mir persönlich viel besser als das Original.
 
 
Wie schaut es bei euch aus?
Wie steht ihr zur Bearbeitung, bearbeitet ihr viel?

Donnerstag, 25. Oktober 2012

Pilzzeit - Teil 3


Bei meiner letzten Wanderung standen das Fotografieren der Pilze eigentlich nicht im Vordergrund. Eigentlich wollte ich nicht mal großatig fotografieren, sondern nur frische Luft schnappen, das Wetter genießen und einer Sache auf der Spur gehen.
Letzteres ist mir geglückt. Insofern, dass ich nun um eine bestimmte Stelle einen seeeeehr großen Bogen machen werde, da dort Bienen/Wespen (irgendwas summendes und stechendes) hausen. Nein, ich hab kein Foto davon gemacht, ich hab einfach sehr schnell die Flucht ergriffen ;-)

Nachdem sich der Blutdruck beruhigt hatte und das Adrenalin auch wieder abgebaut war hatte ich auch wieder Zeit die kleinen Wunder der Natur zu betrachten ...


Vor einigen Tagen sah ich an einem Baumstumpf die Pilze. Es waren wie man auf dem Foto sehen kann einige gewesen, aber so viele wie ich an diesen Tag sehen sollte, definitiv nicht!


Knapp eine Woche später sah die gleiche Stelle, der gleiche Baumstumpf so aus:


Der Baumstumpf befindet sich am Wegesrand, daher weiß ich wirklich ganz genau, dass es der gleiche ist ;-) Als ich den Baumstumpf mitten in den Pilzen sah ,war ich wirklich verblüfft, da ich wirklich so viele Pilze an einer Stelle noch nicht gesehen hatte. Es wuchsen nicht nur Pilze rund um den Baum, nein, hinter den Baumstumpf unter den Büschen konnte man weitere Pilze dieser Art entdecken und im Laub befanden sich auch viele, viele Pilze. Manche wuchsen so dicht zusammen, dass man sie sofort sah und andere entdeckte man erst bei genaueren Betrachtung.






Ich versuchte die Masse an Pilzen irgendwie fotografisch schön in Szene zu setzten. Was gar nicht so einfach war, da ich nur mit einer Linse losgezogen war. Ausgerechnet das mit meinem Telezoomer, das was eine Makrofunktion hat, aber nicht so super geeignet ist...





Wie schon bereits erwähnt, dieses Jahr steht bei der Pilzsuche ausschließlich die Fotografie im Vordergrund. Für den eigenen verzerr wird dieses Jahr nicht gesammelt. Wobei das manchmal echt schwer ist ... Unabhängig davon ob die Plize ungenießbar oder essbar sind, ich bekomme (fast) jedesmal Appetit auf Pilze, wenn ich Pilze fotografiere.

An diesem Tag war es wieder so schlimm gewesen ... vor allem wenn man Pilze sieht, die nach eigener Erinnerung wirklich essbar waren und sogar sehr gut geschmeckt hatten ...



Aber naja, ich habs mir vorgenommen dieses Jahr keine zu sammeln und das Pilzbuch bleibt auch weiterhin zu Hause.





Am Abend gab es aber dennoch Pilze, aber aus der Dose :( Egal, Hauptsache Pilze! (: