Mittwoch, 11. Juni 2014

Blitz!

Bevor ich euch heute meine Fotos von gestern Abend zeige, möchte ich einige Worte zu den Unwetter verlieren ... aus fotografischer Sicht bin ich ein großer Fan von Gewittern und Blitze. Mir hat das Schauspiel gestern sehr gut gefallen und ich bedauere es, dass es nicht noch länger ging!

Ich möchte mein Mitgefühl allen aussprechen, die Gestern sowohl bei anderen Unwettern nichts zu lachen hatten oder daran nichts genießen können! Trotz Wettervorhersagen und Warnungen ist die Natur nun mal unberechenbar. Und es kann zu Schäden jeglicher Art kommen, elektronische Geräte die schlapp machen, Ziegeln die vom Dach runter kommen, Autoschäden ... überflutete Keller ... so viele ärgerliche Sachschäden die einen unerwartet und je nachdem auch sehr hart Treffen. So lange man keine gesundheitlichen Schaden daran genommen hat, muss man aber immer versuchen das Beste daraus zu machen... So ist das Leben, so ist die Natur.

Und genau das - das Unberechenbare - finde ich an Blitze faszinierend und mag es sie zu fotografieren. Einen Blitz fotografisch festzuhalten ist gar nicht so schwer wie man im ersten Moment denken mag!

Alles was man braucht ist eine Kamera mit der es möglich ist eine Langzeitbelichtung zu machen, ein Stativ und evtl. einen Fernauslöser. Im "Bulb" Modus (Langzeitbelichtung) löst man eine Aufnahme aus und "hält" es so lange bis man den Blitz sieht und dann drück man ab ... So die Theorie!

Die Praxis ist aber so, dass man nicht so lange "warten" kann, da man sonst eine Überbelichtung erzeugt und man den Blitz gar nicht sieht, da er ebenfalls für genug Licht sorgt. Also muss man die niedrigste ISO wählen evtl. mit der Blende hochgehen (mist, das habe ich Gestern versäumt) und wenn es immer noch zu hell ist muss man mit "ND-Filter" arbeiten, die eine längere Belichtung ermöglichen ... und dann kann es schon los gehen! Dann muss man nur noch einen Standort suchen wo man eine gute Sicht aufs Gewitter hat und hoffen, dass man Glück hat!

Genau, man muss Glück haben ... einen Gewitter auf ein Foto zu bannen hat, wenn man die technische Seite kennt, nichts mehr mit "Können" zu tun sondern ist einfach pures Glück. Hat man das akzeptiert und verinnerlicht hilft es einen enorm dabei wenn man sich zum ersten Mal an die Blitzfotografie wagt ;-) Versucht es auch beim nächsten Mal!

Bei mir war es nicht das erste Mal, aber wie bereits herauszulesen ist - es spielt keine Rolle ... jedes Gewitter jeder Blitz den ich versuche festzuhalten ist wie die aller erste Aufnahme!

Gestern Abend war es noch sehr hell gewesen, weswegen ich die ISO auf 80 gestellt habe und zwei ND Filter verwenden musste, da die Aufnahmen sonst zu hell gewesen wären. Fotografiert habe ich vom Balkon aus da ich dort eine gute Aussicht hatte und mich nicht scheue bei so einem Wetter raus zu gehen (jedenfalls wenn ich schnell wieder rein kann ;-) ). Leider habe ich versäumt die Blende höher zu stellen ... Größtenteils habe ich also bei Blende f/4.5 fotografiert (eine Aufnahme entstand bei Blende 8).

Durch die ND-Filter haben meine Fotos einen Lila Stich bekommen daher habe ich die Fotos bearbeitet. Anfangs wollte ich einen gräulichen Farbstich haben, dass mehr dem Himmel entsprach, der Gestern zu dieser Uhrzeit zu sehen war. Aber ich habe mich zu einer anderen Bearbeitung entschieden.
Ich habe den Himmel weiter abgedunkelt und die Farbtemperatur zu Blau (Nacht) geändert. Da es bei den Fotos nicht um den Himmel ging sondern um die Blitze habe ich kein Problem die Natur derart zu verfälschen. So in diesen Farben kann man die Blitze und ihren Verlauf nun mal besser erkennen :-)

Mir ist bewusst, dass den wenigsten die Bearbeitung aufgefallen wären, da man in diesen Farben i.d.R. Blitz-Fotografien kennt. Aber mir ist wichtig das zu erwähnen, ganz gleich ob nun, wo die Katze aus dem Sack ist, Kommentare kommen wie: "das ist so unnatürlich, das sieht man" oder ähnliches. Ne, ne, ne ... die Erfahrung hat mich anderes gelehrt. Sagt man nichts, merkt keiner was ... sag man was ist es natürlich eindeutig. Aber ich steh dazu ;-)

Nun aber zu den Fotos ;-) Wünsch euch noch eine restliche angenehme Woche und hoffe, dass es euch nicht so schlimm getroffen hat! Toi, toi, toi - ich denk an euch!




^ Im Projekt "Minimalistisch" aufgenommen









Mittwoch, 4. Juni 2014

Unsortiertes VII

 
Im heutigen Blog-Eintrag möchte ich euch ein paar Fotos zeigen die während meinen letzten Wanderungen entstanden sind. Die Fotos sind mehr nebenbei entstanden und an unterschiedlichen Tagen aufgenommen worden, daher "unsortiertes" ;-)
 
 
^ Habt ihr schon mal ein Pferd schnarchen gehört?!
Nein? Ich vorher auch nicht, bis ich dieses Pferd an einem sonnigen Morgen dabei erwischt habe :-D

^ Für das Projekt "Minimalistisch".
Ihr dürft gerne darüber Rätseln was das Motiv sein sollte ;-)

^ "Meister Lampe" lief mir überraschend über den Weg




^ Leider ist das eigentliche Motiv nicht so scharf geworden, da es sehr windig war, aber die Aufnahme passt nicht desto trotz ideal zu meinem Projekt "Minimalistisch" :-)

 
Kornblumen :-)

 ^ Für das Projekt Minimalistisch
 
 
 

 
Goldammer ^


Oben und unten ist ebenfalls eine Goldammer zu sehen
 





^ Nach langer Zeit mal wieder eine Landschaftsaufnahme :-)

Freitag, 30. Mai 2014

Spontanes Hunde-Shooting


Vor einigen Tagen kam es bei einem kleinen Sparziergang zu einem kleinen spontan Fotoshooting mit Gina und Tina (meine mich an diese Namen zu erinnern). Die beiden waren aufgrund des warmen Wetters, so wie wir auch, ganz schön träge ...







So suchte sie hier lieber den Schatten, was mir aber auch recht kam, da das Licht dort etwas besser zum fotografieren war :-)




 
Auch wenn ich dieses Mal mehr Zeit hatte die Hundedamen zu fotografieren als viele andere Hunde denen ich begegne musste ich feststellen, dass 5 bis 10 Minuten auch nicht ausreichend sind ;-) Erst recht nicht wenn die Hunde nicht mitspielen wollen ... die beiden hübsch auf einen Foto zu bekommen war trotz Leckerli nicht möglich gewesen ...



 
Die beiden letzten Fotos gehören zu meinen Favoriten aus der Reihe wobei ich bei diesen Fotos auch stark stempeln musste da im Hintergrund noch jemand im Gras lag ;-) Dreimal dürft ihr raten wer es war ;-))




 
Wünsche euch ein schönes Wochenende!
 
Und falls die Besitzerin hier lesen sollte, noch einmal vielen Dank :-)

Dienstag, 27. Mai 2014

Nachwuchs bei den Hochlandrindern


Eigentlich wollte ich euch heute zuerst ein paar "unsortierte" Aufnahmen zeigen, aber ich finde die Fotos viel schöner und knuffiger, dass ich mich entschieden habe euch diese zuerst zu zeigen! :-)

Zwar habe ich die Hochlandrinder aus Mengeringhausen schon öfters fotografiert, aber diese Aufnahmen sind doch ganz besonders, da es in diesem Jahr bei den Hochlandrindern Nachwuchs gab und sie ebenfalls mit auf der Wiese sind :-)

Sie müssen noch ganz jung sein, da sie auch noch keinen "Ohrring" tragen :-) Wodurch die kleinen zu einem noch schöneren Fotomotiv werden, wobei sie dennoch auch mit "Ohrring" süß wären :-)


Was für ein Geschlecht das kleine hat weiß ich nicht, aber hier ist es mit seiner Mama zu sehen :-)
(Der Kleine hatte vorher an ihren Zitzen genuckelt ;-) )
 

 
Unterhalb der Wiese, wenn man zum Thiele-Teich geht sind aber auch andere Rinder auf einer Wiese. Und können problemlos zu den Nachbarn spannen ...
 




Wahrscheinlich der Grund warum dieser Bulle laut und deutlich klar gemacht hat, dass einzig er der Größte ist ;-) Nachdem sein Junges (vermute, dass es sein ist) den Hang runterlief lief auch er runter bis zum Zaun stellte sich quasi vor den zwei Fremden und fing mit seinem "Konzert" an ... Als er damit anfing war ich noch oberhalb der Wiese, da ich aber auch das andere Junge auch fotografieren wollte (das was runtergelaufen war) ging ich noch einmal nach unten ... nicht das einer denkt ich hätte den Bullen mit meiner Kamera geärgert ;-)


Das zweite Kälbchen war noch unter den Büschen versteckt so dass ich es nicht fotografieren konnte weswegen ich dann anfing den Bullen zu fotografieren und später zu filmen ... Meine Anwesenheit schien ihm aber weniger zu stören und wirklich aufhören zu "meckern" wollte er nicht ... Er schaute immer wieder zu den anderen Rindern, sabberte rum und einmal fing er auch mit seinen Hufen an zu stampfen .... ich glaube er hat das Verhalten der anderen Rinder als provozierend empfunden... diese Standen ebenfalls am äußerten Rand der Wiese und huben ab und an mal ihre Hufen hoch ... es wirkte eigentlich nicht provokant, viel mehr als müssten sie sich ein wenig bewegen damit die Füße nicht einschlafen ... Aber wer weiß schon genau warum der Bulle so am "brüllen" war ...




 
Falls das Video nicht funktionieren sollte schaut es euch über diesen Youtube-Link an: http://youtu.be/6rR0_CsEDu4

 
Nach einer kurzen Zeit (kurz nach Beendigung des Videos) kam das Kleine endlich aus dem Gebüsch so dass ich es fotografieren konnte.



Höre ich etwas ein "Aaaawww" bei euch?!
Ja das Kälbchen ist sehr süß :-) Zwar ist das schwarze Kälbchen auch sehr knuffig aber dieses hier wirkt irgendwie wie ein Teddy-Bär das Fell / die Haare sehen super flauschig aus :-D
Und dieser Blick :-D
 
Nur für ein paar Fotos blieb das Kleine für mich im Sichtfeld und dann lief es wieder den Hang nach oben ... Der Bulle war natürlich weiterhin am meckern ... ich konnte ihn lange Zeit nachdem ich schon das Gebiet verlassen hatte hören, nur so am Rande ;-)



 
Zielsicher ging das Kleine zu diesem Hochlandrind ... Vermute auch mal, dass es die Mutti ist :-)




Ich bin auf jeden fall ganz froh, dass ich an diesem Tag mal eine andere Route gelaufen bin, sonst hätte ich die Kleinen wahrscheinlich nicht in zu einem jungen alter gesehen ... denke, dass ich sie irgendwann noch mal aufsuchen werde (vorausgesetzt sie sind dann noch da) um zu schauen wie sie sich entwickeln und wann sie ebenfalls so langes Fell haben wie ihre Eltern ;-)
 
 
Wer weitere "Hufen"-Fotos sehen mag sollte auf meiner Webseite einen Blick werfen, wo auch die Kühe und Rinder einen separaten Bereich bekommen haben: >hier<
 


Samstag, 24. Mai 2014

Welpenstunde bei den Füchsen

 
Heute möchte ich die Fotos von meiner Wanderung vom Donnerstag den 22.05.2014 zeigen. Sie alle wurden mit der Pentax K5 und dem Samyang 500mm f/6.3 (manuelle Spiegel-Festbrennweite aufgenommen).
 
Wie ihr euch vielleicht noch erinnert, hatte ich letzte Woche schon einmal am Tage einen Fuchs gesehen. Ich vermutete ja, dass es sich dabei um eine "Fähe" also einer Füchsin handelt müsste, da es jetzt die Zeit ist wo die Füchse ihre Jungen mit Nahrung versorgen müssen und daher auch am Tag jagen gehen.
 
Es freut mich euch sagen zu können, dass ich mit meiner Vermutung richtig lag :-)
Ich hatte das Glück die Füchsin wieder auf dem gleichen Feld wie letzter Woche vorfinden zu können. Zugegeben, ich habe sie nicht sofort gesehen und auch nicht als erstes.
Meine lieber Begleiter konnte sie mittels einen Fernglas (entspricht ca. 800mm Brennweite) sofort sehen, während ich lange Zeit absolut nichts im Feld sah ...
 
Doch von einem anderen Standort konnte ich sie dann auch durch den Kamerasucher sehen :-)
 
 

Dieses Mal wollte ich es wirklich wissen! Weit und breit war keiner zu sehen, auch keine Trecker ...
Und dann musste es so kommen, wie es immer kommt ... eine Frau lief durch zwischen dem Raps und dem Brach liegendem Feld (hohes Gras) ... natürlich mit ihren nicht angeleintem Hund ... und der Fuchs? Na der war weg!

Mein Begleiter hat es so wie ihr schon oft gelesen, diese besonderen Momente die ich erlebe ... aber dieses Mal war er live dabei ... und ja, auch er hatte sich darüber aufgeregt. Es ist auch einfach ärgerlich ... es ist kein Wanderweg, keine vom Trecker platt gemachter Weg ... nichts ... es ist ein Feld wo Füchse jagen und Rehe sich verstecken ... Aber es ist wohl für die Hundebesitzer hier DER ultimative Weg! Wozu sollte man auch den Bogen komplett laufen, wenn es dort kürzer ist ... Und zum allen Überfluss kam von "oben" schon der nächste mit seinen zwei Hunden ...

Ich bin ja echt eigentlich kein gehässiger Mensch, aber in solchen Momenten hoffe ich dann doch, dass sie in ihren kurzen Hosen durch Brennnessel und Disteln Laufen! Jawohl!

Nun gut, wir waren noch nicht so lange unterwegs und die Füchsin musste noch irgendwo dort unten in den Büschen sein ... einen anderen Fluchtweg hatte sie nicht gehabt ... Also war der Bau doch da?!



Wir liefen die Runde und auch den oberen Weg ab sahen und rochen aber nichts. Der obere Weg war noch dazu schlecht, da man von ihm aus keinen Blick nach "unten" hatte ... erst zum Ende des Weges konnte man das kleine Tal einsehen und da waren sie!

Die Füchsin mit ihren drei Jungen! Aber die Entfernung war für meine Brennweite viel zu weit ... so mussten wir uns beeilen ganz schnell etwas runter zu kommen ... und vor allem bloß nicht aus den Augen verlieren!

Das Glück war nun auf unserer Seite! Der Standort war knapp über das Feld, so dass es uns möglich war die Füchse im teilweise hohem Sauerampfer-Feld zu sehen. Die Entfernung war auch etwas besser .. Ihr wisst wie schlecht ich im schätzen bin, deswegen lasse ich es mal mit irgendwelchen Entfernungsäußerungen ;-)



Trotz dass die Füchse ein rötliches Fell haben sind sie in solchen Feldern oftmals nicht zu sehen ... hin und wieder verloren wir sie alle aus den Augen oder sahen nicht alle auf einmal ...


Wir konnten aber deutlich beobachten wie die Füchsin ihren Jungen das Jagen beibrachte ... wenn sie in Deckung ging machte es ihr ein Junges nach ... sie schauten ebenso aufmerksam wie sie ... schnüffelten hier und da, tobten untereinander und dann versuchte sich einer der Kleinen in dem berühmten "Fuchssprung"! :-)


Dabei hatte er aber nichts gefangen, weswegen das Feld weiter abgesucht wurde ...


Ich konnte es mir nicht verkneifen näher ran zu gehen... die Jungen hatte ich inzwischen schon komplett aus den Augen verloren ... Je näher ich kam umso besser konnte man die Füchsin auf den Fotos erkennen und das Fokussieren wurde leichter. Das


Das Problem war nur, dass ich dabei runter lief ... das Gras wurde zu meiner Seite höher so dass ich sie noch schlechter sehen konnte ... Ich konnte sie immer nur dann sehen, wenn sie mit gehobenen Kopf durchs Feld lief oder wenn sie direkt hoch schaute ...

(^ Für mein Projekt "Minimalistisch")
 
Oh! Jetzt war es soweit ... sie hatte mich gesehen ... und nun?!
Normalerweise liefen die Füchse die mich sahen sofort weg, aber diese schaute mich durch das Gras an ... weswegen ich nicht so recht wusste was ich machen sollte ... Meine Begleitung hockte schon längst ... also hockte ich mich auch hin, wobei ich natürlich keine Fotos machen konnte ... Als ich wieder mich wieder aufrecht hinstellte schaute sie immer noch, dieses Foto konnte ich machen und dann lief sie weg ...
 
Nein!!!! Ich habe schon damit gerechnet, dass wir sie gar nicht mehr sehen würden ... aber sie lief nur zwischen den Feldern ... ein kleines Fuchspopöchen konnte ich in den Raps hüpfen sehen und nun war auch die Füchsin nicht mehr zu sehen ... Wir suchten den schmalen Pfad mit der Kamera/Fernglas ab und dann entdecken wir sie ...

Die Füchsin beobachtet uns!

 
Sie schaute uns genau an ... beobachtet was wir machten ..
Die Entfernung zu ihr waren ca. 35 Meter ... und wie ihr sehen könnt war sie eigentlich gut versteckt ... aber wir sahen sie! Ich ließ ihr wieder wissen, dass sie beobachtet wurde ...

 
Erneut konnte ich mir das Zuwinken sowohl einige Laute nicht verkneifen ... und was machte sie?
Sie schaute nur .. bewegte die Ohren wenn sie meine Laute und unsere Stimmen hörte ... Schloss die Augen ... senkte den Kopf ...

 
Und schaute wieder hoch ... ich habe keine Ahnung ob sie mal näher gekommen war oder nicht ... wir hatten sie öfters aus den Augen verloren, so dass es vielleicht auch sein könnte ... Es war sehr schön gewesen, der Füchsin so nah zu sein und auch das sie noch immer nicht weglief ... So hatte ich ausreichend Zeit Fotos von ihr zu machen ...


Selbst als ihre Jungen im Rapsfeld zu hören waren (es hörte sich wie raufen an) schaute sie nur kurz hin und blieb stehen ...




Nach weiteren Fotos und Blickkontakt entschieden wir uns aber zu gehen ... sie hätte wahrscheinlich noch stunden lang zu hocken können ... wir vielleicht auch, aber wer weiß wie erfolgreich die Jagd im allgemeinen schon war und die Kleinen wollten sicherlich bald wieder "üben" :-)



 
Nachdem wir uns ca. 50 Meter von der Stelle entfernt hatten lief die Füchsin wieder über das Feld ... sie hatte nicht lange gewartet, dass wir weg waren ... sie lief auch nicht schnell ... sondern verschwand einfach wieder ... die Kleinen waren weiterhin nicht mehr zu sehen noch zu hören ...
 
 
Heute, 24.05.2014, war ich wieder unterwegs gewesen ... wieder in der Hoffnung die Füchsin und die kleinen zu sehen. Leider wurde auf vielen Feldern gemäht und es waren auch wieder viele Hundebesitzer unterwegs (auch wieder auf dem gleichen Feld) so dass ich dieses Mal kein Glück hatte ... Aber jetzt wo ich weiß, die irgendwo >da< sind, werde ich in den nächsten Tagen (vielleicht auch Morgen) öfters mal vorbeischauen ...
Vielleicht hat sich die Füchsin meine Erscheinung gemerkt und weiß, dass ich ihr nicht tue und lässt mich irgendwann näher ran?! :-D Schön wäre es ...
Aber egal ... es war wieder einmal ein sehr schönes Erlebnis, dass ich so schnell auch nicht vergessen werde :-) Natürlich wird es das Erlebnis mit den Kleinen Welpen vor drei Jahren nicht toppen, aber es ist nah dran ;-) Ach was sage ich da ... jedes Erlebnis mit den Füchsen und Rehen ist unvergesslich für mich :-D
 
Und ich hoffe bei jedem Foto und mit jedem Blog-Eintrag, dass ich euch, meinen lieben Lesern, unsere Heimische Tierwelt auch näher bringen kann :-)
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Zum Schluss ein paar wichtige Linktipps!
 
 
 
 
 
 
 
Wobei ich deren Inhalte nicht zu 100% kenne. Zwar habe ich auf diesen Seiten schon viel gelesen, aber die Seiten werden immer wieder aktualisiert ... Ich entschuldige mich bei euch, falls euch die Fotos die ihr auf den Seiten entdecken könntet euch verstören sollten ... mich haben sie auch verstört, aber so ist die Realität nun mal. Wenn euch das nicht passt, werdet aktiv!
 
 
Auch wenn sich der NABU dem Naturschutz widmet, sollte folgendes beachtet werden:
 
"In seinem Positionspapier bekennt sich der NABU ausdrücklich zu einer naturverträglichen Jagd als eine legitime Form der Landnutzung, wenn sie den Kriterien der Nachhaltigkeit entspricht und ethischen Prinzipien nicht widerspricht. So muss das erlegte Tier sinnvoll genutzt werden, die bejagte Art darf in ihrem Bestand nicht gefährdet sein und zum Zweck der Jagd nicht aktiv gefördert werden, Störungen in der Brut- und Aufzuchtzeit von Wildtieren sind zu reduzieren und natur- und artenschutzrechtliche Regelungen zu beachten."
 
Quelle und weitere Informationen: http://www.nabu.de/themen/jagd/16418.html