Samstag, 3. Dezember 2011

Gegensätze

Eigentlich mag ich euch die folgenden Fotos nicht zeigen. Warum?
Sie entsprechen weder meinem Geschmack noch empfinde ich es als irgendwie anspruchsvoll oder generell vorzeigbar, aber ich hab sonst leider nichts, was ich euch zeigen könnte - daher jetzt mal als kleiner Lückenfüller.

Wie schon am Mittwoch berichtet, hatte ich ein zweites Shooting mit einem Bekannten.
Er wollte gerne mit mir eine Idee, die er hatte umsetzten.
Kurzgefasst wollte er ein Foto das ihm in zwei verschiedenen Outfits (die er auch mal gerne und mal ungerne tragen muss) zeigt - das ganze aber in einem Foto, das ganze mal Rücken an Rücken, einer hockend, einer stehen und so Häfte/Hälfte - also eine reine Stockarbeit.

Sowas geht am besten mit einem grünen Hintergrund da ich so einen nicht habe, fand das ganze vor einem weißem Stoff Hintergrund. Wenn man auf Fotoausrüstung klickt, sieht man, dass ich nicht über eine Studioeinrichtung verfüge und somit das ganze noch einmal erschwert, da die Lichtverhältnisse in den Gesichtern ein wenige übereinstimmen sollten ... Ich war also auf natürliches Sonnenlicht angewiesen, da auch der Blitz an der Kamera nicht sonderlich etwas gebracht hätte, jedenfalls nicht auf der Entfernung die erforderlich war um ihn komplett ablichten zu können ...  Die Uhrzeit war gut gewählt und die Einstellungen soweit auch ganz pasabel gesetzt.

Die Schwierigkeit lag also rein in der Bearbeitung.
Hier galt es erstmal den Weißabgleich richtig zu setzten, der schon zuvor nicht perfekt war sowohl den zerknitterten Stoffhintergrund zu glätten ...

Einen 6x4m Hintergrund glatt aufzubewahren ist, wenn man ihn aus Platzgründen immer wieder zusammen falten muss nahe zu unnmöglich. Das Ding jedes mal zu Bügeln nicht nur eine Qual sondern wahrscheinlich den Aufwand auch nicht Wert, sofern man es digital bearbeiten kann ...

Ein derartiges Ausgangsfoto sollte aber bestmöglich schon im Vorfeld so gut wie möglich sein.
Die Fotos generell überbelichten kann sofern man im RAW arbeitet also vom Vorteil sein, da man meistens den Hintergrund nicht mehr aufwendig bearbeiten muss und sich stattdessen mit dem Hauptmotiv beschäftigen kann.

Wenn man das so alles hat was macht man dann?!
Was ich daraus mache konntet ihr ja schon sehen, ich knall einfach einen geigneten Hintergrund rein ... aber irgendwie war das so wohl nicht so gewünscht.

Hm.

Eigentlich auch nicht schlimm, so spare ich mir viel arbeit ... aber so wirklich glücklich bin ich damit nicht. Es sieht so nackt und langweilig aus.









Oder wie seht ihr das?



Aufjedenfall merkt man da wieder wie unterschiedlich die Geschmäcker und der Anspruch an einem Foto sein können ... Und es zeigt mir mal wieder warum ich sowas niemals beruflich machen könnte.
Auftragsarbeiten ... nach der Pfeife des Kunden zu tanzen auch wenn es sch... aussieht. Wuargh, das liegt mir nicht. Das hatte ich schon vor Jahren bei einigen Webdesigns ... Privat brauche ich das nicht.
In diesem Fall mache ich es echt nur ausnahmsweise... mit grummelnden Magen, aber das wars dann.
Die drei Konstalationen die genannt wurden in Schwarz/Weiß und fertig.

Die folgende Bearbeitung war dagegen etwas anspruchsvoller...
Leider hatte ich doch keine passende Fotos, weswegen es einige Macken hat, vorallem bei der Krawatte. Naaaaja...







Das nun letzte Foto für heute entspricht dagegen schon eher meinem Geschmack.
Jedenfalls wenn es um Stock-Fotografie geht bzw. Fotos mit weißen Hintergründen ;-)


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