Dienstag, 17. Januar 2017

Frankfurter Kontraste

Hallo ihr Lieben, das neue Jahr starte ich mit einem für mich sehr besonderen Blog-Eintrag.

Seit vielen Jahren hatte ich schon den Wunsch nach Frankfurt zu fahren um mir dort die Stadt anzusehen und zu fotografieren. Ich war vor vielen Jahren zum ersten Mal mit einer sehr, sehr lieben und guten Freundin von mir in Frankfurt shoppen und habe noch einige private Aufnahmen auf denen man allerdings, nicht wirklich erkennen kann, was wir gesehen haben. Denn ganz früher hatte auch nur eine ganz normale (Analoge) Kamera - eine sogenannte Hosentaschenknipse.... die bei Nacht schöne dunkle Fotos macht ;-). Seitdem ich eine Spiegelreflex habe, hege ich allerdings diesen kleinen Wunsch viele der besuchten Städte erneut aufzusuchen - Frankfurt war eine dieser Städte ...

Warum eigentlich?! Was ist an Frankfurt am Main so besonders?! Nun, ich denke, dass fast jeder, der selbst schon in Frankfurt war, eine eigene Antwort haben wird, allerdings wohl nur, wenn man sich auch auf die Stadt einlassen kann ...

Allgemein weißt Frankfurt am Main (auch FFM oder Mainhattan genannt) als einzige Stadt in Deutschland eine richtige Skyline auf. Mehr als 30 Gebäude erreichen eine strukturelle Höhe über 100 Meter, darunter 14 der 15 Wolkenkratzer Deutschlands. In Europa stehen nur in Moskau, London und der Bürostadt La Défense bei Paris mehr Wolkenkratzer über 150 Meter Höhe als in Frankfurt. Und doch findet man in Frankfurt auch Fachwerkhäuser!
Und so kann man auch in Frankfurt schlendern, als sei man in Kassel ... oder doch nur in Arolsen.
Je nachdem wo man ist, vergisst man ganz schnell, dass man in Frankfurt ist, so wie am "Römer".  Mit den ganzen Fachwerkhäusern und weit und breit kein Hochhaus zu sehen. (Diesen Platz habe ich dieses Mal leider zeitlich nicht geschafft aufzusuchen - nächstes Mal ;-) ) Und das obwohl diese Baustile eigentlich "nah" beieinander sind.
Denn diese Kontraste, dass was man als Besucher von Frankfurt faszinierend findet, befindet sich in einem kleinen Radius. Die ganzen Strecken von einer Sehenswürdigkeit zur anderen kann man zu Fuß mit Leichtigkeit zurücklegen, aber auch die U-Bahn ist bequem und schnell zu erreichen.

Ich selbst habe schon einige große Städte gesehen - Prag, Köln, Wiesbaden, Barcelona, México City - aber auch viele andere "kleinere" Städte ... und hab auf dem Dorf gelebt. Natürlich hat jede Stadt - jedes Dorf etwas besonders ...
Frankfurt überrascht und fasziniert einen mit seinem "Mainhatten"-Zauber, am Tage aber vor allem in der Nacht ;-) Ein paar schöne Ecken aus Frankfurt möchte ich euch in diesem und in den kommenden Blog-Einträgen zeigen und wer weiß, vielleicht mach ich euch damit neugierig auf Frankfurt?! Setzt euch ins Auto - oder nehmt die Bahn und schaut euch diese schöne Stadt mal an und entdeckt die Kontraste der Stadt selbst ...


Da bei uns in Waldeck-Frankenberg der "Egon" Schnee gebracht hatte, kam es dazu, dass die Technik bei der Bahn versagte und einige Schranken wohl nicht funktionierten. Das hatte zur Folge, dass wir in Kassel mit einer halben Stunde Verspätung ankamen, unseren Anschlusszug nicht bekamen und so den nächsten Zug, der aber bereits abfahrtbereit stand, nehmen mussten. Die Fahrt dauerte allerdings keine 2 Stunden, wie unsere planmäßige Fahrt, sondern 2:30 Stunden. Somit hatten wir eine ganze Stunde weniger Zeit in Frankfurt. Das machte sich daran bemerkbar, dass wir einige Plätze nicht vor Sonnenuntergang erreichen konnten. Nach Sonnenuntergang war auch kaum Zeit und die Kraft auch nicht mehr vorhanden, aber warum berichte ich euch dann in den kommenden Blog-Eintrag.

Aus diesem Grund habe ich eigentlich doch nicht so viele Fotos gemacht... aber das werdet ihr sicherlich auch selbst sehen ;-)





Als erstes Ziel stand der Tower 185, den wir auch zu Fuß sehr schnell erreichten, auf dem Plan. Das Problem war allerdings, das ich mit einem "normalen" Objektiv und einer einzelnen Aufnahme ein solchen Gebäudekomplex nicht vernünftig fotografieren konnte. Auch wenn ich ein Stativ dabei hatte, wollte ich nicht lange herum probieren, da wir so viele Dinge sehen wollten ... Blöderweise hatten wir den Tower 185 auch nur von hinten gesehen.


Der Tower 185 ist ein Wolkenkratzer im Stadtteil Gallus von Frankfurt am Main in der Nähe der Frankfurter Messe und angrenzend an das Neubaugebiet Europaviertel. Die Bezeichnung Tower 185 stammt bereits aus einer frühen Planungsphase und bezog sich auf die Höhe von 185 Metern, die zunächst für das Hochhaus vorgesehen war. Obwohl man die Gebäudehöhe schließlich auf 200 Meter erhöhte, wurde der Name nicht geändert. Damit ist der Tower 185 zusammen mit dem Main Tower das vierthöchste Hochhaus in Deutschland.

Quelle und weitere Infos: Wikipedia









Das Problem mit der Brennweite hatte ich eigentlich bei fast jedem Motiv, weswegen ich den Tipp geben kann, falls ihr auch mal nach Frankfurt zum fotografieren wollt, packt euch eure kleinste Brennweite ein. Am besten (Ultra)Weitwinkel oder sogar Fisheye. Mit solchen Linsen macht das Fotografieren in so einer Stadt dann auch mehr Freude ;-)

Das zweite Problem, das man beim Fotografieren haben kann ist die richtige Perspektive zu wählen.
Den wohl größten Fehler, den man machen kann ist schon in der Kamera einen Beschnitt wählen, da es mal vorkommen kann, dass man doch digital mehr Ausrichten muss und dann dabei einfach viel zu viel Beschnitt hat. Und manche Ausrichtungsfehler lassen sich nicht mehr korrigieren....

So wie beim Foto unten. Wie man erkennen kann, habe ich versucht die Statue gerade zu fotografieren und auszurichten, ich denke auch, dass mir das ganz gut gelungen ist, allerdings habe ich zum Fotografieren dieser Statue einen ungünstigen Winkel gewählt, so dass Hochhaus im Hintergrund total schief aussieht. Hätte ich einen weiteren Bildschnitt gewählt und eine andere Perspektive könnte man sicherlich etwas gerader rücken, aber so geht nichts ...


Der Hammering Man ist ein Kunstwerk des US-amerikanischen Künstlers Jonathan Borofsky in verschiedenen Städten der Welt. Es stellt die bewegliche Silhouette eines Arbeiters dar, der einen Hammer gegen ein symbolisches Werkstück bewegt. Die Bewegung des Hammers selbst ist motorgetrieben, so dass keine schnelle Hämmerbewegung entsteht, sondern der Hammer genauso langsam gegen das Werkstück bewegt wird, wie er gehoben wird.

Das Kunstwerk gilt als Symbol für die Arbeit, die Tat und auch als Symbol für die Solidarität mit allen Menschen, die arbeiten. Die Skulptur steht in verschiedenen Versionen in einigen Großstädten der Welt. In Frankfurt am Main steht die circa 21 Meter hohe und 32 Tonnen schwere bewegliche Skulptur seit 1991 vor dem Messeturm.

Quelle und weitere Infos: Wikipedia






So oder so entsteht beim Fotografieren von solchen Gebäuden eine optische Verzerrung, die kann man nur digital korrigieren. Manche nutzen dafür die Objektivkorrektur. Es gibt aber auch Programme die sich wohl auf solche Dinge spezialisiert haben, ich hatte früher auch so ein kleines "Tool". Meine Aufnahmen aus Frankfurt habe ich allerdings selbst versucht zu entzerren.
Das ist mir natürlich nicht immer gut gelungen, je nachdem von welchem Winkel ich fotografiert habe.


Der Messeturm (Eigenschreibweise: MesseTurm) ist ein Wolkenkratzer im Westend von Frankfurt am Main. Mit einer Höhe von 256,5 Metern gehört er zu den höchsten Hochhäusern der Stadt und war bei seiner Fertigstellung 1991 das höchste Gebäude in Europa. Diesen Titel musste der Messeturm 1997 an den Frankfurter Commerzbank Tower abgeben, der jedoch seit 2004 von höheren Wolkenkratzern übertroffen wird. Der Messeturm ist neben dem Opernturm und dem The Squaire, beide ebenfalls in Frankfurt, und dem Schneefernerhaus auf der Zugspitze eines von vier Gebäuden in Deutschland mit einer eigenen Postleitzahl („60308“). Der Messeturm ist für Besucher nicht zugänglich und hat auch keine Aussichtsplattform.

Quelle und weitere Informationen: Wikipedia




Und so mancher Entzerrungsversuch sah nicht desto trotz falsch für mich aus.






Ludwig-Erhard-Anlage mit Blick auf den Messeturm und Hammering Man



Welche weitere Vögel ich neben den Nilgänsen und Stockenten ich in dieser kleinen, aber recht schönen Grünanlage, sehen und fotografieren konnte zeige ich euch demnächst.

^ Aufgenommen mit dem Lumia 930 (Handy


Modell am Naturmuseum Senckenberg; die Haltung entspricht den aktuellen Erkenntnissen. Das Senckenberg Naturmuseum in Frankfurt am Main ist (neben dem Berliner Museum für Naturkunde) das größte Naturkundemuseum in Deutschland mit Exponaten aus den Bereichen Biologie und Geologie.






Der U-Bahnhof Bockenheimer Warte ist eine bedeutende Umsteigestation im Westen der Frankfurter Innenstadt.







Mit der U-Bahn ging es dann zum Opernplatz




Irgendwo in der Nähe vom Opernplatz sollte die mexikanische Botschaft sein, wo ich eigentlich mir auch ein paar Informationen holen wollte, allerdings sind wir wohl schön sauber daran vorbei gegangen als wir auf den Weg zu Alnatura waren, wo ich mir übrigens einen Russischen-Zupfkuchen geholt habe, der mit Bio-Vollkornmehl gebacken wurde und wirklich der beste Kuchen war den ich gegessen habe. Hmmmmmm ein Traum von Kuchen, und nicht zu süß ;-)







Die Alte Oper am Opernplatz in Frankfurt am Main ist ein ehemaliges Opernhaus das heute nur noch als Konzert- und Veranstaltungshaus genutzt wird. Der holzgetäfelte Große Saal fasst ca. 2500 Zuschauer. Daneben gibt es den Mozart-Saal mit ca. 700 Sitzplätzen, der für Kammermusik genutzt wird, und eine Reihe kleinerer Säle für Kongresszwecke.

Das Gebäude wurde von dem Berliner Architekten Richard Lucae im Stil der Neorenaissance entworfen und 1877 von Albrecht Becker und Edgar Giesenberg fertiggestellt. 1880 wurde das von der Stadt Frankfurt finanzierte Gebäude, dessen Baukosten zwanzig Millionen Mark betrugen, mit Mozarts Oper "Don Giovanni" eröffnet. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Opernhaus durch einen Luftangriff 1944 stark zerstört und sollte nach dem Willen des Magistrats durch einen modernen Verwaltungsbau ersetzt werden. 15 Millionen D-Mark an Spenden kamen durch die Bürgerinitiative "Aktionsgemeinschaft Opernhaus Frankfurt am Main e. V.“ für den Wiederaufbau in den 70er Jahren. Der Posten „Elektroakustik“ belief sich beim Wiederaufbau dabei auf 2,8 Millionen D-Mark. 1981 wurde die Alte Oper im Beisein des damaligen Bundespräsidenten Karl Carstens mit Gustav Mahlers 8. Sinfonie feierlich wiedereröffnet.

Quelle und weitere Informationen: Wikipedia




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