Sonntag, 12. Oktober 2014

Erlebnis Zoo Hannover - Teil XII

Unter der Nummer 24 sind die Faultiere zu finden, dieses war seinem Namen etwas gerecht und hang tatsächlich nur herum. Ich habe vom Faultier nicht so viele Fotos gemacht, da ich die Umgebung nicht ansprechend fand noch dazu hatte ich zu starke Reflektionen gehabt.

Da ich den Eintrag heute mal kürzer halten möchte, gibt es nur wenige Wikipedia Einträge, versprochen ;-)


 
Die Faultiere (Folivora, auch Phyllophaga oder Tardigrada) bilden eine Unterordnung der zahnarmen Säugetiere (Pilosa) und sind mit den Ameisenbären und den Gürteltieren verwandt (Nebengelenktiere). Es sind sechs rezente Arten bekannt, die sich auf die beiden Gattungen der Zweifinger-Faultiere (Choloepus) und der Dreifinger-Faultiere (Bradypus) verteilen. Bei diesen heute lebenden Arten handelt es sich um eher kleine Tiere der Unterordnung, die durchschnittlich 50 cm lang und etwa 5 kg schwer werden.
 
Die Faultiere sind hauptsächlich im zentralen und nördlichen Südamerika und in Teilen Mittelamerikas und auf einigen Inseln der Karibik verbreitet. Sie bewohnen tropische Regenwälder des Flachlands und Bergwälder, selten nutzen sie offenere Landschaften. Höheren Lagen über 2400 m werden nur gelegentlich aufgesucht. Beide heutigen Gattungen tolerieren keine kühleren Temperaturen. Aufgrund des fehlenden Unterfells sind die Zweifinger-Faultiere aber stärker für Kälte empfindlich und besitzen eine höhere Thermoneutralität (24 °C) als die Dreifinger-Faultiere (18 °C). Allerdings ist das Fell der Zweifinger-Faultiere in höheren Lagen deutlich dichter.


Quelle und weitere Informationen: Wikipedia


 
^ Hier könnt ihr die ganzen Reflektionen sehen ... aber spannender zu sehen ist, dass das Faultier sich in Bewegung setzte. Langsam aber sehr ziel sicher schlang es sich nach oben. Was es dort wollte war aber ziemlich rätselhaft, da dort kein "Baum" in der Nähe war und das hoch klettern irgendwie auch keinen Sinn ergab ... Aufgrund des Tempos haben wir nicht dabei zugesehen wie es weiter kletterte oder das "Ziel" erreichte ... Faultiere bewegen sich wirklich langsam :-) Würde glatt darauf tippen, dass sie einfach nichts sehen ;-)
 
 
 
 
Die Gibbons (Nummer 25) waren draußen vorzufinden. Sie genossen nicht nur das schöne Wetter sondern beobachteten die Besucher sehr genau.
 

Die Gibbons (Hylobatidae) bilden eine Familie baumbewohnender Primaten aus Südostasien. Sie sind die Schwestergruppe der (Großen) Menschenaffen (Hominidae) und werden dementsprechend auch als Kleine Menschenaffen bezeichnet. Es werden rund 15 Arten unterschieden.
Der Name Hylobates bedeutet wörtlich „Waldgänger“.
 
Gibbons sind tagaktive Waldbewohner, die mit ihren langen Armen und den weit unten ansetzenden Daumen perfekt an die hangelnde Lebensweise angepasst sind. Sie schwingen durch die Bäume und können mit einem einzigen Schwung 3 m zurücklegen. Auf dem Boden bewegen sie sich zweibeinig voran (Bipedie), wobei sie die Arme aus Balancegründen hoch in die Luft strecken.
 
Gibbons kommen in Südostasien vor, ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Nordostindien, Myanmar und Südchina über Indochina und die Malaiische Halbinsel bis zu den indonesischen Inseln Borneo und Java. In früheren Zeiten waren Gibbons weiter verbreitet, noch in der ersten Hälfte des 2. Jahrtausends fand man sie beispielsweise in einem Großteil Chinas. Ihr Verbreitungsgebiet sind in erster Linie Regenwälder, manchmal kommen sie auch in Gebirgswäldern bis 1800 m Höhe vor.


 

Gibbons leben monogam. Ein Paar und sein Nachwuchs leben in einem Revier, das sie gegen Eindringlinge verteidigen. Gelegentlich findet man auch Einzeltiere, meist junge Erwachsene, die ihre Familie verlassen mussten. Auf der Suche nach einem eigenen Partner verlassen Jungtiere ihre Eltern oder werden von diesen mit Gewalt verjagt. Die Suche nach einem geeigneten Partner kann sich über mehrere Jahre hinziehen. Bei manchen Arten unterstützen die Eltern ihren Nachwuchs, indem sie ein freies Gebiet für ihn „reservieren“.
Gibbons sind streng territorial, das Revier eines Paares ist zwischen 25 und 50 ha groß. Es kommt selten zu Kämpfen mit Eindringlingen, vielmehr versuchen sie, ihr Territorium durch Schreie oder Drohgebärden (Hüpfen oder Abbrechen von Ästen) zu verteidigen. Sie kennen überhaupt ein großes Lautrepertoire, das von den Männchen, manchmal auch im Duett mit Weibchen, vorgetragen wird und verstärkt durch den Kehlsack zu einem eindrucksvollen Konzert wird.
 
Quelle und weitere Informationen: Wikipedia

 
 

Das untere und letzte Foto habe ich bewusst etwas "extremer" bearbeitet.
Das Fell des Gibbons war auf der linken Seite extrem überstrahlt und überbelichtet, das hatte mir nicht nur nicht gefallen sondern enorm geärgert, da mir die Pose des Gibbons so sehr gefallen hatte. Zwar konnte ich viel der Überstrahlung herausnehmen, aber so wirklich zusagen wollte es mir nicht, weswegen ich dann ein wenig experimentiert habe.
Das Foto wurde zunächst in schwarz/weiß umgewandelt, dann habe ich einen Sonnenstrahlen/Blendfleck-Foto drüber gelegt, so dass es mit der Überstrahlung passte, ein Hauch Blau hinzugefügt und eine wenig Körnung eingefügt. Das was ihr vielleicht als Rauschen wahrnimmt, ist diese Körnung ;-) Hört sich vielleicht für einige nach viel zu viel Aufwand für ein Foto das letztendlich immer noch überstrahlt ist, aber das ganze hat zeitlich weniger gedauert, als diesen Absatz zu schreiben ;-)
 



Im nächsten Beitrag wird es um Gorillas gehen ;-)




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