Samstag, 2. Dezember 2017

Weihnachtsmarkt Impressionen aus Bad Arolsen


 








Leider war die Rückseite der Kirche nicht ganz so Fotogen ... obwohl ja dort der Brunnen auch schön Geschmückt wurde ...















Viele denken ja immer wieder, dass ich alle meine Fotos stundenlang bearbeiten würde, dabei trifft dies eigentlich nur auf wenige Fotos zu und die sind meist eher im Bereich des "Composings" angesiedelt...

Natürlich habe ich auch meine Fotos vom Weihnachtsmarkt bearbeitet, so ist es nicht ...
Was habe ich eigentlich bearbeitet?

Nun, da ich mit einer Spiegelreflexkamera fotografiere und die Fotografie etwas "ernster" betreibe, fotografiere ich nicht im JPG Format, was die meisten von ihren Smartphones oder DigiCams kennen, sondern im sogenannten RAW-Format. Dieses Format ist ein "Roh"-Format das wesentlich mehr Bildinformationen abspeichern kann, als das einfache JPG.

In diesem Format und in der Kamera-RAW Bearbeitung habe ich die Möglichkeit Fotos die beispielsweise zu dunkel geworden sind aufzuhellen, ohne das das Bild viel an Qualität verliert ... Was sonst im JPG passieren würde. Oder z.B. einen Weißabgleich zu machen um z.B. den blauen Schnee wieder weiß zu färben Zwar kann man JPG Bilder auch gut bearbeiten, aber bei weiten nicht so sehr, wie im RAW.

Die Bearbeitung im RAW-Format ist die Basis Bearbeitung bei jedem Foto und ist etwa mit der Nachbearbeitung in einer Dunkelkammer zu vergleichen. Denn anders als viele immer annehmen wurde "früher" auch schon viel bearbeitet ... Professionelle Analogfotografen konnten damals auch schon "Lensflares" und Co. in die Fotos reinzaubern Und auch sonst konnten die Profis allerhand machen ... Deswegen kann man die digitale "RAW-Bearbeitung" heutzutage nicht ganz als eine Bearbeitung zählen, da zu dieser Art und Weise zu fotografieren (im RAW Modus) die Bearbeitung ja dazu gehört, sonst hat man ja kein Bild

Bei mir sieht die RAW-Bearbeitung meist so aus, dass ich ein Bild bearbeite ... Weißabgleich korrigiere, hier und da an den Lichtern schraube und drehe ... Um zum Beispiel eine überstrahlte Laterne wieder schön aussehen zu lassen ... oder die dunklen Bereiche aufhelle und den Dynamikumfang erhöhe damit die Farben satter und lebhafter aussehen usw. ... Die ganzen Einstellungen speichere ich ab und wende sie dann auf alle Fotos der gleichen Szenerie/Position an. Mit einem Klick sind dann alle Fotos auf die gleiche Weise bearbeitet ...
Dann werden die Fotos in das JPG Format umgewandelt (ein Klick) und dann erfolgt die eigentliche Bearbeitung ...

In diesem Fall sah das so aus, dass ich über das fertige RAW-Bild eine "Textur" (einen Effekt wie z.B. bei Instagram) über das Foto gelegt habe und ein kleines bisschen angepasst habe ... Diese Textur sorgt für einen Nachtbläulichen Himmel und einen Schneeeffekt.
Da ich mit einem Fisheye Objektiv fotografiert habe, der es mir ermöglicht mehr auf ein Foto drauf zu bekommen aber zeitgleich eine Verzerrung reinbringt musste ich einige (nicht alle) Bilder entzerren ...

Alles im allem habe ich höchsten 5 Minuten pro Bild benötigt also von der RAW Bearbeitung bis zum Foto das ihr dann fertig seht...




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