Samstag, 11. Juli 2015

St. Blasius Kirche

Die evangelisch-lutherische St. Blasius Kirche ist ein denkmalgeschütztes Kirchengebäude in Hannoversch Münden, einer Stadt im Landkreis Göttingen (Niedersachsen).
Hann. Münden, wie die Stadt in der Kurzform genannt wird (oder auch nur "Münden"), gehört schon seit Kindesalter zu meinen persönlichen Lieblingsstädten in Deutschland, weil ich mit dieser Stadt sehr viele positive Erinnerungen verbinde, aber darüber werde ich euch sicherlich in den kommenden Blog-Einträgen noch etwas mehr berichten.

Heute soll es sich nur um die St. Balsius Kirche drehen.
Aber vorher noch ganz kurz zu den Aufnahmen. Alle Fotos wurden mit der Pentax K-5 und dem Kit-Objektiv aufgenommen. Da ich kein Stativ dabei hatte, habe ich Freihand fotografiert - ohne Blitz - und dementsprechend eine sehr hohe ISO genutzt, wodurch auf einigen Fotos deutliches Rauschen erkennbar ist! Zusätzlich fiel es mir sehr schwer in der Kirche "gerade" zu stehen um die Fotos dementsprechend gerade zu fotografieren. Ich musste alle hier gezeigten Fotos nachträglich ausrichten, auf Verrzungen habe ich dabei verzichtet. Da ich auch nicht immer mittig stand sind auch so schon Verzerrungen vorhanden ... Daher, definitiv nicht meine besten Fotos, aber sie sollen euch ja nur einen Eindruck dieser schönen Kirche wiedergeben :-)

Viel Spaß beim schauen,
wünsch euch jetzt schon weiterhin ein schönes Wochenende,
bis bald!


 
Ebenfalls konnte ich die Kirche von außen aufgrund mangelndes Fisheye-Objektivs kein Foto machen, das die Kirche komplett zeigt. Dieser Standort war für meine Linse am besten geeignet.
 
 

 
 
Die dreischiffige, gotische Hallenkirche steht inmitten der Altstadt, umgeben von historischen Häusern. Grabungen in den Jahren 1972 bis 1973 belegen drei Vorgängerkirchen. Um 1000 stand hier eine Kapelle auf einem fast quadratischen Grundriss, sie wurde um 1150 mit einem romanischen Bau nach Westen erweitert. Von 1180 bis 1190 wurde eine Erweiterung zur romanischen Basilika vorgenommen, diese brannte später ab.
 
 
 
 
 
Auf den Grundmauern der romanischen Kirche wurde in drei Bauabschnitten das heutige Gebäude errichtet. In der Zeit von 1260 bis 1280 errichtete man das erste Joch und den Chor, eine Trennwand diente als vorläufiger Abschluss nach Westen. Nach einer links neben dem Südportal befindlichen Inschrift erfolgte die Fertigstellung des zweiten Bauabschnittes von 1487 bis 1519 mit dem Anbau einer Sakristei und dem Unterbau des Turmes. In dieser Zeit wurde auch das Schiff vollendet.
Über dem Aufgang des Turmes ist die Jahreszahl 1488 erhalten. Er ist achteckig, 58 Meter hoch, in das Gebäude einbezogen und mit einer Welschen Haube bekrönt. Das Satteldach überragt er nur wenig.
 
 
 
 
Die 46 Meter lange und 23 Meter breite Kirche ist seit 1540 evangelisch. Etwa 900 Personen finden hier Platz. Die Emporen und neues Gestühl wurden ab 1704 eingebaut. Beim Hochwasser im Jahr 1799 brachen etliche der Grüfte ein, worauf der Einbau eines Fußbodens aus Dielen erfolgte. Von 1881 bis 1897 fanden umfangreichende Sanierungsmaßnahmen statt; die mittelalterlichen Fenster wurden ersetzt und der Fußboden erneuert. Im neuen Anbau an der Nordseitseite des Chores wurde eine Heizung eingebaut. Die Empore an der Südseite wurde 1939 abgebrochen. Seit dem Abbruch der nördlichen Empore im Jahr 1958 hat das Gebäude wieder den Charakter einer gotischen Hallenkirche.
 
 
 
 
Bei den Umbaumaßnahmen von 1972 bis 1976 wurde durch die Aufgabe des Mittelganges eine neue Raumkonzeption geschaffen, der Altar kam in die Mitte, die Kirchenbänke wurden abgebaut und durch bewegliches Gestühl ersetzt. Das Taufbecken kam in die nördliche Seitenkapelle. Die neuen Fenster gestaltete Gerhard Hausmann aus Hamburg, Eine Mahnkapelle und eine Taufkapelle fanden ihren Platz.
 
 
 
 
Die Orgel der St.-Blasius-Kirche wurde 1977 von Orgelbaumeister Johannes Klais aus Bonn als Opus 1519 hinter dem historischen Gehäuse gefertigt. Sie besitzt 40 klingende Register auf drei Manualen und Pedal. Das Instrument verfügt über 2806 Pfeifen, davon 300 aus Holz und 2506 aus Zinn, sowie 39 Glocken.
Quelle: Wikipedia
 

 









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