Freitag, 2. August 2013

Höckerschwan und Haubentaucher

Hallo meine Lieben,
ich hoffe, dass ihr das Wetter genauso genießt wie ich es mache ;-)
Eigentlich wollte ich euch schon längst die restlichen Fotos vom Twistesee gezeigt haben, aber ich kam bisher nicht dazu und nun muss ich mich ran halten, weil ich schon wieder massig Bildmaterial gesammelt habe und bald habe ich auch genug Filmmaterial ;-)

Aber hier erst mal die ein paar weitere Vogelaufnahmen.



 
Bildhübscher Höckerschwan  (Cygnus olor)

 
 
 
Und die angekündigte "Besonderheit" -
der Haubentaucher (Podiceps cristatus)
 
Leider war es mir nicht möglich den Haubentaucher aus der nähe zu fotografieren, auch nicht aus Augenhöhe. Die Vögel trieben auf dem Wasser und nur ganz selten hoben sie ihren Kopf, so dass man sie auch ein wenig besser sehen konnte. Da ich aber bisher auch nur den Haubentaucher von Dokumentationsfilmen oder anderen Fotos her kannte, bin ich über diese Fotos dennoch froh.
Wie ein neuer Vogel in meiner Sammlung ;-)
 
 
 
 
Der Haubentaucher (Podiceps cristatus) ist eine Vogelart aus der Familie der Lappentaucher (Podicipedidae) und  war in Deutschland und Österreich Vogel des Jahres 2001.. Der etwa stockentengroße Haubentaucher (ca. 46 bis 51 cm lang mit einer Flügelspannweite von 59 bis 73 cm) brütet auf Süßwasserseen und größeren Teichen mit röhrichtbewachsenen Ufern.
 
Haubentaucher zählen zu den tagaktiven Vögeln. Sie suchen nur während der hellen Tageszeit nach Nahrung. Während der Balzzeit sind ihre Stimmen jedoch auch nachts zu hören. Sie ruhen und schlafen auf dem Wasser. Nur während der Fortpflanzungszeit nutzen sie zum Ruhen auch gelegentlich zeitweilige Nestplattformen oder die nach dem Schlüpfen der Jungen freigewordenen Nester. Sie erheben sich nach einem kurzen Startlauf aus dem Wasser. Der Flug ist schnell mit raschem Flügelschlag. Sie strecken während des Fluges die Füße nach hinten und den Hals nach vorne. Im Flug sind die weißen Armschwingen gut erkennbar.
Sie schwimmen häufig mitten auf Seen und verschwinden immer wieder zu bis zu einer Minute dauernden und 5 bis 20 Meter tiefen Tauchgängen.
 
 
Der Schutz des Haubentauchers war im 19. Jahrhundert das Gründungsziel einer britischen Tierschutzvereinigung, aus der später die Royal Society for the Protection of Birds (RSPB) hervorging. Haubentaucherbälge, besonders das dichte, seidige Gefieder von Brust und Bauch, wurden damals sehr häufig in der Modeindustrie verarbeitet. Modisten stellten aus den pelzähnlichen Stücken Kragen, Hüte und Muffs her. Aufgrund der Schutzbemühungen der RSPB konnte die Art in Großbritannien erhalten werden.
Da Fische seine Hauptnahrungsquelle darstellen, wurde der Haubentaucher seit je her verfolgt. Die größte Bedrohung geht durch Sportangler sowie Badegäste und Wassersportler aus, die immer häufiger kleine Gewässer und deren Uferzonen aufsuchen, weshalb der Vogel, trotz des gesetzlichen Naturschutzes, immer seltener wird.
„Haubentaucher“ ist im Bayrischen eine oftmals scherzhafte Beleidigung. Durch das häufige Vorkommen der Vögel wird mit dieser Bezeichnung ein gewisser Grad an Ungehörigkeit suggeriert.
 
 Quelle und weitere Informationen: Wikipedia


 
 
 

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