Mittwoch, 26. November 2014

Unsortiertes XIII

Heute zeige ich euch mal wieder von allem etwas ;-)


 
Zunächst erstmal ein paar Fotos von der Location vom letzten Fotoshooting.
 
Da mich privat etliche Nachrichten erreicht haben wie ich nur das Feuer legen konnte, will ich zu dem Lagerfeuerfoto das Vorher/Nachher-Foto zeigen, damit auch die letzten Zweifel beseitigt werden können :-) Eigentlich sollte es aber klar sein, dass ich niemals an einem nicht dafür vorgesehenen Platz mitten im Wald ein Feuer legen würde ... Aber es freut mich, dass das Foto dann für die meisten doch so echt rüber kam ;-)
 


 
 
Auch muss ich gestehen, dass die Location so schon gegeben war. Wir haben keine Stöcke zusammen gesucht und sie so aufgebaut. Manchmal hat man einfach mal Glück ;-)
 
 
 
 
Hier noch mal das Feuer ^_^
 
 
 
 



^
Und auch bei diesem Foto einer Kiefer konnte ich nicht alles so sein lassen wie es war ...
Da ich etwas doof stand, habe ich die Kiefer etwas ausgerichtet und noch zusätzliche Sonnenstrahlen hinzugefügt um sie "ins rechte Licht" zu rücken. So habe ich es nun endlich geschafft die letzten "Tutorials" die ich schon seit Ewigkeiten ausprobieren wollte zu machen: künstlichen Nebel hinzufügen ; Sonnenstrahlen verstärken oder hinzufügen. Der Nebel macht mir noch etwas Probleme, aber die Sonnenstrahlen sind im Prinzip sehr einfach. Da muss ich nun aufpassen, dass ich damit sparsam umgehe und die nächsten Fotos nur mit dem Effekt versehen sind :-D







Was die Bildbearbeitung angeht habe ich mich kürzlich auch in einem anderen Bereich getraut.
Die Retusche von Baby-Fotos. Babyfotografie ist in den letzten Jahren zu einen enormen Trend geworden, die meisten Fotos ähneln sich sehr und die meisten Fotografen bzw. Fotografinnen spielen sich auf, als hätten sie das Rad neu erfunden, so jedenfalls oftmals mein persönlicher Eindruck.

Meine Meinung beruht dabei nicht auf einen oder zwei Fotografen, sondern auch das was ich in der "Fachpresse" zu lesen bekomme oder was man nun mal eben so in Foren sieht und liest. Es sollte sie also bitte keiner persönlich angesprochen fühlen.

Dabei hat es Anne Geddes schon vor Jahren vorgemacht und ich würde glatt behaupten, dass sie die erste Fotografin in dem Bereich war, die richtig Fuß gefasst hat. Natürlich kennt man von ihr eher die "extremeren" Motive wo sie Babys in Blumentöpfe steckt oder ähnliches. Aber sie hat natürlich auch normale Fotografien gemacht, die sich von den Babyfotografen aus der Stadt kaum noch unterscheiden. Auch wenn die meisten Fotografen sagen, dass sie individuelle Fotos machen, ist es leider doch irgendwie der gleiche Einheitsbrei. Baby "schön" in eine Decke eingewickelt, die kuscheligste die man sich nur denken kann, Blümchenschleifen hier und nicht vergessen die Farbgestaltung darf natürlich nur in Pastelltönen sein. Ein wenig wie ein HighKey oder Crossover Effekt. Hautglättung hier und wenig schärfe - dann ist es perfekt.
Versteht mich nicht falsch, ich finde diese Fotos auch sehr toll! :-)
Aber ich finde das individuelle geht irgendwie doch verloren, als außenstehende sieht man nicht immer, dass es immer unterschiedliche Babys sind - die unterschiede sind so minimal ... Das ist bei einem Baby normal, natürlich, aber man könnte die Unterschiede in den Fotos irgendwie aufgreifen, ein "Set" /Pose / Decke nicht immer und immer wieder verwenden und sich wirklich mal was neues einfallen lassen... Auch wenn die meisten Babyfotografen zu den Kunden nach Hause fahren, wirkt es manchmal bei einigen wie "Studio-Einheitsbrei", kontrollierte Arbeitsschritte, Standard kaum etwas neues. Das vermisse ich in dem Bereich der Babyfotografie die aktuell so im Trend ist wirklich sehr. Weswegen ich dann Anne Geddes dann doch bevorzuge als andere Fotografen aus dem Bereich Babyfotografie. Auch wenn ihr Fotos manchmal sehr extrem sind lässt sie sich tatsächlich immer wieder was neues einfallen, kaum ein Baby gleicht dem anderen (jedenfalls vom Set her).

Hier mal mein bearbeitetes Foto im gleichen Standard-Babyfoto-Look ;-)





Da ich aber dem Motiv kein Haarband anbringen konnte, weil ich es ja auch nicht fotografiert habe, habe ich der kleinen "Larissa" digital ein Haarband angebracht. Die allgemeine Bearbeitung - von den Farben her - gefällt mir persönlich doch sehr gut. Das Haarband empfinde ich dagegen selbst als zu künstlich.

Bevor ich aber das bearbeitet Foto hochgeladen hatte (habe es bereits auf Facebook gezeigt), hatte ich bei einigen Freunden den Test gemacht und nachgefragt, ob ihnen irgendwas merkwürdiges auffallen würde oder irgendwas künstlich aussieht. Niemanden fiel das Haarband negativ auf, daher denke ich, dass ich einfach durch die Bearbeitung so extrem darauf fixiert bin, dass es mir so negativ auffällt. Meine befragten waren übrigens keine "Fotografen" oder "Photoshopper" sondern quasi die "Zielgruppe".

Inzwischen denke ich doch, dass die Meinung von "Kollegen" nicht immer über allen anderen Meinung stehen sollte, sondern man auch auf die "Zielgruppe" hören sollte... Es ist klar, dass einem geübten Auge viel mehr auffällt und Fehler entlarven kann als die Freundin, die Oma oder der Nachbar :-) Und bei einigen Motiven (nicht bei allen) muss man vielleicht doch noch mal überdenken welche Meinung mehr Wert hat ... Ich habe dieses Denken noch nicht ganz verinnerlicht, aber ich überdenke inzwischen doch das Ein oder Andere. Gerne könnt ihr mir zu diesem Thema eure Meinungen schreiben ;-)







Auch habe ich neulich wieder ganz alte Fotos herausgekramt ... Aus meinem ersten TFP -Shooting aus dem Jahr 2010 - damals noch mit der Pentax *ist DL. Und einem Foto habe ich den "2014" Look verpasst :-D Eigentlich hatte ich an dem Tag nur keine Lust gehabt nach einem Stockfoto zu suchen ;-) Aber es ist dennoch immer wieder spannend zu sehen wie sich der Geschmack verändert und welche neue Ideen man bekommt.

Hier noch mal ein kleiner Überblick von meinem ersten TFP-Shooting.




Und hier ein Foto im 2014 Look
 
 
 
Was ist anders als die Fotos von 2010? Nun, ich konnte die Hautglättung viel präziser machen, so dass die Haut nun glatt wirkt, aber dennoch nicht zu "matschig" und man noch Details erkennt (in der Auflösung fällt es sicherlich nicht so stark auf). Ich habe dem Häuschen einen Anstrich verpasst. Früher hätte ich alles weggestempelt, heute arbeite ich viel mehr mit einem Pinsel, da die Retusche in solchen Fällen auch viel schneller geht. Und mein Farblicher Geschmack hat sich etwas verändert.


 




Zum zeichnen bin ich die Tage dann auch wieder gekommen.
Ich habe auch endlich ein Programm für meine Webcam, die es mir ermöglicht wirklich lange Videoaufnahmen aufzuzeichnen. Auch habe ich es dank USB-Kabelverlängerung geschafft einen besseren Blickwinkel auf mein Blatt wählen zu können. Noch dazu habe ich mich dazu durchgerungen von meiner fertigen Zeichnung nicht nur ein Scann-Bild zu zeigen sondern ich habe auch ein Foto mit meiner DSLR gemacht.

Wie ihr wisst, finde ich das eingescannte Bild oftmals nicht so gut, weil es zu viele Details zeigt, die man so in echt gar nicht sieht oder wahrnimmt und meine Handykamera ist zu schlecht ... Die Unterschiede fielen mir bei dem Gorilla so extrem auf, dass ich deswegen ein Foto mit der DSLR gemacht habe.

Das Foto ist scharf, mit einem korrekten Weißabgleich und unverfälschten Farben und zeigt genauso viele Details als würde man das Bild in die Hand nehmen oder einem normalen Abstand betrachten.


 
Hier das eingescannte Bild.
 




So und zum Schluss das "Speed-Drawing" Video :-)
Insgesamt habe ich fast zwei Stunden für die Zeichnung gebraucht. Eigentlich hatte ich die Zeichnung an einem Tag schon fertig. Die erste Version war ohne Kopffell-Details, ich war etwas unsicher diese Details zu zeichnen und wollte ursprünglich die Zeichnung auch so belassen. Am nächsten Tag entschied ich mich dann doch noch mal die Details einzuzeichnen.
Bisher fand ich den Gorilla am schwierigsten. Er gefällt mir selbst besser als das Erdmännchen und den Flamingo kommt aber leider für mich nicht an das Flusspferd dran.
Was meint ihr?






Falls ihr das Video hier nicht seht. >>>Hier<<< geht es zu Youtube.

 

1 Kommentar: