Dienstag, 23. Dezember 2014

Feliz Navidad!

 
 
Bevor ich mich, wie die meisten, über die Feiertage zurück ziehe möchte ich euch noch ein paar Fotos zeigen und euch auch tierische schöne Weihnachten wünschen!
Nein, in diesem Jahr verwandle ich mich selbst nicht in eine "Eiskönigin" oder schmücke mich selbst weihnachtlich ;-) Wobei ich nicht leugnen kann, dass ich das in Erwägung gezogen habe ;-)
 
 
Ich wünsche allen meinen Lesern und Besuchern,
schöne, besinnliche, ruhige, kuschelige und warme Feiertage und ein tolles Fest!
Mit all euren Lieben!
 
Allen die kein Weihnachten "feiern" weil es nicht ihr Glaube ist oder man das manchmal zu kommerzielle Fest nicht mag, wünsche ich dennoch immerhin schöne Freie Tage!
 
Happy Birtday Jesus - aber auch alles Gute und Liebe allen anderen Geburtstagskindern!
Ich leide mit euch an dem Tag Geburtstag zu haben... mich hat's es ja auch nicht sooo viel besser getroffen :-( ;-)
 
 


^ Lucy
 
 
^ Lucy
 
^ Lucy
 
^ Purtzel
 
 
Auch Danny stand heute vor der Kamera, allerdings hat sie, wie ihr vielleicht wisst, schwarzes Fell und ist bei "Dunkelheit" sehr, sehr schwer zu fotografieren. Denn ich habe keinen Blitz genutzt und hatte als Belichtung nur die Lichterkette und eine normale Zimmerbelichtung ... bei ISO 2000 ;-)
 
Gestern stand auch kurz "Diego" vor der Kamera, ihn kennt ihr sicherlich noch :-)
Er war tatsächlich deutlich schwieriger zu fotografieren als meine Mietzen :-D Wobei Lucy ja wirklich schon ein Vollprofi ist, wie man sehen kann :-D
 
 
 
 
 
 
Hinter den Kulissen:

 
Nein, Diego hat die Bommel nicht komplett abgerissen und Lucy hatte auch große Freude an der Bommel ... aber vor allem am Lametta. Nein, keine Sorge - keiner der beiden hat Lametta geschluckt!
 


 

 
 Zum Abschluss hier noch ein paar meiner liebsten "Weihnachtslieder" mit denen ich in Weihnachtsstimmung komme :-)

 






Montag, 15. Dezember 2014

Bildbearbeitung

Huch! Mein letzter Blog-Eintrag ist ja schon wieder so lange her ...
Da ich in den letzten Tagen privat viel mehr damit beschäftigt war Plätzchen zu backen bin ich großartig zum fotografieren gekommen ... aber ich habe zwischendurch mal einige Fotos bearbeitet, die ich schon lange auf dem PC schlummern hatte ...



Dieses Bild hatte ich mir abgespeichert, weil ich eine Art "CD-Cover" machen wollte ... weniger dass das Foto die Cover üblichen Abmessungen erhält, sondern den Stil ... Und was gehört auf einen CD Cover neben einem Bild des Interpreten? Ein Album Titel und den Namen des Interpreten ... Den Namen des Models musste ich ein wenig recherchieren, den Titel entnahm ich einfach dem Bildtitel ;-)
 
Wie wurde es bearbeitet? Der Grün-Kanal wurde bearbeitet in einen erdigen Farbton, anschließend habe ich den Rot-Kanal bearbeitet und die Farbstimmung sonnig herbstlich angepasst.
 


 

 

 
Ein super schönes Foto - auch schon im Original, wenn man mich fragt. An derartigen Fotos muss meiner Meinung nach nie viel bearbeitet werden. Eigentlich nur eine sogenannte "Beauty Retusche" bei der man hauptsächlich die Haut bearbeitet. Man möchte es i.d.R. "perfekt". Ich persönlich bin weg von der überglatten Haut und versuche die Haut zwar so zu bearbeiten, dass sie nahezu perfekt aussieht, aber eben doch noch natürlich aussieht und man einfach denkt, dass sie gut geschminkt wurde. Die Schwierigkeit ist also bei derartigen Bearbeitung "wenig" zu bearbeiten ...
"Wenig" war es aber dennoch nicht ... Ich habe die Haut nicht nur auf dem Gesicht "nachgepudert" sondern auch die Schulter/Rücken mit einem digitalen Pinsel bearbeitet. Neben der allgemeinen Farbtemperatur habe ich die Augen aufgehellt, so dass sie "strahlender" wirken und ganz häufig mit den Magenta und Rot-Reglern experimentiert ;-)
 
 
 
 
 
Die Idee zu dem Foto fand ich einfach spitze, entspricht genau den Fotos die ich am liebsten selbst fotografieren würde ... Allerdings empfand ich, dass die junge Frau zu sehr im Schatten stand, daher habe ich hauptsächlich das Bild aufgehellt und viel mit den Farbreglern gespielt bis ich eine Lichtstimmung hatte, die mir gefiel. Die Bemalung im Gesicht habe ich allerdings weggestempelt, da ich das irgendwie zu viel fand ... Zum Schluss habe ich einige "Flares" eingefügt ...


 

 

 
Von "Feastock" habe ich einige Fotos noch auf meinem Rechner schlummern und ich hatte auch schon bereits ein Foto von ihr bearbeitet. Das bearbeitete Foto "Sophia" habe ich allerdings erst kürzlich wieder entdeckt ... und sofort hatte ich eine Bildidee. Zwar nichts konkretes in dem Sinne, nur das ich es wieder "düster" haben wollte ... ich dachte sofort an Hexen ... was aber vielleicht wieder daran liegt, dass kürzlich die Hexen Serie "Salem" für mich entdeckt habe und es da auch mal eine "Balkon-Szene" gab .... 
 
Den genauen Bearbeitungsverlauf kann ich zu diesem Bild leider nicht mehr wieder geben... Kurz gefasst: Kontrast & Lichter erhöht (selektiv auf Gebäude) ; Helligkeit ; Himmel eingefügt ; Farbbalance ; Selektive Farbbearbeitung von Rot / Blau / Magenta Tönen ; Blätter eingefügt ; Farbbalance ; Blätter verschoben/kopiert bearbeitet ; Flammen eingefügt und auf die Hand angepasst ; Krähe eingefügt und farblich angepasst ; "magisches Licht" eingefügt ; ein Hauch Wind ; Farbbalance ; Balken eingefügt für den "Kino"-Look.
 
 
 
Aus der Bearbeitungsreihe ist "Sophia" (so auch schon der Originaltitel des Bildes) mein absoluter Favorit.
 
 
Beim letzten Bild war ich leider irgendwie nicht mehr so kreativ ...
Auch hier sah ich ein CD Cover vor Augen ...
 

 
Naja ... wie auch immer -
ich wünsch euch weiterhin eine gute Woche!
 



Samstag, 6. Dezember 2014

Ist denn heute schon Weihnachten?

Natürlich nicht!
Aber wie viele Fanseiten-Betreiber auf Facebook, habe ich mir heute zum Nikolaus auch etwas für meine Freunde und "Fans" auf Facebook einfallen lassen. Das möchte ich aber meinen treuen Blog-Lesern aber auch nicht vorenthalten.

Nein, auch in diesem Jahr gibt es keinen Kalender zum verlosen, auch kein Bild oder sonst irgendetwas "besonderes". Stattdessen habe sechs verschiedene weihnachtliche Titelbilder für die eigene Facebook Chronik entworfen.

Wie ihr ja vielleicht wisst, werden einige meiner Wallpaper in diesem Stil eh (ungefragt) für derartige Zwecke verwendet, also dachte ich mir, dass ich das nun mal selbst anbiete. Hier auf meinem Blog ohne nervige Pop-Ups oder dutzenden Werbebanner wo man aufpassen sollte sich keine Viren dadurch einzufangen ;-)

Wie ihr sehen könnt habe ich die Titelbilder dezent mit einem Wasserzeichen versehen, so dass man sehen kann wer sie gemacht hat ;-) Die URL zu meiner Webseite ist so weit unten gesetzt, dass sie in der Chronik kaum auffällt bzw. wenn man das Bild positioniert gänzlich nicht mehr zu sehen ist. Das Bild muss also nicht beschnitten werden :-)

Ihr könnt diese sechs Bilder frei verwenden so wie ich sie hier hochgeladen habe. Meinetwegen sogar außerhalb von Facebook, wobei sie natürlich extra für die Verwendung auf Facebook gemacht worden sind. ABER bitte, beschneidet die Bilder nicht, bitte entfernt meine Wasserzeichen nicht, gebt sie nicht als eure aus, ladet sie nicht auf anderen Webseiten hoch um sie selbst als Facebook-Titelbilder anzubieten. Und natürlich ist eine kommerzielle Verwendung gänzlich ausgeschlossen, dazu zählen auch das Verwenden von Werbebanner auf Webseiten.

Ich werde die Bilder gleich nach der Veröffentlichung von diesem Blog-Eintrag auf meiner Facebook-Seite : www.facebook.com/salvas.art hochladen, und würde mich freuen, wenn ihr sie verwendet (oder plant sie zu nutzen) mir ein kleines "Gefällt mir" auf den entsprechenden Bildern zu hinterlassen würdet, damit ich sehen kann welche Bilder euch am meisten gefallen haben ;-) Gerne könnt ihr dann auch die "Teilen" Funktion nutzen :-)

Viel Freude damit!








Da ich selbst drei Sprachen spreche, deutsch, englisch und spanisch sind diese Sprachen natürlich auf den Bildern häufiger vorhanden. Die Auswahl der anderen Sprachen entstand hauptsächlich nach dem Herkunftsland meiner eigenen Freunde und Bekannte sowohl den regelmäßigen Besuchern auf meinem Blog sowohl Facebook.


Für jene die nicht auf Facebook sind und nicht wissen wie man diese Bilder dort verwendet hier ein kleines Verwendungsbeispiel:








Jenen die den >Nikolaus-Tag< feiern wünsche ich einen schönen Nikolaus-Tag - allen anderen wünsch ich einfach ein schönes Wochenende :-)
 
Bis bald wieder,
eure Stephanie

Freitag, 5. Dezember 2014

Es gibt kein schlechtes Wetter ...

... nur schlechte Kleidung.

War mein gestriges Motto gewesen.
Leider war das Wetter nur Grau in Grau und meine Kleidung war sehr schlecht gewählt.

Da ich es zeitlich nicht einrichten konnte an den ersten Tag als es geschneit hatte raus zu gehen um wieder einigen Spuren zu folgen und zu schauen wer sich wo noch rumtreibt, entschied ich mich dazu wenigsten am nächsten Tag eine kleine Tour zu machen.

Auch wenn es schon spät war als ich los gegangen bin und nicht mehr damit gerechnet hatte irgendwelche Tiere zu sehen, hatte ich die Hoffnung irgendwelche Spuren zu entdecken.

Noch auf dem Weg zu meinem Lieblingswäldchen sah ich, wenn auch sehr spät, wieder den Turmfalken, der zum Herbst/Winter sich gerne in dem Bereich aufhält. Wie so oft lässt mir der Turmfalke nicht wirklich nah an sich heran ... Ein Blick (und zwei Fotos) in seine Richtung und er fühlte sich zu sehr beobachtet und flog davon. Und noch immer verstehe ich nicht, wie die Turmfalken so scheu sein können ... Nie im Leben hätte ich ihn dort oben auf dem Baum zu nah kommen können ... und ich denke, wenn ich nicht hochgesehen hätte wäre er auf dem Baum geblieben ... Naja, irgendwann die Tage gehe ich mal auf die andere Seite und schaue was die Mäusebussarde so machen, die lassen mich ja wenigsten näher an sie ran ;-D




Nach der Sichtung von dem Turmfalken hätte ich eigentlich wieder zurück gehen sollen, da begann ich schon abzukühlen und zu frieren ... Zwar nicht so stark, dass ich am zittern war, aber so wirklich toll war es nicht ... Ich konnte es aber nicht sein lassen weiter zu gehen ... Schließlich hatte ich die Hoffnung irgendwo in weiter Ferne auf den Feldern doch noch einen Fuchs zu sehen ... Ich wollte ein kleines Lebenszeichen vernehmen um zu wissen, dass die Füchse den Sommer/Herbst überstanden hatten ...

Verträumt und als beim richten meines Stirnbandes ging ich weiter und weiter ... Als ich stehen blieb wollte ich erneut nur mein Stirnband richten aber ich sah rechts vor mir auf dem Feld irgendwas liegen. Ziemlich erstaunt darüber versuchte ich mit den bloßen Augen herauszufinden was es war ... Ach ein Feldhase, dachte ich mir ... Als ich durch die Kamera schaute bewegte es sich und ich erkannte, dass es kein Hase sondern ein Fuchs war!

Natürlich begann ich sofort Fotos zu machen ...


 
Eigentlich dachte ich, dass diese Wegrenn-Fotos die einzigen sein würden, die ich hätte machen können ... ich hab den Fuchs schon in den Büschen gesehen ...

 
Aber statt in den Büschen rein zu rennen, die wirklich nicht mehr weit von ihm entfernt waren blieb er stehen.
 
 
 
Aus irgendeinem Grund entschied sich der Fuchs nicht weiter zu rennen sondern erst einmal zu schauen was ich da mache ...
 
Dieses Verhalten finde ich doch sehr erstaunlich weswegen ich vermute, dass es noch ein junger neugieriger Fuchs oder evtl. sogar die Fähe die ich im Sommer fotografieren konnte ist.
Wobei ich eher auf einen jungen Fuchs tippe. Meine mich zu erinnern, dass ich ein ähnliches Verhalten schon in den Fuchsreichen-Winterjahr beobachten konnte ...

 
Nachdem ich die Kamera abgesetzt hatte um ihn so normal zu sehen und wieder ansetzte, wollte er nicht mehr posieren. Er rannte aber nicht in die Büsche rein sondern trottete und sprang quasi rein ... Ein wenig wie Trab bei Pferden :-)
 
 
Ich entschied mich normal weiter zu gehen und erst an einer anderen Stelle nach Spuren zu schauen und kehrte dann um und ging den Weg lang den der Fuchs auch ging ... nur ich gesittet auf dem Weg und er kreuz und quer durch die Büsche ;-)
 
In dem Wäldchen sah ich dann zwei weiße Reh-Poppos :-D
Auch mit ihnen hatte ich nicht gerechnet ...  Das erste Reh, was mich bemerkt hatte blieb kurz stehen, als ich meinen Kopf bewegte um hinter den Baum in der Ferne besser durch zu sehen ging es noch weiter den Berg hoch und verschwand aus meinem Sichtbereich ... danach folgte noch ein Reh ... so dass ich zwei "sehen" konnte ... aber ich glaub, dass dort drei oder gar vier waren. Ich habe nur schwache Umrisse gesehen und die Geräusche vernommen ...
 
Auch wenn ich die Rehe dieses Mal nicht fotografieren konnte und auch meine Fotoausbeute der Füchse nicht die beste ist, bin ich doch ganz froh darüber wieder die Rehe und einen Fuchs gesichtet zu haben. So weiß ich, dass das Gebiet noch immer von ihnen bewohnt ist...
 
Und das Gebiet scheint in diesem Jahr auch wieder ein Fuchsjagdgebiet zu sein ...
Auf dem Nachbarfeld konnte ich diese Spur entdecken....
 

Auch wenn Hunde auch gerne buddeln und es ein Hund sein könnte, der dort gebuddelt hat, denke ich, dass die Hundebesitzer die dort umher laufen ihre Hunde nicht auf ein beackertes Feld lassen ... Deswegen vermute ich, dass hier der Fuchs den ich fotografiert hatte nach einem Mäuschen gesucht hatte :-)

Jedenfalls ... sobald ich wenigsten Winterstiefel habe, werde ich mich wirklich warm anziehen und wieder öfters raus gehen. So gerne ich auf Schnee und Kälte verzichten könnte weil das Wetter einfach nichts für mich ist, so gerne hab ich die Jahreszeit um die Wildtiere zu beobachten :-)

Also auf bald - und lasst es euch gut gehen!

Mittwoch, 3. Dezember 2014

Der Nebel

Da es heute Nacht geschneit hat und nun auch der erste Schnee bei uns liegen geblieben ist, wird es Zeit euch die Fotos von meiner Nebelwanderung zu zeigen, die ich am 25.11.2014 aufgenommen habe.


Eigentlich wollte ich an dem späten Nachmittag nur die letzten Sonnenstrahlen des Tages genießen.
Als ich dann aber endlich auf dem Feld war, begann schon die Sonne unterzugehen. In der Ferne, hinter dem Berg konnte man die letzten Sonnenstrahlen vernehmen und dort "hinten" wurde auch schon der Nebel sichtbar.


Die Landschaft die ich nun fotografierte war dank des Nebels doch sehr spannend. Sonst fotografierte ich nicht in diese Richtung, da ich dort selten ein "ruhiges" Bild aufnehmen kann. Zu dieser Seite gibt es ohne Nebel zu viele Störende Objekte, die nun aber alle im Nebelschleier verschwanden.



Der Hochspannungsmast der sonst zu den störenden Objekten zählte rückte nun in den Fokus und diente wunderbar als Orientierung zum fokussieren sowohl um die Nebelentwicklung festzuhalten.


Hochkonzentriert versuchte ich verschiedene Einstellungen um eine Überbelichtung des Himmels zu vermeiden und ärgerte mich ein kleines bisschen, dass ich wieder einmal ohne Stativ los gezogen war. Je mehr Zeit verging umso dichter wurde der Nebel und er kam langsam den Berg runter.


Durch die untergehende Sonne entdeckte ich von meinem Standort immer weitere "gespenstige" Szenerien und nahm auch eine Baumgruppen und einzelne Bäume nun auch anders wahr.


Es war so, als wäre ich zum ersten Mal in dieser Gegend gewesen, als läge eine komplett neue Landschaft vor mir. Unglaublich was der Nebel bewirken konnte.
Fotografiert hatte ich mit dem Sigma 70-300mm.


 
Mein Orientierungspunkt, der Hochspannungsmast war kaum noch zu sehen.
 

Nachdem er fast im Nebel verschwunden war, schaute ich mich nun das erste mal um und sah, wie der Nebel nicht nur von einer Richtung (frontal) gekommen war, sondern wie er hinter mir von meiner Rechten Seite herangeschlichen kam.

 
Wie sollte ich es auch vorher bemerkt haben?! Der Nebel breitet sich geräuschlos aus und war von der Seite aus vorher noch nicht zu sehen gewesen. Ich war verwundert, dass er so schnell schon bei mir war. Einige Minuten beobachtete ich einfach so den Nebel. Anders als sonst lief ich nicht in eine bestehende Nebelwand hinein oder sah dabei zu wie der Nebel verschwand. Nein, dieses Mal war ich mitten im Geschehen und konnte zusehen, wie der Nebel sich entwickelte und alles verschlang.
Wie er "unheimlich" näher kam und mich auch bald "verschlingen" würde ...
Ich musste dabei an Stephen King's "The Fog" denken und kam mir selbst wie in einem Horror-B-Movie vor :-D
 
 
 
 
 
Einige Minuten später bemerkte ich, dass der Nebel nicht nur den Berg (also von vorne) hinunterstieg und von der rechten Seite zu mir kam, sondern von allen Seiten. Ich stand ohne es vorher bemerkt zu haben in den letzten Nebel-freien-Bereich. Ich war komplett umzingelt. In wenigen Minuten.
Ein derartiges Schauspiel hatte ich so in der Form noch nicht gesehen.
Und der Hochspannungsmast war im erstrahlten Himmel und durch den Nebel nur noch minimal zu erkennen.
 

 
Ich sah eigentlich nichts mehr von der Landschaft. Nebel zu allen Seiten.
Erst bei der Sichtung auf dem PC konnte ich die Person auf dem oberen Foto sehen.
Das zeigt wieder einmal, dass die Kamera etwas "weiter" sehen kann, als wir.


Nachdem die Sonne noch weiter sank war und ich um mich herum nichts mehr sehen konnte (schaut euch das folgende Video auf Facebook an: >>>hier<<<) überlegte ich wieder umzukehren und nach Hause zu gehen.
 
 
 
 
Da aber die Sonne noch schien, wollte ich aber noch ein kleines bisschen weiter gehen.
So schnell wollte ich mich doch nicht vertreiben lassen.

^ Für das Projekt Minimalistisch
 
Und das "Nicht-Sehen" war auf den Fotos doch sehr spannend.
Ich konnte endlich eine Gegend fotografieren die ich sonst nicht so häufig fotografierte, weil sie nicht viel hergab.


Ich beschloss auch zu meinem Lieblingswäldchen zu gehen, in der Hoffnung ein weiteres Wildtier zu sehen. Bevor es anfing neblig zu werden, auf dem Hinweg konnte ich auf einem Baum ein Turmfalken-Weibchen sehen. Ich hatte sie auch fotografiert, allerdings von hinten, weswegen ich diese Fotos gelöscht habe ...
 
 
Als ich am Waldrand ankam, realisierte ich, dass ich definitiv kein Wildtier zu sehen bekommen würde. Ich sah nicht mal die Vögel die über die Bäume folgen und wohl in meiner Nähe landeten.

 
Ich lief einige Meter in den Wald hinein und machte einige Fotos.
Im Wald war es zwar nicht ganz so neblig wie auf dem Feld, aber ich konnte dennoch nicht viel weiter schauen, es war dunkler und noch dazu gespenstig ruhig je weiter ich ging.

 
Wenn ich nicht in dem Waldbereich gewesen wäre, das ich wie meine Westentasche kenne, hätte ich es richtig unheimlich gefunden und ich wäre sicherlich nicht weiter gegangen. So aber fand ich es mit jedem Schritt faszinierender.

 
Für einige Minuten blieb ich auch im Wald und lauschte einfach. Zu hören war aber nichts. Und sehen konnte ich abgesehen von den Bäumen auch nichts.
Was aber doch irgendwie sehr entspannend und angenehm war.
 

 
Auf dem Rückweg bemerkte ich, dass sich langsam Frost auf den Wiesen bildete. Man konnte nahezusehen wie er entstand sobald der Nebel über die Wiese wanderte.
 

 
Da die Sonne bald komplett untergehen würde, wollte ich mich gänzlich wieder nach Hause machen. Ich wollte noch vor der Dunkelheit zu Hause angekommen.
Aber es fiel mir sehr schwer mich los zu reißen.

^ Für das Projekt Minimalistisch
 
Knapp über das Feld sah der Nebel wie eine Schneeverwehung aus.
 

Auch wenn das Fokussieren immer schwieriger wurde wollte ich alles festhalten.

 
Aber es war Zeit zu gehen.
Auf dem langen Rückweg blieb ich mehrmals noch stehen um zu fotografieren, ich konnte es nicht sein lassen.
 

 
So musste ich dann doch leider ein langes Stück des Rückweges in der Dunkelheit laufen.
Den letzten Teil meines Rückwegs lief ich dann auch erstaunlicherweise doch sehr schnell :-D

 
 
Nachdem die Sonne untergangen war kam mir das Feld dann doch zu unheimlich vor.
Mein kleiner Taschenlampe Dynamo schenkte mir ja auch nicht viel Licht.
 
Auch wenn ich von den Sonnenstrahlen an dem Tag nicht viel hatte, fand ich es doch eine gute Entscheidung mal wieder los gezogen zu sein.