Samstag, 22. März 2014

Schnappschüsse

 
Heute zeige ich euch die letzten Aufnahmen von meinem Ausflug zum Twistesee.
Da ich in erster Linie Fotos von den Tieren machen wollte, hatte ich das schöne Licht zum fotografieren, des Sees komplett verpasst ...
 
Weswegen ich die Fotos vom See so "extrem" bearbeitet habe, weil sie mir sonst nicht zu gesagt hätten ... die Bearbeitungen gehören auch nicht zu meinen besten, aber die drei Fotos unten sollten wieder einmal für meine Leser sein, die sich das mit den unterschiedlichen Brennweiten nicht vorstellen können sein ;-)
 
 
 
Die drei See Aufnahmen wurden vom selben Standort aus gemacht.
Verwendet habe ich dabei das Kit Objektiv, das eine 18-55mm Brennweite hat.

^  55mm Brennweite

^ 32mm Brennweite

^18mm Brennweite
 
 
 
 
 

 
Den Helikopter hatte ich bereits gezeigt, wollte das aber mit dem zweiten Foto nochmal zeigen. Aufgenommen wurden diese Fotos mit dem 500mm Samyang.

 
 

 
Und dann hats booooooom gemacht!
Nein, natürlich nicht, aber auf dem ersten Foto könnte man das fast denken, oder?



 
 
 
Aktuell habe ich nicht mehr fotografiert dafür habe ich mich wieder mit dem zeichnen beschäftigt.
Wie ich es ja zum Jahreswechsel schon gesagt hatte, wollte und will ich mich in diesem Jahr verstärkt mit dem Zeichnen beschäftigen.
Ich habe durchaus in den letzten Monaten mehr gezeichnet, als in den Jahren zuvor.
Vor allem bin ich dran geblieben. Früher war es eher so, dass ich beim ersten Scheitern die Stifte und Co. beiseite gelegt habe und grundsätzlich mir nie so viel Mühe gegeben habe sondern eher huschi-huschi vorgegangen bin.
 
Dieses Verhalten habe ich nun abgelegt...
Ihr könnt euch nicht vorstellen wie viele Gesichter bzw. Augen ich bisher gezeichnet habe!
Da ich immer mit den Augen begonnen habe, war die Zeichnung sofort ruiniert wenn die Nase, der Mund oder die Proportionen nicht stimmten... dem entsprechend musste ich immer wieder neu anfangen und habe nun etliche Augen - Augen & Nasen Skizzen :-D
 
Während ich bei meiner Ian Somerhalder Zeichnung so gesehen vier Anläufe brauchte damit man ihn halbwegs erkennen kann...
 

... sind es bei meiner Norman Reedus (bekannt als Daryl Dixon aus der Serie "The walking dead" nur noch drei Anläufe um zu diesem Ergebnis zu kommen:
 
 
Das regelmäßige Üben zahlt sich als schon aus. Anders als bei der Ian Zeichnung braucht man nämlich bei Norman nicht mehr so viel Fantasie um ihn zu erkennen ;-D
>>>Hier<<< könnt ihr meine Vorlage sehen.
 
 
Gezeichnet habe ich Norman wie immer auf DINA4 mit meinen neuen Bleistiften :-)
 
 
Bisher hatte ich NoName Stifte gehabt und bei der intensiv Nutzung nun nicht mehr zufrieden mit den Stiften gewesen. Worin sie sich unterscheiden? Nun, die NoName Stifte ließen sich sehr schlecht anspitzen, dass holz wurde immer sofort rissig und die Minen brachen sehr schnell ab. Die Stärke unterschiede, die die Stifte angeblichen haben sollten sah man kaum. Weder bei den weichen noch starken - es war also ziemlich egal ob man einen weichen Stift nahm oder einen harten ...
Die neuen, guten, Farber Castell Stifte überzeugten mich schon beim ersten Test, als ich nur kleine Kästchen zeichnete um die Stärkenunterschiede zu sehen.
Die weichen Stifte waren tatsächlich weich. Den Druck, den man anwenden musste oder anwenden kann ist komplett anders. Man kann viel sanfter, weicher zeichnen und die Stifte gleiten nur so über das Papier. Die harten Stifte ab H4 sind echt hart! Fast schon kratzig und doch unterscheiden sie sich alle untereinander.
Negativ aufgefallen war mir, dass sie sich nicht mehr so einfach verwischen ließen. Ich konnte so oft ich wollte mit meinen Pinsel rüber gehen und man sah es kaum ... es sollte also eine komplette Umstellung werden!
Bei meinem ersten Zeichenversuch von Norman mit den neuen Stiften war ich daher doppelt unzufrieden. Ich hatte nicht nur dabei die Proportionen wieder einmal verhauen, nein, ich kam auch noch mit den Stiften nicht zurecht ... ich musste alle Schattierungen komplett selbst machen ... weil sich ja nichts verwischen ließ! Da war ich echt geknickt ...
Aber der Wille es doch noch irgendwie hinzubekommen war größer, weswegen ich mich am nächsten Tag wieder dran setzt und siehe da! Es ging doch!
Ich weiß nicht ob ich irgendwie selbst blockiert habe, oder die Stifte eine bestimmte Abnutzung brauchen bis sie richtig einsetzbar sind ... Auf jeden fall ließen sie sich dann doch verwischen, nicht so stark wie meine alten, aber es war doch möglich.
 
Beim dritten Norman-Versuch habe ich den Tipp aus der Zeichner-Gruppe auf G+ zu Herzen genommen und mal mit Hilfslinien gearbeitet. Ich bin kein Fan von komplett Rastern, dass ist mir zu aufwändig ... Fotovorlage drucken, Raster zeichnen und auf dem Papier wo man zeichnen möchte auch noch mal ein Raster zeichnen puuuuh neeee :-D Wir wollen es nicht übertreiben mit dem Aufwand ;-) Ich habe meiner Fotovorlage am PC einige Hilfslinien verpasst und diese als Orientierungslinien ebenfalls auf mein Blatt übertragen und schon klappte es doch auch ohne Hilfe die Proportionen zu treffen ;-)
 
Ich bin zufrieden und werde nun weiter üben :-)
Was ich als nächstes zeichne, weiß ich aber noch nicht.
Vielleicht starte ich weitere Versuche diese beiden Schauspieler zu zeichnen oder an etwas anderes oder jemand anderes.
 
Werde euch wie immer auf den Laufenden halten,
bis dahin lasst es euch gut gehen :-)
 
 
 

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