Samstag, 25. August 2012

Acker-Kratzdistel (Cirsium arvense)


Die meisten Menschen kennen die Acker-Kratzdistel wohl eher so wie oben auf dem Foto, wenn überhaupt. Aber die Kartzdistel hat auch eine zweite Seite.

 
Wenn die Lila-Blüte verblüht ist bekommt die Distel, wie der Löwenzahn, ein zweites Gewand.
 

 
Die Blüten sehen sehr flauschig aus und erinnen einen auch ein wenig an Wollgras.

 
Wie sich die Blüten anfühlen weiß ich allerdings nicht. Bei den ersten Fotos waren die Disteln doch etwas weiter weg gewesen, so dass ich nicht richtig dran kam und bei den Disteln, die man auf den unteren Fotos sieht, habe ich vergessen, dass ich die ja noch anfassen wollte ;-D
 
 
 
 
Die Acker-Kratzdistel ist ein Wurzelknospen-Geophyt und ein Tiefwurzler, der bis 2,8 m tiefe Wurzeln treibt. Die Blüten duften nach Honig. Die Griffeläste sind auf der Außenseite dicht mit Fegehaaren besetzt. Diese herauswachsende Griffelbürste schiebt den Pollen aus der sich nach innen entleerenden Staubblattröhre hinaus. Der Nektar steigt in der bis über 10 mm langen Kronröhre bis zum Ausgang. Dadurch ist er Insekten aller Art zugänglich, insbesondere für Tagfalter ist die Pflanze eine wichtige Nektarquelle.
Die Früchte sind Achänen mit hygroskopischem Haarkelch (Pappus): Es liegt also ein Schirmchenflieger vor. Dessen Sinkgeschwindigkeit beträgt nur 26 cm/Sekunde, daher werden bei Aufwind Flugweiten über 10 km möglich. Die Früchte sind im August bis Oktober reif, jeweils bereits etwa vier Wochen nach Blühbeginn. Die Pflanze ist bezüglich ihrer Standortwahl sehr anspruchsvoll, nur an geeigneten Standorten keimen ihre Samen aus.
 
Quelle und weitere Informationen: Wikipedia
 
 
 
 
 
Ich habe dieses ^ Foto für mein Projekt 52 ausgewählt.
 
 

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