Dienstag, 9. Oktober 2012

Regenzeit

In den letzten Tagen hat es viel geregnet, die Sonne ließ sich kaum Blicken aber das ist kein Grund um nicht mehr rauszugehen und zu fotografieren, so jedenfalls mein denken. Warm angezogen und mit wasserdichten Schuhe habe ich mich letzte Woche an einem Tag los gemacht und wieder nach neuen Motiven ausschau gehalten.
Da aber eine hohe Regenwahrscheinlichkeit vorhergesagt wurde, hatte ich meine Wanderungen diesmal nicht in denWald verlegt, was ich zwar schade fand - aber ich hab auch so ein paar für mich schöne Motive gefunden.


Zum einen habe ich erstmalig daran versucht Regentropfen zu fokussieren ... gar nicht so einfach wenn man selbst so viel wackelt ;-) Aber irgendwann hats auch mal geklappt ... die Schärfe ist zwar nicht so stark vorhanden, wie ich es mir gewünscht hätte, aber für eine Vollbildaufnahme (kein Teilausschnitt) bin ich zufrieden.

 
Ich dachte, dass das Fokussieren viel einfach werden würde, wenn man viele kleine Wassertropfen zur Auswahl hat, aber im Gras wurde es doch noch etwas schwieriger.
 
 
 
Auch wenn ich bei den Windhundrennen in Volkmarsen dazu gekommen bin Hunde zu fotografieren gehören sonst Hunde bei mir eher zu seltenen Motiven. Ich selbst bin ja eher eine Katzenliebhaberin. Aber bei diesen beiden musste ich abdrücken.
 
 
 
 
Für mich manchmal erfreudig zu sehen, aber zum Ärger der Landwirte, wenn die Hundebsitzer ihre Hunde frei lassen und diese über das ganze Feld rennen....
 
 
 
Denn nicht alles was "grün" aussieht ist Gras.
 


 
Ich persönlich gehe eigentlich sehr gerne nach einem Regen spazieren. Es ist tatsächlich so, dass die Luft viel sauberer wirkt. Und vorallem ist es auch manchmal spannend, da man so viele Spuren entdecken kann. Zwar fällt es mir manchmal noch schwer spuren von Hunden und Füchsen zu unterscheiden, aber Rehspuren kann man dann doch besser identifizieren, vorausgesetzt man findet welche. Ich habe bei dieser Wanderung allerdings keine Spuren entdeckt.
 



 
 
Meine fotografische Ausbeute wäre fast nicht so berauschend geworden, wenn ich nicht auf einer Wiese diese Kühe und Rinder entdeckt hätte. Ich muss sagen, es war sehr schön gewesen mich wieder längerer Zeit mit Kühen beschäftigt zu haben. Da auch zwei Kälber auf der Wiese grasten war es auch zum Teil amüsant und süß anzusehen ... Die meisten Fotos sind aber nicht so gut geworden, es war schon so bewölkt und die Sonne ging schon unter, so dass ich viele Fotos aussortieren musste. Aber diese wenigen Aufnahmen fand ich ganz ok.
 

 
Von der Färbung her hat es mir vorallem diese Kuh sehr angetan. Die Farben hier wirken durch die kontrasteiche Bearbeitung sehr kräftig, aber in echt ist ihr Fell nicht so kraftvoll sondern eher ein "sanftes" grau. Sie war sehr scheu gewesen (Muttertier) weswegen ich nur diesen Schnappschuss machen konnte.
 
 
 

 
Während die anderen Kühe und Rinder ganz zufrieden Gras fraßen wollte dieses Rind mal was exotisches probieren ;-)
 
 
 

 
"Steh ich so richtig?" - einige der Kühe waren nicht so scheu und skeptisch und kamen auch etwas näher an mich heran.
 
 

 
"Sie hat doch gesagt, du sollst dich nicht bewegen!"

Beeindruckend fand ich auch diesen Bullen und das nicht nur wegen seinem eigentlich unschönen "Modeschmuck". Er war riiiiiiiesig! Und immer zu wachsam! Wenn ich nicht selbst jahrelang auf einem Bauernhof gelebt hätte und wüsste das solch Bullen auch ganz sanfte Tiere sein können wäre ich wahrscheinlich nicht so nah an den eher sporadischen Zaun gegangen. Aber nach einer kleinen Fütterung mit Gras konnte ich den Bullen überzeugen, dass ich weder ihm noch den anderen Kühen/Rindern und Kälbern was böses wollte. Nachdem sie das verstanden hatten fanden sie mich auch nicht mehr interessant (sie liefen mir quasi mir hinterher) und beschäftigten sich mit Dingen, mit denen sich Kühe nun mal bschäftigen ;-)
 
 
Gegen 19 Uhr kam ich an ein Bauernhof an wo es nur von Fledermäusen wimmelte! Das fand ich auch sehr schön, weil ich jedesmal wenn gerufen wurde "Da, eine Fledermaus!" - ich diese nie zu sehen bekam ... Hier auf dem Hof hatte ich endlich mal die Zeit mir Fledermäuse tatsächich mal "genauer" anzusehen. Sie flogen sehr wild umher und manches Mal auch gar nicht mal so hoch. Ich weiß nicht wie oft mir eine nur knapp über den Kopf geflogen ist ...
 
Natürlich versuchte ich auch mal eine Fledermaus zu erwischen ... Das ist natürlich gar nicht so einfach, wenn es schon dunkel geworden ist ...
Mit ISO 1600 - die höhste ISO Stufe die meine Pentax K10d wählen kann, habe ich diese Aufnahme machen können. Mehr war leider nicht drin. Aber ich werde mich die Tage nochmal informieren welche Möglichkeiten (OHNE BLITZ!) es gibt um eine Fledermaus im Flug fotografieren zu können ... ich hoffe, dass ich was brauchbares finden kann.
 
 
 
Gestern war ich im Wald auf Pilzsuche gewesen. Weniger zum essen sondern zum fotografieren. Da ich gehört habe, dass man dieses Jahr von nur 40% Pilzen ausgeht möchte ich lieber den Tieren die Pilze lassen ... Diese Aufnahmen zeige ich euch aber ein anderes Mal.
 
 
Was meine Probleme mit Blogger angeht kann ich nur berichten, dass ich immerhin inzwischen Blogger mit dem Internet Explorer nutzen kann. Was das Verändern der Bildgröße angeht leider nicht, weswegen ich wieder mal drauf hinweisen muss: für eine größere Ansicht, bitte auf die Fotos klicken ;-)
 
 
Wie schaut es Wettermäßig bei euch aus?
Ebenfalls Dauerregen oder scheint bei euch die Sonne?
 
 
Liebe Grüße und bis bald!

Kommentare:

  1. Mittlerweile ist es sehr sehr selten, das die Bullen mit auf der Weide bei den Kühen sind. Meist werden die Muttertiere ja künstlich befruchtet, und wenn dann die Kälber auf die Welt kommen, auch fix von der Mutter getrennt. Hier scheint ein Bauer nicht unbedingt auf Kommerz aus zu sein, sondern den Tieren ein nettes Leben bietet, so wie es die Natur gedacht hat.

    AntwortenLöschen
  2. Ich fand es gänzlich erstaunlich, dass die Kühe überhaupt auf der Weide waren. Kenne es eher so, dass sie gemolken werden müssten ... gut zwei Kühe werden ja gemolken :-)

    AntwortenLöschen