Freitag, 22. Juni 2012

Im Reich der Vögel - Teil 2

Man muss es sagen wie es ist - die Karlaue gehört aktuell den Vögel, aber besonders den Enten, Gänsen und was sich sonst noch auch auf dem Wasser breit macht.
Aber so soll es ja auch sein.

Der Aueteich ist kein Badeteich und daher bei allen Tieren die fliegen und schwimmen können sehr beliebt. An den Grünflächen direkt um den Teich herum sieht man es ganz deutlich ... viele, viele Tretmienen. Ist mal was anderes auf Enten und Gänse-Tretmienen achten zu müssen statt von Hunden. Und natürlich jede Menge Federn ...

Während man sonst an anderen Ortschaften sich beeilen muss die Tiere zu fotografieren, so kann man sich am Aueteich in Kassel jede Menge Zeit lassen. Die Tiere sind zwar alle wild - aber sie scheuen den Menschen nicht. Vorallem wenn sie im Wasser sind und gefüttert werden.

Die folgenden Graugänse sonnten sich in der Sonne, als ich sie erreichte. Nach nur wenigen Minuten kamen weitere Graugänse dazu, diese dachten wohl ich würde sie füttern ... oder aber der Rasen war an dieser Stelle besonders schmackhaft ...





Die Graugans (Anser anser) ist eine Art der Gattung Feldgänse (Anser) in der Familie der Entenvögel. Graugänse zählen zu den häufigsten Wasservögeln und sind die zweitgrößte Gänseart in Europa. Sie sind neben den Schwanengänsen, auf die vor allem asiatische Hausgänse zurückgehen, die wilden Vorfahren der domestizierten Hausgänse. Die Art wurde 1758 erstmals von Carl von Linné in seinem Werk Systema naturae beschrieben.

Graugänse sind sowohl tag- als auch nachtaktiv. Wenn sie häufig gestört werden, verlagern sie ihre Nahrungssuche in die Nacht. Bevorzugter Brutplatz der Graugänse sind Seen mit breiten Riedgürteln und angrenzenden Wiesen, die sie zur Äsung nutzen. Äsungsplätze können aber auch weit entfernt liegen. Brütende Graugänse finden sich auch in Mooren, auf bewaldeten Inseln und in Flussauen. Die Graugans ist ein Zugvogel, der für gewöhnlich im Winter nach Süden zieht. In den letzten Jahrzehnten ist eine Tendenz zu beobachten, dass Graugänse immer weiter im Norden überwintern, besonders in den Niederlanden oder überhaupt in den nicht zu weit nördlich gelegenen Brutgebieten, und dadurch zu Standvögeln werden. Begünstigt wird das durch eine intensivierte Landwirtschaft, die auch im Winter genügend Nahrung auf abgeernteten oder neu eingesäten Feldern bietet, dem geringeren Jagddruck als in Südeuropa sowie eventuell dem Klimawandel. Bis vor wenigen Jahrzehnten überwinterten noch fast alle Graugänse in den Marismas des Guadalquivirs und in Tunesien um den Ischkeul-See sowie in Westalgerien.

Quelle und weitere Informationen:
Wikipedia





Wie gesagt, einige Graugänse sind besonders kontaktfreudig und kommen auch schon seeeehr nah. So wie diese hier unten. Nur ganz knapp konnte ich die Gans fotografieren, die Naheinstellgrenze hatte gerade so gereicht ... Ich hatte mich auf ein Stück sauberen grün hingesetzt als die Gans doch zügig näher zu mir kam. Nach dem Foto bin ich dann doch aufgestanden und bin ein wenig zurück gegangen :-D Man sollte sie ja nicht unterschätzen!



Als ich so am fotografieren war gesellte sich ein Herr dazu der meiner Begleitung und mir den Tipp gab uns auf den Pavillion zu konzentrieren. Er habe dort einen ... gesehen.

Wir wollten zwar so oder so zum Pavillion und eine Runde um den Teich laufen, aber nach dieser Information war es ein weiterer Ansporn zügiger zu laufen :-) Der Blick zum Pavillion war auch schon viel versprechend. Man kann ja schon ein wenig erkennen wieviele Vögel dort sein mussten.
Die Vögel leben inzwischen dort auch nicht mehr 100% sicher. Sie werden zwar von den Menschen vollkommen in Ruhe gelassen, aber einige Waschbären schwimmen wohl häufiger zur Insel rüber ... Auch das erzählte uns der freundliche Herr.

Welche Tiere ich noch zu sehen bekam zeige ich euch im nächsten Beitrag, aber ich denke dass dieser erst Morgen veröffentlicht wird. Wir wollen es ja nicht übertreiben :-)



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