Freitag, 18. Mai 2012

Russisch-Orthodoxe Kirche Wiesbaden - Teil 2

Hier nun endlich der zweite Teil der Russisch-Orthodoxe Kirche in Wiesbaden.
Da es schon eine weile her ist, dass ich Fotos aus Wiesbaden gezeigt habe, hier nochmal die Links zu den Beiträgen bzw. zu der Kirche: >
hier< und >hier<

Das Bearbeiten der folgenden Fotos war für mich sehr schwierig gewesen. Wie ich schon verlauten lassen hatte, habe ich aus Wiesbaden eher klassischer Anfänger-Schnappschüsse mitgebracht. Viele Fotos sind schief und natürlich habe ich nicht genug Raum gelassen um die Fotos vernünftig zurecht schneiden zu können.

Ich hatte dennoch versucht die Fotos der Kirche irgendwie gerade zu rücken und habe auch einige Programme ausprobiert, die dabei wohl sonst praktisch sein sollten. Allerdings entstanden dabei extreme Verzerrungen, die einfach nicht schön aussahen. Das war sehr frustierend und ich hatte lange Zeit keine Lust weiter auszuprobieren wie ich diese Makel ausbessern konnte.
Ich wollte aber nicht weitere Fotos aus Wiesbaden zeigen, da ich eine gewisse Reihenfolge beibehalten wollte ... Naja, heute habe ich mich dann doch noch dran gesetzt und siehe da - irgendwie klappte eine Bearbeitung doch!

Die Fotos sind Aufgrund der Bedingungen natürlich dennoch nicht so gerade wie man es sich wünscht... aber deutlich besser als vorher. Ich habe auch einige Bearbeitungen vorgenommen, die ich in letzter Zeit doch sehr gerne anwende, aber seht selbst ;-)



Das Hauptproblem beim Fotografieren der Kirche war zu einem die goldenen Kuppeln, die Lage (überall Bäume), die vielen Menschen, die knallende Sonne, der "Bodyguard" und meine eigene Schussellichkeit ;-)



Die Russisch-Orthodoxe Kirche ist das einzige russisch-orthodoxe Gotteshaus in Wiesbaden und befindet sich auf dem Neroberg. Ihr voller Name lautet Russisch-Orthodoxe Kirche der heiligen Elisabeth in Wiesbaden. In Wiesbaden wird häufig auch noch die Bezeichnung Griechische Kapelle verwendet, weil im 19. Jahrhundert orthodoxe Kirchen als „Griechische Kirchen“ bezeichnet wurden.
Quelle und weitere Infos: Wikipedia




Vor Ort habe ich erfahren, dass eine weitere Besonderheit der Kirche die Torbögen und Verzierungen sind. Anders als bei anderen Kirchen handelt es sich dabei nicht um Stuck. Die ganzen Verzierungen wurden tatsächlich von einem Steinmetz eingearbeitet.

Die Russisch-Orthodoxe Kirche in Wiesbaden wurde 1847 bis 1855 von Herzog Adolf von Nassau anlässlich des frühen Todes seiner Gemahlin, der 19-jährigen russischen Prinzessin Jelisaweta Michailowna, Großfürstin von Russland und Herzogin von Nassau (1826-1845), erbaut.
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Mit dem Bau der Kirche wurde der Oberbaurat Philipp Hoffmann beauftragt, der eigens dafür zunächst in Russland die russische Kirchenbauweise studierte.
Quelle und weitere Infos: Wikipedia




 
Der Grundriss der Kreuzkuppelkirche aus beigem Sandstein bildet ein Quadrat mit einer Apsis an der Nordseite. Der Bau wird von fünf feuervergoldeten Kuppeln „gekrönt“, wobei vier kleinere die zentrale große Kuppel umgeben. Sie haben die für russische Kirchen typische Zwiebelform und weisen vertikal verlaufende Rillen auf. Auf allen Kuppeln sitzen feuervergoldete orthodoxes Kreuze, die alle nach Süden zeigen und bis auf das etwas größere zentrale gleich groß sind.
Alle Kuppeln stehen auf Rundtürmen, wobei der zentrale Laternenturm höher ist und einen größeren Durchmesser hat. Er ist im Oktogon unterhalb der Kuppel mit schmalen vertikalen Fenstern versehen, durch die Licht ins Innere der Kirche gelangt. Die umgebenden kleineren Türme wiederholen die Form des Laternenturms, haben aber jeweils nur vier Fenster im Wechsel mit Blindfenstern und sind nicht mit dem Innenraum verbunden. Der nordöstliche Turm besitzt eine Spindeltreppe, über die der Zugang bis unter die Zentralkuppel möglich ist. Von dort führt eine kleine Tür auf das Dach der Kirche.
Das Gotteshaus hat zwei Eingänge, den Süd- und den Westeingang. Der Südeingang war ursprünglich nur für die Fürsten bestimmt. Er wurde nach dem Sturz des letzten Zaren Nikolaus II. im Jahre 1917 für immer geschlossen. Bis dahin bot sich dem Besucher beim Heraustreten aus der Kirche das Panorama von Wiesbaden. Der Westeingang wird heute als Haupteingang genutzt und war früher der Zugang für das „einfache Volk“. Die bis zu zehn Stufen erhöht liegenden Eingänge werden jeweils von einem Bogen überspannt, der seitlich auf einem Säulenpaaren ruhen. Die Treppen bestehen aus rotem Sandstein.

Quelle und weitere Infos: Wikipedia


 


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