Sonntag, 16. September 2012

Vogelparadies Twistesee

Der Twistesee ist ganzjährlich ein Vogelparadies. Der Badesee sowohl der Vorstau (Naturschutzgebiet) lockt jedes Jahr in allen Monaten die unterschiedlichsten Vögel an.  Manche Vögel die man jeden Tag vor der eigenen Haustür sichten und hören kann - manchmal aber auch kleine "exoten".  Auch der Eisvogel soll dort ein ganzjährlicher Bewohner sein ...



Das Problem am Twistesee ist-  man muss einfach nah genug dran kommen. Im Sommer geht es vorallem am Badesee einfacher, man padelt mit einem Bot oder aber man geht ein wenig mit der Kamera "schwimmen" bzw. versucht die Kamera über Wasser zu halten (schon gesehen!)...



Im Naturschutzgebiet wird es schwieriger ... zwar gibt es eine schöne gemütliche Hütte wo man einen tollen Blick auf den See hat, allerdings braucht man da etwas mehr als 300mm Brennweite.
Zusätzlich führt ein Weg am See vorbei dem man betreten kann, aber auch da kommt man nicht so weit. Neben einer guten Brennweite und einer Portion Glück muss man vorallem geduldig und ruhig sein und sich vielleicht geduckt irgendwo verschanzen da die wirklich interessanten Vögel hier dagegen sehr, sehr, scheu sind wie z.B. der Graureiher! Also ganz anders als in Kassel an der Aue.




Wenn man so in der Natur unterwegs ist und vorallem Tiere fotografieren möchte muss man die Augen permanent offen halten. So kann es sehr schnell passieren, dass man auf dem Wasser gerade viel näher an an einem Vogel ran kommt, aber etwas viiiiiiel größeres einen über den Kopf fliegt! Da muss man schnell reagieren und hoffen, dass man sie erwischt.

 


Oben und unten ein Kormoran

 
 
Oben und unten zwei Graureiher

 
Zu so einer frühen Stunde war ich persönlich noch nie am Twistesee gewesen, weswegen ich diese Erfahrungen zusammen mit den Lichtmalern wirklich klasse fand. Wir haben zusammen viel gesehen. Doch es ist sicher, wenn man Wildtiere (auch Wildvögel) fotografieren möchte, muss man alleine dort wandern / auf der Lauer liegen.

Bei manchen Tieren muss man ganz genau hinhören um ihre Laute zu hören und das geht leider nicht, wenn ein paar Meter von einen entfernt gequasselt wird und man selbst ist viel unaufmerksamer und nimmt nicht so viel wahr.
 
Gut, die Hauptsuche galt den Libellen - aber wir haben keine einzige gesehen.
Aber so schlimm fand ich es nicht ...
 
Ich hoffe, dass ich einen Ausflug zum See dieses Jahr noch mal wiederholen kann ...

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